frizzy

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Dankeschön @Helmholtz! Und vor allem danke, dass du mich/uns an deinem Wissen Teil haben lässt!

Das heißt aber jetzt, dass die Ursache nach wie vor unbekannt ist...

Ich glaube ich bau alles ab dem PI auseinander und neu auf, ich find einfach keinen Fehler.

Helmholtz

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#46
Noch ein Hinweis:
Zur Vollaussteuerung braucht man am Gitter der EL34 ein Signal von ca. 28Veff.
Das muss also der PI schaffen.
Könnte man/frau mit einem DMM checken.

Volka

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Moin frizzy,

falls noch nicht probiert kannst du mal den C (SM?) zwischen dem 82k Widerstand und dem 100k Widerstand vom PI einseitig ablöten...

Gruß
Volka

frizzy

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Zitat von: Helmholtz am Sep 24, 2026, 12:11
Noch ein Hinweis:
Zur Vollaussteuerung braucht man am Gitter der EL34 ein Signal von ca. 28Veff.
Das muss also der PI schaffen.
Könnte man/frau mit einem DMM checken.

Oh das ist ein guter Tipp! Das heißt ich messe einfach bei Pin 5 der Endstufenröhren oder nach den Koppel-Cs vom Ausgang des PI?

Danke dir nochmal!

frizzy

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Zitat von: Volka am Sep 24, 2026, 09:49
Moin frizzy,

falls noch nicht probiert kannst du mal den C (SM?) zwischen dem 82k Widerstand und dem 100k Widerstand vom PI einseitig ablöten...

Gruß
Volka

Hab ich noch nicht gemacht - was ist da dein Gedankengang, also was könnte da der Fehler sein? Und ja, es ist ein 50pF Silver Mica dort.

Danke und LG

Helmholtz

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#50
Zitat von: frizzy am Sep 26, 2026, 02:29
Oh das ist ein guter Tipp! Das heißt ich messe einfach bei Pin 5 der Endstufenröhren oder nach den Koppel-Cs vom Ausgang des PI?
Danke dir nochmal!

Ja, Pin 5 (beide) gegen Masse.
Dazu ein 400Hz Signal (etwa 100mV) am Amp--Eingang einspeisen und Volume-Poti aufdrehen, bis sich das Gittersignal nicht mehr erhöht.
Diese DMM-Methode ist nicht genau (vorzugsweise sollte ein Echt-Effektiv- (True RMS-) Meter verwendet werden).
Könnte aber trotzdem einen Hinweis geben, ob das Problem schon vor den Endröhren liegt.

Eigentlich macht man das mit dem Oszi.
Damit kann man die Spitze-Spitze-Spannung messen und auch sehen, wann der PI-Ausgang anfängt zu verzerren.

Helmholtz

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#51
Zitat von: frizzy am Sep 26, 2026, 02:30
Hab ich noch nicht gemacht - was ist da dein Gedankengang, also was könnte da der Fehler sein? Und ja, es ist ein 50pF Silver Mica dort.

Manche Glimmerkondensatoren (mica = Glimmer) können einen Leckstrom oder gar Kurzschluss entwickeln.

frizzy

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Es macht keinen Unterschied ob der Glimmer drin ist oder nicht.

Ich habe ein 400 Hz Testsignal mit 100 mV am Eingang angehängt und durch den Amp verfolgt. Beim Ausgang aus dem Master Volume hab ich auf Stufe 10 ca. 14 VAC mit meinem DMM (UNI-T UT139B) gemessen.

Ab dem PI kann ich die Spannung (AC) leider nicht mehr verlässlich messen, weil das Multimeter Overload meldet.

PI-ECC83:
Pin 2 (nach Koppel C vom Master) habe ich die 400 Hz aber keine verlässliche Spannungsmessung.
Pin 7 kann ich weder noch verlässlich messen, weil er (mein DMM) sofort piepst.

Auf Pin 5 der Endstufenröhren kann ich daher (weil OL) weder Hz noch VAC messen. Auch nocht vor den Gridstoppern (5k6).
Am Speakerausgang habe ich die 400 Hz wieder messen können und unabhängig von der Volumepotiposition ca. 1,2 VAC gemessen.


Es tut mir wirklich leid, dass ich da keine wirklichen Ergebnisse rückmelden kann.


Röhre69

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#53
Welchen Messbereich hat dein DMM?

Du könntest die 100 mV am Eingang reduzieren.

Zitatunabhängig von der Volumepotiposition ca. 1,2 VAC
--> Poti überprüfen. Besser gegen neues austauschen, falls gerade griffparat.

Helmholtz

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#54
O.L. bedeutet Messbereich überschritten.
Möglicherweise wird die AUTO-Range-Funktion durch die Gittervorspannung gestört.
Am besten mittels Taste RANGE auf manuell schalten und einen Messbereich von z.B. 100V wählen.

Falls das nicht funktioniert, einen 0,1µ Kondensator in Serie mit dem DMM verwenden, um DC abzukoppeln.

https://www.bedienungsanleitu.ng/uni-t/ut139b/anleitung?p=10



frizzy

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Jetzt komm ich mir dumm vor...danke für den Hinweis bezüglich Range!

Pin 5 sind bei rd 100 mV Eingangssignal und alles auf 10 nur 3,8 (V5) bzw 5,4 VAC (V6).



Helmholtz

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Also viel zu wenig.
Was sind bei gleichen Bedingungen die Signale (ACV) am PI Eingang und an den PI Anoden?

frizzy

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Im Schaltplanausschnitt anbei habe ich die Spannungen eingetragen.

Hoffe das hilft weiter

LG

Helmholtz

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#58
Offenbar arbeitet/verstärkt die PI-Röhre (ist das jetzt bei Dir V3 oder V4 ?) überhaupt nicht, obwohl die DC Werte ok sind.
Sind die 14,8Vac am PI Eingang direkt am Röhrensockel (Pin 2) gemessen?

frizzy

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Ja genau:

Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?

Der PI ist V4. V1 a/b ist die erste Gainstage für Channel 1/2 und V2 a/b ist die 2. Gainstage. (habe die channels auf die Röhren verteilt und nicht eine Röhre pro channel für beide Gainstages, weil ich so die beiden 33k Widerstände gleich am Eingang zusammenlöten konnte und den Input von der Buchse direkt an eine Stelle führen konnte).

V3 ist die Gainstage mit 820R Kathodenwiderstand und der Kathodenfolger fürs Tonestack. Dann kommt V4=PI