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Tweed-Champ - blocking distortion?

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bazookajoe:
Danke für diesen Thread, ich dachte schon ich habe irgendwas verpfuscht,
 nachdem ich in meinem Champ Prototyp an dem ich aus Zeitmangel schon seit ca. 5 Jahren bastle bisher nur alte Vorstufenpentoden wie 6SJ7 und 5879 verwendet habe, habe ich kürzlich auch mal eine ganz normale 12AX7 Stufe aufgebaut wie sie seit Jahrzehnten in wohl fast jedem Fender und vielen anderen Amps verwendet wird. (ohne Klangregler allerdings)
Von Volume Stellung 16 Uhr wie der Threadersteller anfangs schrieb kann bei mir gar nicht die Rede sein, einen halbwegs cleanen Sound gibts bis maximal im ersten viertel des Volumereglers, darüber zerrts heftig und bei spätestens der Hälfte beginnen gräßliche Fuzz Verzerrungen - dank Master Volume Regler kann ich sagen daß die nur von der Vorstufe kommen, und kürzlich hab ich mir die Wellenform auch mal mit einem ausgeborgten Oszi angesehen, entspricht dem gehörten. Gitarre ist P-90 und mit dem Oszi hatte ich einen Sinusgenerator mit ca. 200mV angelegt also relativ wenig.
Ich kann trotzdem noch kaum glauben daß diese so häufig verwendete Schaltung so klingt, mich wundert auch nicht mehr daß die kürzlich in einem Laden angehörten Fender Champ und Deluxe Reissues nicht nach Bluesamp sondern nach Trash/Grunge Monster klingen.

Ich will aber doch nicht einen Amp haben oder bauen wo man dazusagen muß daß man die Vorstufe nicht über das erste Drittel aufdrehen darf.
Ganz ohne Vorstufenverzerrung war das nur mit einer 12AU7, statt einer JJ 12AX7 eine Tung sol oder EH zu verwenden, eine 12AT7 oder die hier
besprochenen Änderungen an Kondensatoren verschiebt den Bereich wo diese Verzerrungen beginnen nur relativ wenig.

Also ich bleibe bei meiner 6SJ7 oder wenn dann verwende ich nur eine Hälfte der Triode.

Bierschinken:
Hi,

ja, ich hatte mich auch schwer gewundert damals, aber das ist wohl das Zeichen dafür dass Vintage-Pickups tatsächlich etwas schwach auf der Brust waren.

Nevertheless, wenn man einfach das 1M Poti gegen ein 500k Poti tauscht bleibts klanglisch fast identisch.
Das 500er Poti klingt in niedrigen Stellungen lediglich etwas frischer wegen dem höheren Tiefpass mit der Millerkapazität.

Möchte man beim 1M Poti bleiben sollte man 220k - 470k von Schleifer gegen Masse einlöten, dann ist das Thema vom Tisch und klanglich praktisch nicht auszumachen.

Aber stell doch mal Bilder vom Oszi ein.
Definierten Sinus am Eingang, dann ein Vergleich vor und hinter der Triode. Wäre sicher mal ganz nett das zu sehen.

Grüße,
Swen

GeekG:
hey allerseits,

ich bin froh dass ich diesen thread gefunden habe.
ärgere mich seit wochen mit der blocking distortion wie ich es glaube im vox nighttrain herum.
sobald das gain über 14 uhr ist kommts zu den seltsamen verzerrungen die wie "scheppern" klingen und stottern dabei.

habe einen 1m gridstopper vor die PI gemacht, problem wurde weniger aber es sind noch reste übrig.

also seid ihr euch einig das man das über so eine poti-veränderung am besten lösen kann?
mir ist ja auch aufgefallen, ich kann naütrlich das gitarren volume poti zurückdrehen, dann ist die blocking distortion weg.
aber natürlich auch das gain dass ich gern hätte.

also brauche ich eine lösung wo die blockding distortion weg ist aber nicht das gute gain das ich will.
mit der vorgestellten amp-poti lösung soll das also klappen. oder ist dann auch das gain weg?

bin anfänger.


Liebe Grüße

Georg

Bierschinken:
Hallo Georg,

ich kenne den Night-Train nicht, sodass ich das nicht abschätzen kann.
Hast du einen Schaltplan von dem Gerät? - Hast du selbst nur den 1M nachgerüstet?

Grüße,
Swen

GeekG:
1m grid stopper vor cathodyne pi
und grid stopper vor den endstufenröhren von 2,2 auf 8,2 erhöht.

kleiner gridstopper vor erste triode der 2. preamp von 10k

das wurde gemacht.

ich will jetzt nicht den thread auf meinen amp lenken, es geht glaub ich nicht um den genauen aufbau des amps sondern um das allgemeine.
aber wenn jemand sich das nochmal ansehen will, der schaltplan vom nt ist bereits in einem thread "vox night train bright cap mod" zu sehen und in einer eigenen rubrik für schaltpläne.

wollte mich nun auf die verringerung der coupling caps konzentrieren, wurde mir geraten, und auf valvewizard und aiken wird daszu auch geraten,
 weil die im NT mit 0.1 uf  ziemlich hoch sein sollen. wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mit den ganzen Endungen hab ichs noch nicht so,(hab den plan nicht da, könnte sein dass es eine andere einheit ist)
aber denke viele andere amps haben kleinere coupling caps.

aber nachdem ich hier lese dass die verringerung der coupling caps bei niemandem etwas brachte weiß ich nun nicht mehr. will mich über diesen "poti" mod informieren.

liebe Grüße,
Georg

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