Nerviges VOX-Problem

Begonnen von hoefen10, Sep 01, 2006, 05:10

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hoefen10

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Hallo zusammen! Ich hoffe ich finde hier jemanden, der mir weiterhelfen kann.
Ich bastle seit längerer Zeit an meinem AC30 (70er, Lötleisten, kein Reverb, keine GZ34) herum. Das Problem ist: Beim Normal-Kanal produziert er bei etwa halb aufgedrehtem Volume-Poti fürchterliche Geräusche bei mittelstarkem Anschlag. Gebe ich einen Sinus drauf, erkennt man am Oszi starke Schwingungsneigung, die die Endstufe total in Sättigung fahren. Jetzt kommt das Verrückte: Wenn ich mit dem Cut-Regler Höhen wegnehme gehts weg. Es geht die Oszillation auch weg, wenn ich den Vib-Trem-Lautstärke-Regler aufdrehe.
Da die Signale am PI zusammengeführt werden, habe ich dort die 150nF an den Anoden getauscht. Ebenso wie die 47n an den PI-Eingängen. ->Keine Besserung.
Neue Röhren bringen auch keine Besserung. Das Problem tritt nur am Normalkanal auf. Dieser ist aber komischerweise bis zum PI sauber.
Bittte, bitte helft mir! Ich bin mit meinem Latein am Ende!

Hans

loco

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hallo,check mal ob die Speakerleitung zu dicht an den Eingangsbuchsen liegt.
Falls du die Möglichkeit hast ,ein paar Bilder vom Innenleben zu machen, wäre
eventuell hilfreich.  Gruß loco

Hostettler

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Hi hoefen10

Also ich tippe hier auf eine schlechte Entkoppelung der Spannungsversorgung in der Vorstufe. Was verstehst du unter Schwingneigung? In welcher Frequenz etwa schwingt das Teil? Ist es eher im tiefen Bereich?

Grüsse aus der Schweiz

Hoschi

hoefen10

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Es ist eher höherfrequent. An immer den selben phasenzuständen tritt es auf. Speaker leitung ist in Ordnung. Problem tritt nur bei NORMAL-Kanal auf. Photo liefere ich nach.

MichaelH

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Hallo Hans,

willkommen im Club  ;)
Photo ist ne gute Idee. Ich würde folgende Sachen in Betracht ziehen:
- kalte Lötstelle !
- Schlechte Masseverbindung WO ?????? - keine Ahnung
- Leitungsführung zwischen Normal Input und Röhre und die Abschirmung der Leitung
- Versuch mal den 68 K direkt an der Röhre zu plazieren - nach Marshall 2203 StateofTheArt

Tritt das Problem auch mit dem LOW-Channel des Normal Input auf ?
Poste auf jeden Fall mal Bilder, in denen man die Verdrahtung der Röhren sieht. Starre Drähte ? Evt. noch ein Problem mit einer "angeritzten" Leitung. Hast du ne isolierte Pinzette zur Hand ?.


Gruß

Michael
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hoefen10

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Bilder folgen noch nach.
Ich habe alle Lötstellen schon nachgelötet. Auch Masseverbindung habe ich gemessen. Die Widerstände am Pi stimmen auch und auch die Kapazitäten.
Problem tritt auch am Low auf. Bis zum PI arbeitet der Normalkanal einwandfrei.

hoefen10

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Ich habe irgendwie Probleme mit dem Bilder hochladen.
Das Problem liegt am PI. Ich kann das auch in etwas schwächerer Form mit dem Brilliantkanal erzeugen (hab ich jetzt gemerkt!). Am Gitter des PI ist das Signal noch in Ordnung. Erst an der Anode die 180° macht, tritt es auf. An der anderen Anode fehlt nix (dort wo der Vibratokanal ankommt).
Alle Koppelkondensatoren des PI habe ich getauscht. Alle Widerstände sind in Ordnung. Kann es vielleicht ein Kontaktproblem des Röhrensockels sein? Möchte erst eure Meinung hören, das Wechseln ist doch eine Sauarbeit.
Danke!

MichaelH

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Hi,

Fotos hochladen - schau mal unter de erweiterten Optionen - Datei anhängen  ;D

Zum Problem. Ok es könnte auch ein Kontaktproblem des Sockels sein. Da würde ich zunächst die mechanische Reinigug versuchen - Prüfspitze zum kratzen und nachbiegen der Kontakte. Wenn das nicht hilft - vor einem Sockeltausch versuchsweise mal die paar Widerstände vom PI austauschen. Ist wahrscheinlich der geringste Aufwand. Ich würde da zunächst in Richtung der beiden Anodenwiderstände gehen. Du könntest auch versuchsweise an den Anodenwiderständen mal nen 47 -100 -pF Kondensator löten - nach Marshall StateOfTheArt  ;)

Gruß

Michael
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hoefen10

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So schauts am Oszi aus.

Andy

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... das Bild kenne ich von DIY-Transistor-Endstufen :D

Da war das Problem dann oft in deren Spannungsversorgung (und mit Verdrillen zu beheben).

Poste doch mal ein Bild vom Innenleben des Amps!

Gruß

Andy

hoefen10

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Hier das Innenleben.
Zu Andys Beitrag: Das Problem hat der Verstärker zwar seit langem, doch war vorher auch nichts anders verdrahtet.

Andy

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... Schuss ins Blaue: Schonmal die Systeme vom PI getauscht?

Ansonsten hilft vielleicht mal ausnahmsweise ein bischen geschirmtes Kabel...

Bin aber ehrlichgesagt auch ratlos und kein Vox-Experte...

Gruß

Andy

hoefen10

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Die Röhren sind definitiv nicht. Ein Tausch bringt keine Besserung.
Vielleicht ists doch irgendwas mit der Erdung. Wenn ich an der störanfälligen Anode den Verlauf mit dem Oszi anzeige und dann mit einem weiteren Tastkopf auf das Gitter am PI gehe, gehts weg. Die Eingänge vom Oszi haben doch 1Meg und das könnte hier schon was ausmachen.

Hans

MichaelH

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Hallo Hans,

ZitatWenn ich an der störanfälligen Anode den Verlauf mit dem Oszi anzeige und dann mit einem weiteren Tastkopf auf das Gitter am PI gehe, gehts weg. Die Eingänge vom Oszi haben doch 1Meg und das könnte hier schon was ausmachen.
Das macht GANZ SICHER was aus.
Das selbe Phänomen hatte ich vor zwei Wochen an einem 2203. Es war der "berühmt-berüchtigte" 68k Wider stand. Den an die V1 direkt ran gelötet und Ruhe war. Schau dir die Leitungsführung auf die Gitter nochmal an. Nach Möglcihkeit die Zuleitung mal etwas ander verlegen.

Gruß

Michael

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bluesfreak

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Ain`t no tube, ain`t no sound....
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Servus,

schon mal die beiden Leitungen des AÜ's an den Endröhren getauscht?
Irgendwie schwingt der Amp parasitär und durch den Cut filterst Du anscheinend entweder exat dieFrequenz raus auf der er schwingt bzw. die die Schwingung verursacht. Check ausserdem mal die Widerstände um die Endröhren, die brechen ganz gerne und ändern bei Erwärmung dann plötzlich ihr Leitverhalten bzw erzeugen dann die seltsamsten Phänomene...

just my 2c
bluesfreak  8)