Wer würde Amp. bauen?

Begonnen von Caisa, Nov 25, 2008, 11:10

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Caisa

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Hallo, ich bin auf der Suche nach Jemandem, der das Know How und die Lust hat günstig einen Gitarrenverstärker für mich zu bauen. Ich selbst habe leider nicht genug technisches Verständnis um so einen Aufbau selbst durchzuführen.

Es geht bei dem Verstärker um folgendes...

http://www.diyguitarist.com/Schematics/OctalFatness.gif

Würde mich freuen wen sich jemand zu Wort meldet!
Details müssen natürlich noch geklärt werden.

Gruß Stephan
moin moin...

franzoz

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tu be or nor tube...that's the question
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Hi Stephan

Jeder einigermaßen vernünftige Mensch wird auf diese Frage hin nicht zusagen, aus dem einfachen Grund dass der, der dir das baut, und dir was passiert dran ist. Das ist schon rechtlich ein Problem. Die gleiche Frage hatte schonmal jemand anderer gepostet (näheres hier: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=7627.0 ) Außerdem wird es, falls du nicht einen Hungerlohn zahlst und billige Bauteile wählst, wohl um einiges teurer als ein guter günstiger Röhrenamp aus einer Serienproduktion.

Gruß Cédric

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Caisa am Nov 25, 2008, 11:10
Es geht bei dem Verstärker um folgendes...
http://www.diyguitarist.com/Schematics/OctalFatness.gif
Soetwas ähnliches gibt es schon. Nimm z.B. den GA-5 und änder diese ein wenig ab. Das ist einfacher, billiger und problemloser und kommende Woche zeige ich dann auch noch wie man die EL84 des GA-5 durch eine 6V6 ersetzen kann.

Gruß, Dirk
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Larry

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Zitat von: franzoz am Nov 25, 2008, 11:31
Außerdem wird es, falls du nicht einen Hungerlohn zahlst und billige Bauteile wählst, wohl um einiges teurer als ein guter günstiger Röhrenamp aus einer Serienproduktion.

So isses!

Ich baue gelegentlich auf Kundenwunsch einen Metroamp-Bausatz zusammen und berechne dafür 56 EUR & 19% MWSt. je Arbeitsstunde. Wenn dann noch ein paar Sonderbauteile wie z.B. SoZo Premium Caps oder 'n paar NOS Röhren dazukommen, bewegen sich die Gesamtkosten des fertigen Amps sogar über dem Listenpreis der Marshall 'handwired' Serie.

Noch teurer wird's, wenn der Kunde beim Bau seines Amps zusehen möchte! Dann kostet die Arbeitsstunde 76 EUR netto. Wenn der Kunde beim Bau seines Amps mithelfen möchte, berechne ich sogar 96 EUR netto für jede Arbeitsstunde  ;D
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Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Larry am Nov 26, 2008, 02:13
Noch teurer wird's, wenn der Kunde beim Bau seines Amps zusehen möchte! Dann kostet die Arbeitsstunde 76 EUR netto. Wenn der Kunde beim Bau seines Amps mithelfen möchte, berechne ich sogar 96 EUR netto für jede Arbeitsstunde  ;D
...und wenn er dabei noch Tipps gibt wie an dies und das besser machen könnte, dann kommen nochmals 35 - 70 % drauf, ja nach Qualität der Tipps  :devil:

Gruß, Dirk
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Dr. Nöres

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Marc Müller (Müller-Amplification) baut einen sehr geilen 5 Watt Amp basierend auf der 2203 Vorstufe. Ähnliches wird dir vielleicht auch Larry auf Anfrage herstellen. Ist allerdings eine Customanfertigung und liegt sicherlich nicht im Preisbereich eines Epiphone oder Golden Ton Verstärkers.
Einen Amp wird dir nur jemand bauen, der eine gewerbliche Erlaubnis für sowas hat. Das wird aller Erfahrung nach aber auch immer deutlich teurer sein, als ein Produkt von der Stange.

Larry

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#7
Zitat von: Dr. Nöres am Nov 26, 2008, 10:09
Marc Müller (Müller-Amplification) baut einen sehr geilen 5 Watt Amp basierend auf der 2203 Vorstufe. Ähnliches wird dir vielleicht auch Larry auf Anfrage herstellen.

Nö, gewiss nicht! Da soll er sich mal getrost an Marc wenden.

Ich hab' im Moment (ein Moment, der sich noch bis Ende 2009 hinziehen wird) zu viele eigene Projekte im Backofen, als dass ich für zusätzliche Sonderprojekte noch Zeit und Nerven hätte. Das gelegentliche Zusammenbauen eines Metroamp-Kits mache ich quasi als Meditation zur Entspannung - weil das geht fast schon mit geschlossenen Augen  ;D

Aber es könnte durchaus sein, dass Mitte bis Ende nächsten Jahres nicht nur ein 'refined by Larry' sondern ein "designed by Larry" Amp aus chinesischer Produktion den deutschen Markt entert - und der könnte aufgrund seiner Performance UND des Preises dann (nicht nur) für den Threadersteller durchaus interessant sein  ;)

Mal schau'n, im März/April bin ich erst mal für 2 Wochen in China - und danach wissen wir alle mehr darüber  8)

Larry
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mc_guitar

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Hallo Larry,

Zitat von: Larry am Nov 27, 2008, 03:20
Aber es könnte durchaus sein, dass Mitte bis Ende nächsten Jahres nicht nur ein 'refined by Larry' sondern ein "designed by Larry" Amp aus chinesischer Produktion den deutschen Markt entert - und der könnte aufgrund seiner Performance UND des Preises dann (nicht nur) für den Threadersteller durchaus interessant sein  ;)

Oh ich fang schonmal an zu sparen!  ;D

Grüße Micha
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...(Albert Einstein)

hillfried

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Und nun . . . ?
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Hallo Larry,

der Treppendorfer zittert schon. Schau mal, ob Du denen in China auch das Gitarrebauen beigebracht bekommst. Ich meine wenn Du schon mal da bist. ;-)

Gruss Hilmar

Striker52

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Okay, dann kauf ich mir jetzt lieber mal nichts zu Wheinachten und warte auf den chinesischen Larry-Amp (oder heißt der dann "Lally"?).
Gruß Striker52

hillfried

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Hi,

der ist gut ! Dann spielen wir auf'm Lally amp Lock and Loll. ;-)

Gruss

bazookajoe

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Hab mir gerade mal den anderen Thread durchgelesen,
die Sache mit "in den Umlauf bringen" kapier ich trotzdem nicht ganz, wenn das tatsächlich so gehandhabt wird dann dürfte ja zB niemand einen alten (Vintage) Amp verkaufen der den aktuellen Sicherheitsstandards nicht entspricht, sondern müßte diesen verschrotten. (oder sonst irgendein altes Gerät).
Schon gar nicht wenn er zB das Netzkabel getauscht oder sonst irgendeinen Teil daran verändert hat.
Richtig?

Treblerotor

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#13
Hi bazookajoe,

wenn Du eine Reparatur oder ähnliches an einem elektrischen Gerät durchführst muß es hinterher den Sicherheitsbestimmungen (VDE) entsprechen, egal ob es vorher den Sicherheitsbestimmungen entsprach oder nicht.

Beispiel: Wir hatten hier in der Gegend vor 20 Jahren mal den Fall - Ein Inhaber einer Heizungsbaufirma tauschte an einer Gewindeschneidmaschine (vollmetall, made in America) einen Netzschalter aus. Er hat dabei keinen Fehler gemacht. Durch Zufall fiel später ein stromführendes Kabel an das Metallgehäuse (Körperschluss) und sein Geselle, der mit dem Gerät arbeitete, starb an dem Stromschlag, da das Gehäuse nicht mit Schutzleiter verbunden war. Der Mann, der die Reparatur ausführte, wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Das Argument der Verteidigung: er hätte ja keinen Fehler gemacht, sondern den Schalter fachgerecht ausgetauscht und das Gerät hatte bauartbedingt noch niemals eine Schutzerdung gehabt. Der Richterspruch: Zu jeder fachgerechten Reparatur gehört ein abschliessender VDE-Test und bei dem wäre es aufgefallen, daß das Gerät keine Schutzmassnahme hat.

Gruß
Roland
Halt mir mal bitte jemand die Ohren zu, ich schalte jetzt ein!!!

bazookajoe

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Genau so hatte ich mir das auch vorgestellt, das bedeutet ja wirklich daß jemand der einen Vintage Amp besitzt diesen nicht mehr verkaufen kann ohne damit zu riskieren ins Gefängnis zu gehen.
Und die Frage nach Verkauf selbstgebauter Amps ist damit wohl auch beantwortet.