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Silverface Ultralinear ProReverb mit Überraschung....

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Athlord:

--- Zitat von: stephan61 am 24.08.2016 08:17 ---Turretboards sind IMO schlechter zu löten als Lötleisten.

--- Ende Zitat ---

...das ist wohl eher ein Frage des Equipment.   :o
Einen vernünftigen Lötkolben sollte man schon verwenden...   ;D

smid:
Uh, da legst Du den Finger in die Wunde. Meine Lötspitze fährt seit Wochen auf der Felge und ich müsste dringend eine Neue einsetzen...
Turretboard sieht gut aus, keine Frage. Aber Lötleiste gefällt mir auch gut. Letzlich gehts mir aber nicht um den Look, sondern um das Gefummel beim Entlöten von Bauteilen.
Was für mich an der Lötleiste interessant ist: pro Öse habe ich drei Stellen, um ein Bauteil anzulöten und vor allem wieder abzulöten. Bei den Fender Eyelets stört mich, das ich um ein Bauteil sauber zu Wechseln oft mehrere Beinchen aus dem Auge befreien muss, um das dann zu Entlötsaugern und dann den ganzen Zauber wieder neu zu verlöten, da eines heiß rausziehen und das neue reinstecken oft nicht gut geht. Beim Turret ein Bauteil zu entlöten, das um den Schaft gewickelt ist, stelle ich mit ebenfalls mühsam vor, vor allem wenn das nicht nur eines ist, das da dran hängt. Ist das so fummelig, wie ich es mir vorstelle? Mich nervt das beim Fender oft, dass Bauteile vor dem Verlöten um Ösen herumgewickelt wurden und man zum Entlöten eine Zange und unsanfte Gewalt braucht. Deshalb wohl meine Aversion gegen Herumgewickeltes :-)
Bei einem fertigen 2x30er Board wären die Abstände ebenfalls 1 cm, aber ich müsste nicht nur am PI noch manuell dazwischen Turrets setzen, um die Schaltung etwas platzsparender zu kriegen, im Moment brauch ich ja 2x 42 Augen.
Ich glaube ich werde mal einen Entwurf eines einzelnen Funktionsabschnittes zeichnen. Ich überlege sowieso gerade, ob ich die Stomversorgung ähnlich löse, wie es im Buch vom Wizard beschrieben ist, also die dicken Elkos zu den Baugruppen, die sie versorgen statt zentral im Doghouse, was er als "bad engineering" brandmarkt. Wenn mich die Vorteile im Layout überzeugen, werde ich mal drüber nachdenken, auch wenn ich im Moment eher zur Lötleiste tendiere. Die hätte halt schon alles, was ich zu brauchen glaube.
@Stephan:
Zum Zeichnen verwende ich Inkscape mit 1mm Raster und arbeite viel mit den verschiedenen Modi für Objektfang. Bauteilmaße gebe ich über die Properties-Felder in der Kopfleiste ein, Beinchen bearbeite ich mit dem Pfad-Tool. Die Dokumenteinstellungen auf mm-Einheiten setzen hilft ungemein. Und funktionale Gruppen in einzelnen Ebenen und Objektgruppen zu verwalten ist auch hilfreich.
Inkscape ist ziemlich mächtig, auch wenn es auf den erste Blick etwas dröge daherkommt. Die Bedienung ist oft nicht so intuitiv, wie man das von anderen Tools gewohnt ist, aber die Dokumentation und die Tutorials online helfen ein ganzes Stück weiter. Ist übrigens auch ein seht gutes Programm, um Frontplattenlayouts zu machen.

Viele Grüße
Andreas

stephan61:
Guten Morgen Andreas,

vielen Dank für die Info. Werde ich mir dann mal anschauen.

Viele Grüße
Stephan

smid:
Tag allerseits,

ich habe nun mal versucht ein bisschen Licht in das Labyrinth des Netzteils des ProReverb zu bringen. Puh, eigentlich eine ganz normale Schaltung, aber im Layout des Amps völlig kreuz und quer:
Vom Trafo zum Gleichrichter nebenan, ok. Dann ins Doghouse zu den Reservoir-Elkos, von dort aus wieder raus zu den beiden Rs die prarallel zu den Reservoir-Elkos liegen und zum Standby. Von dort zum ersten dicken R (statt Drossel), der nicht im Doghouse, sondern oben im Chassis ist und wieder zum Elko ins Doghouse. Dann wieder raus und hoch zum nächsten dicken R, der als Spannungsteiler verbaut ist, dann wieder ins Doghouse zum Rest....

Ich nehme an, die dicken Rs, immerhin 10W und 20W, wurden aus dem Doghouse verbannt, damit es da drin nicht zu warm wird und die Elkos gegrillt werden. Oder gibt es sonst eine Erklärung dafür?

Ich bin jetzt am rumhirnen, wie ich das etwas eleganter machen kann. Aktuell denke ich an eine Lösung wie im Hoffman-Layout:
http://el34world.com/Hoffman/files/Hoffman_AB763_2.pdf

Ich würde den 2700R 10W evtl. gegen eine Drossel tauschen und den 30k 20W (rot gekennzeichnet) würde ich am liebsten ganz weglassen.
Mir ist nicht ganz klar, was der soll. In den älteren Schaltungen mit kleinerer Hauptspannung (Was ist das richtige Wort für die Spannung, die zur Mitte des AÜ geht???) gibt es diesen Widerstand nicht. Geht es nur darum, vor dem Übertrager zum Reverb einige zehn Volt loszuwerden?

Danke und schönen Abend,
Andreas

smid:
Uh, Anhang vergessen, hier der Schaltplan vom Netzteil.

Grüße
Andreas

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