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cca88:

--- Zitat von: iorr am  6.09.2009 11:30 ---Moin Leute,
Ich habe mal ne kurze Frage zur Arbeitspunkteinstellung, bzw. kontrolliert mal ob dies der richtige Weg ist, da ich nicht so das Verstehergenie bin.
Berechnung für 6L6:

- B+ 363V
- über 3 und 8 am Sockel der Endröhre 310V
- Anodenverlustleistung 30Watt/310V = 96mA
- dann in der Grafik "Average Plate Characterictics den Schnittpunkt 96mA und 310V gesucht - komme ich auf ca. 9V
- die 9V multipliziert mit 96mA ergibt 93 Ohm
- Kathoden R demnach 100R

Gruß Karsten

Versuchsaufbau Quick'n'Dirty  :guitar:





--- Ende Zitat ---


Hi Karsten,

wenn ich Deine Rechnung richtig interpretiere, hast Du den Punkt ausgerechnet, an dem die 6L6 mit 100% zulässiger Anodenverlustleistung im Leerlauf läuft.

Ob das jetzt der "bestklingende" Arbeitspunkt ist? Ich bin mir da jetzt nicht so sicher. Es ist aber (von den zulässigen) derjenige mit dem höchsten Röhrenverschleiß.

Die Definition von Class A ist eigentlich, daß die Röhrezu bei 100% des Wechselspannungssignals aktiv ist, also nicht einseitig ins Cutoff kommt, oder in die Begrenzung fährt. Der Punkt ist normalerweise in etwa in der Mitte des Ug Ia Kennfelds.

Du hast ja schon den Schalter drin. 100Ohm ist m.E. der allerkleinste Kathodenwiderstand den Du wählen solltest; probier doch einfach aus, bei welchem Wert Dir der Sound am besten gefällt. Falls Du die Leistungsaufnahme des Amps messen kannst, siehst Du den "echten" Class A Punkt dadurch, daß der Amp bei Null- und bei Vollaussteuerung exakt die gleiche Leistung aus dem Netz zieht.

Grüße

Jochen

iorr:
Hallo Jochen,
Jupp, Berechnung Stromes liegt bei 100%. Ich denke 90% sollte der sichere Bereich sein.
Ich habe den Weg der Berechnung aus dem Dave Funk Buch "tube amp workshop".
Habe aber einen Fehler eingebaut - sind nicht 9 sondern eher 11V.

Das mit der Mitte des UgIa Kennfeldes habe ich des öfteren gelesen, aber nicht begriffen.
Wo muß ich diesen Punkt hier heraus suchen?



Leistungsaufnahme kann ich leider nicht messen - mein Oszi braucht neue Röhren.
Habe das Teil aus einem Nachlass bekommen - Techn. Universität Eindhoven von 1956.

Ich denke auch, daß die Spannung etwas zu tief liegt und ich mir einen 300V Trafo zulegen sollte. Habe im Moment noch den 275 verbaut.
Teste jetzt erstmal alle Möglichkeiten an meinem alten Champ, bevor dann der Umbau stattfindet. Teiel sind übrigens heute eingegangen.
Danke SHOP  ;D ;D ;D

Gruß Karsten

Karsten

cca88:

--- Zitat von: iorr am  7.09.2009 19:45 ---Hallo Jochen,
Jupp, Berechnung Stromes liegt bei 100%. Ich denke 90% sollte der sichere Bereich sein.
Ich habe den Weg der Berechnung aus dem Dave Funk Buch "tube amp workshop".
Habe aber einen Fehler eingebaut - sind nicht 9 sondern eher 11V.

Das mit der Mitte des UgIa Kennfeldes habe ich des öfteren gelesen, aber nicht begriffen.
Wo muß ich diesen Punkt hier heraus suchen?



Leistungsaufnahme kann ich leider nicht messen - mein Oszi braucht neue Röhren.
Habe das Teil aus einem Nachlass bekommen - Techn. Universität Eindhoven von 1956.

Ich denke auch, daß die Spannung etwas zu tief liegt und ich mir einen 300V Trafo zulegen sollte. Habe im Moment noch den 275 verbaut.
Teste jetzt erstmal alle Möglichkeiten an meinem alten Champ, bevor dann der Umbau stattfindet. Teiel sind übrigens heute eingegangen.
Danke SHOP  ;D ;D ;D

Gruß Karsten

Karsten


--- Ende Zitat ---

... ich meinte das Ug/Ia Kennlinienfeld....

Jochen

iorr:
Hallo,
http://www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank/sheets/093/6/6L6GC.pdf

Hier gibt's viele Diagramme. Welches muß ich denn nehmen?

Karsten

Bierschinken:
Hi Karsten,

auf Seite 4 wirst du fündig.

Du hast die Ub gegeben, dann suchst du eine Gittervorspannung, die die gedachte Senkrechte der Betriebsspannung in einem Punkt schneidet, wo links und rechts des Punktes die Gittervorspannungsgerade recht linear verläuft um zu gewährleisten dass in beide Richtungen "gleich" gearbeitet wird.

Hat man diesen Punkt gefunden, schaut man wieviel Strom dort fliesst und errechnet sich über Ia und Ug den nötigen Kathodenwiderstand.

Grüße,
Swen

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