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iorr:
Hallo Leute,
Mal so ne Frage zwischendurch: Gibt es eigendlich so eine Schalterausführung, wie ich dies bei mit den Kathoden R's an der Endröhre vorhabe - also on/on/on ?
Ich such mir hier nen Elch  ???.

Karsten

Bierschinken:
Hi Karsten,

nimm den größten R, verbinde ihn fest mit der Kathode und schalte die beiden anderen R´s mit einem On/Off/On parallel.

Du müsstest dann nur mal ausrechnen wie groß die parallel zu schaltenden Widerstände sein müssen.

Grüße,
Swen

iorr:
Stimmt - habe ich überhaupt nicht nachgedacht.
Bei banzai gibt es so einen 3*on Schalter - sauteuer das Ganze !!!!!!
Hatte mir zwischenzeitlich überlegt einen Dip-Schalter einzubauen. Ein versehentliches Umschalten ist auf Grund der kleinen Schiebeschalter kaum möglich.

Karsten

Namenlos:

--- Zitat von: iorr am 31.08.2009 22:24 ---Stimmt - habe ich überhaupt nicht nachgedacht.
Bei banzai gibt es so einen 3*on Schalter - sauteuer das Ganze !!!!!!
Hatte mir zwischenzeitlich überlegt einen Dip-Schalter einzubauen. Ein versehentliches Umschalten ist auf Grund der kleinen Schiebeschalter kaum möglich.

Karsten

--- Ende Zitat ---

Nabend Karsten,
du kannst auch den Apem 644 H/2 so verschalten, dass er ein Umschalter mit 3 Polen ist. Der kann dan auch entsprechend viel Strom ab. Bierschinkens Lösung ist trotzdem sinnvoller, hier kann man auch Widerstände verbauen die weniger belastbar sind (per Stromteiler die Leistung ausrechnen und anpassen) und der Schalter ist billiger. Einziger Vorteil: Die Abstufungen entsprechen den Schalterstellungen. Mit 1Pol On-Off-On hast du die kälteste Einstellung zwangsweise in der Mitte. Keine Ahnung ich glaub man kann es nicht "einfach" mit nem 2Pol On-Off-On realisieren. Einfach = ohne Relais.

Bei den Dip-Schaltern musst du, wenn du während des Betriebs umschaltest aufpassen, dass sie für die Schaltleistungen zugelassen sind. Schaltest du nicht während des Betriebs um muss nur die Dauerstrombelastung ausreichend sein.

Du solltest eigentlich während des Betriebs umschalten können solang der Elko groß genug ist. Das schlimmste was passieren kann ist ein knallen. Lass dir das aber noch von jemanden bestätigen, ich habs noch nicht ausprobiert.

Der Kathodenelko sieht mir etwas klein aus, das mag im Gegentakt funktionieren (bei perfektem Gegentaktbetrieb würde der nichtmal einen Unterschied machen, so gleicht er die nichtlinearitäten usw. aus), im Eintakt hast du wahrscheinlich einen (unerwünschten?) Hochpass.

Der Effektloop ist falsch gezeichnet, R35 darf nicht an die Hochspannung.

Die Siebkapazität von 110µF liegt glaub ich über den zugelassenen Werten der Gleichrichterröhre. Ich weiß nicht in wiefern das hier ohne Spannungsüberschlag funktioniert, da die Kathode ja im Einschaltmoment noch nicht heiß ist, aber die feine Englische ists nicht ;). Auch schon deswegen, weil die Kathode ja noch heiß sein kann, wenn du den Verstärker wieder einschaltest kurz nachdem er schon an war.

Grüße
Henning

Bierschinken:

--- Zitat von: Namenlos am 31.08.2009 23:10 ---
Der Effektloop ist falsch gezeichnet, R35 darf nicht an die Hochspannung.

--- Ende Zitat ---
Henning, gut dass du´s gesehen hast!! - ich habs verschusselt...

Der Kathodenelko reicht nicht ganz bis "unten" mit einer 6V6.
Da sollte man 47µ für volle Bandbreite nehmen. Aber vll. ist der leichte Basscut gewollt?

Grüße,
Swen

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