Technik > Tech-Talk Fender
Restauration eines Red Knob Twins, eure Meinungen sind gefragt!
salossi:
Hab den Schalter gereinigt und gecheckt - er isses auch nicht... Das Problem bleibt bestehen...
Iss hier irgendwer, der sagen kann, ob die von mir gemessenen Spannungen noch I.T. sind, oder sind die zu niedrig???
Hat jemand Vergleichswerte?? An vielen Punkten ist die Spannung ja mehr als 10 % unter den Sollwerten...
So langsam krieg ich nen Fön, wenn ich rote Knöppe seh... ???
WiderGates:
Erst mal ein gut lesbarer Schaltplan vom TheTwin.
Ciao
salossi:
Hey Wider Gates!!
THÄNX!!!! :bier:
Der iss ja mal echt besser lesbar, und ne Menge zusätzlicher Infos!!
Werde kommende Woche weiter auf Fehlersuche gehn...
Grüße, Sascha
salossi:
Soo, nun habe ich sämtliche orange- und "blue Drops" aus dem Teil ausgebaut und durchgecheckt.
Einer der blauen Koppel-C´s war im Betrieb leicht mikrofonisch (C101); hat Geräusche gemacht, wenn man gegen ihn geklopft hat. Ist sowas normal?? ???
Ich habe einen Testaufbau gemacht, DC-Quelle mit ca. 360V und dann in Serie Spannungsmeßgerät sowie den entsprechenden zu testenden C gehängt. Mit der Idee, daß der eine C-Anschluß über den Innenwiderstand des Voltmeters auf 0V liegt. Bei praktisch allen Kondensatoren war das okay, bei den 0,68µ/250V Typen (getestet an 190VDC) bewegt sich die Nadel nach längerer Zeit etwas um die 0V, aber ich gehe davon aus, daß es sich dabei um Spannungsschwankungen des Netzteils (nicht stabilisiert) handelt, die ich hinter dem C im Millivoltbereich gemessen habe... Eine klare positive Spannung, die auf Leckstrom hindeuten würde, fand ich auch dort nicht... Ach ja, ich verwende zum messen ein analoges UG43, mit lediglich 10kΩ Innenwiderstand im 100mV-Bereich. Ist das zu niederohmig? Soll ich lieber mit nem DMM messen? Der 100mV Bereich beim Unigor 43 ist allerdings gleichzeitig der 10µA-Bereich, und da kann ich nix messen, d.h. Leckstrom liegt bei allen Kondensatoren (außer eventuell den 0,68µF´s) unter 0,1µA...
Kann jemand was zu den Original-Kondensatoren sagen? Sehen aus wie Orange Drops, das Logo sagt "ic". Außerdem sind da noch einige blaue Kondensatoren drin, die ansonsten von der Bauform so ähnlich aussehen. Taugen die Dinger was? Würdet ihr die Caps, wo sie doch schon mal alle ausgebaut sind, durch Orange Drops ersetzen?
Hab noch ne Frage zu den O. Drops vom Dirk: Sind das die Sprague-Teile oder irgendwelche anderen?? Wo sind die Unterschiede?? In meinem Boogie sitzen Spragues drinnen, der TAD bietet die ja auch an, würde aber natürlich lieber hier kaufen :angel: Bei Dirk finde ich aber keine Infos über den Hersteller, und ich glaube eben nicht, daß es alleine die orangene Farbe ist, die den Sound oder die Lebensdauer ausmacht... ;)
Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Orange Drops Serien hier bei Dirk (715 vs. 716 er Serie)??
Und noch eine Frage: Was haltet ihr von den neulich angegebenen gemessenen (und ziemlich niedrigen) Spannungen?? Ist das noch im Rahmen oder vielleicht sogar mein Problem???
Ich wär euch echt dankbar für ein paar Tips, damit ich die Kiste langsam mal wieder vom Tisch kriege...
Grüße, Sascha
salossi:
Soo, heute kamen ein paar Orange Drops vom Dirk, habe nun den Amp wieder zusammengefummelt... Ein paar dieser blauen Kondensatoren (u.A. der mikrofonische) habe ich nun ersetzt. An dem Problem hat sich nix geändert...
Nachdem seit heute mein Boogie wieder richtig fertig ist und klingt habe ich eben mal Endstufen / Vorstufen verlinkt und dabei festgestellt, daß es ganz klar und eindeutig ein Endstufenproblem ist, das ich im Twin habe...
Die Twin-Vorstufe auf den Boogie Efx-Return gepatcht klingt allererste Sahne. Wenn ich den Signalweg im Twin durch einen Blindstecker unterbreche habe ich nach wie vor das knistern und knacken im Twin-Speaker, auch das spricht für nen Fehler in der Endstufe.
Leider hat sich noch niemand zu den Spannungen geäußert, ich hab so´n bißchen den Eindruck, ich führ hier nen Monolog... ::)
Gruß, Sascha
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