Technik > Tech-Talk Fender
Neues Projekt
iorr:
So,
Nachdem ich nun endlich Splan auf meinem Mac zum Laufen bekommen habe, kommt hier die erste Version des amps.
Die spl kann man hier downloaden:www.felicienne.com/extra/764-5f1.spl
Zuvor eine kurze Erklärung zu möglichen Ungereimtheiten:
Tonestack und Bypass cap V1b werden via 4dpd Schalter realisiert. Mit einem Relais (eleganter) sind mir die Drahtwege zu lang. Könnte als Antenne wirken.
1 Schalter für Kathoden R's der Endröhre (6V6, 6L6, El-34, 6550) und Trafo Impendanz (mismatching).
Der OT ist etws unglücklich gezeichnet.
Main Filter mit heissem bypass bleibt. Das gibt's seit dem Super Reverb end jetzt auch bei mir.
Der Loop ist dem Dave Funk Buch entnommen und kommt auf eine Einzelplatine.
Gruß Karsten
Bierschinken:
Hallo Karsten,
wie machst du es denn mit sPlan? - Ich muss jedesmal mein Parallels anwerfen :(
Hab mal bei Abacom angefragt, aber eine Mac-Version wird es vorerst nicht geben.
Zum Schaltplan:
Dein Feedback funktioniert so nicht, das lliegt immer auf Masse.
Es fehlt der Blackface-typische 47 Ohm Widerstand.
So viele Kathodenwiderstände brauchst du nicht.
Es reicht einen für die 6V6 und einen für die "großen" Röhren zu haben.
Auch die Umschaltung so wie sie eingezeichnet ist, funktioniert nicht, denn da liegt immer alles parallel ;)
Ebenso halte ich eine Impedanzumschaltung für nicht notwendig. Den passenden Ra kannst du dir ausrechnen mit Ua/Ia.
Da wirst du übrigens sehen, dass ein Champ von Haus aus unterangepasst ist.
Im Netzteil fehlt eine Verbindung zwischen den beiden Ladekondensatoren zu den Widerständen.
Die Widerstände sollen ja dafür sorgen, dass über jedem Kondensator die gleiche Spannung abfällt, also müssen die "Mittelpunkte" der Reihenschaltungen verbunden werden.
Ausserdem muss ein Widerstand eingefügt werden, denn so wie es im Moment ist, liegt das schirmgitter auf höherem Potenzial als die Anode!
Einfach hinter den Abgriff für den AÜ einen Widerstand einfügen.
Genauso fehlt der Siebwiderstand zwischen Schirmgitterabgriff und Vorstufenröhren.
Wenn du ein Blackface-Tonestack möchtest, solltest du auch die Werte korrigieren.
Die beiden großen Cs sind typischerweise 100nF und 47nF. Schau einfach mal in die gängigen Schaltpläne.
Desweiteren würde ich vor das Gitter der Endröhre einen Widerstand einsetzen um sie vor Schwingen zu schützen.
Geiches gilt für das Schirmgitter. Einen kleinen Widerstand davor zum Schutz vor übermäßiger Verlustleistung und Schwingen.
Der Effektloop ist so auch nicht optimal, teilweise sogar nicht funktionierend.
Die Auslegung des Kathodenfolgers ist unsymmetrisch und den Widerstand als Poti auszulegen kracht fürchterlch, da dort Gleichspannung anliegt.
Ausserdem würde ich noch einen Widerstand gegen Masse am Ausgang vorsehen.
Ich habe einen völlig neutralen Loop, wenn du möchtest, zeichne ich ihn dir kurz auf. Den habe ich jetzt schon 2 mal verbaut und bin höchst zufrieden damit.
Grüße,
Swen
iorr:
Hi Swen,
Danke für die vielen Korrekturen. Werde das gleich mal korrigieren.
Ich lasse den Splan über VMware Fusion laufen. Parallels zickt bei mir. Naja, hab ja auch keinen echten Mac, sondern ein Hackintosh, wohl aber mit Leo 10.5.7 auf meinem Dell laufen.
Den Loop habe ich 1 zu 1 übernommen. Würde mich freune wenn du mir deinen Plan zusenden würdest.
Update folgt,
Karsten
iorr:
Habe es soweit korrigiert.
Die Werte im TS sind Absicht. Ich erhoffe mir damit etwas mehr High End, sollte etwas offener klingen als die 100n und 47n Werte.
Ich werde es sehen - ist schnell ein und aus gelötet.
Mismatching: Ich glaube 6700 war der Orginal Champwert. Wenn ich in den Tabellen nachschaue, so muß ich 5000 für die 6V6 einplanen, die Männerröhren sind bei SE Schaltungen mit 2500 angegeben. Dies laut Datenblatt. Habe es auch hier http://www.tube-town.net/diy/g5/ManualG5deu.pdf gefunden (Seite 23).
Gruß Karsten
spl und gif aktualisiert
Bierschinken:
Nabend,
schaut schon ganz gut aus.
Welchen Wert hast du für den Widerstand zwischen Anoden- und Schirmgitterabgriff gewählt? - Ich kanns leider nicht erkennen.
Ich würde noch hingehen und das Feedback direkt an die Kathode legen, denn dann schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe!
Mit dem Kondensator parallel zum Kathodenwiderstand wird die Spannung der Gegenkopplung voll durchgelassen, da ist es also egal ob die GK ober oder unterhalb des Kathodenwiderstandes angelegt ist.
Wenn du den Kathodenkondensator aber wegschaltest hast du die Original Tweed-Konfiguration, wenn das Feedback oberhalb des Kathodenwiderstandes eingespeist wird.
Zur Sache mit der Impedanz;
Rechne es ruhig mal mit der Formel RaL = Ua/Ia durch. Ich komme dann immer auf irgendwas um 7k - 8k bei den Champ-üblichen Spannungen.
Die Tweedchamps hatten afaik 6,6k und die Blackfaces hatten 5k.
In meinem Champlifier laufen alle Röhrentypen bei 5k ohne Probleme, mit 360V Ua und einem Rk von wahlweise 1k oder 450R.
Damit ist das alles unterangepasst, aber das klingt meiner Erfahrung am besten und die Originale zeigen das ja auch.
Den Loop habe ich dir mal angehangen. Der ist optimal so. Man müsste lediglich den Vorwiderstand des Sendpoti zur jeweiligen Vorstufe anpassen.
Aber warum eigentlich nen Loop?
Ich habe bei meinem aktuellen Champ-Projekt auch drüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich nicht lohnt.
Denn der Amp zerrt nur wenig, ich habs ausprobiert, Delay und Reverb kann ich problemlos vor den Amp klemmen.
Der Tweed-Kanal ist ja Soundneutral, sodass man da auch Preamps ohne Soundveränderung drüber laufen lassen kann.
Insofern bräuchte man gar keinen Loop, oder übersehe ich etwas?
Nochwas anderes; weisst du schon in welches Chassis du den Amp packen wirst?
Grüße,
Swen
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln