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Mein erster Eigenbau - Hilfe..

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #15 am: 30.05.2018 13:21 »
Ich habe den Ursprung des Projekts in einem Buch gefunden eventuell hilft das weiter um die Richtung zu verstehen in die der Verstärker funktionieren soll.. vgl. Anhang

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Offline Striker52

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #16 am: 30.05.2018 13:42 »
Du hast immer noch einen Oszillator gebaut! So wird das nix.
Lies dich in die Materie ein, denn offensichtlich hast du mindestens zu wenig Ahnung was du tust.
Das ist ein gut gemeinter Ratschlag!
Gruß Axel

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Offline iefes

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #17 am: 30.05.2018 16:18 »
Mal abgesehen davon, dass du vermutlich das verzerrte mit dem clean-Signal mischen können möchtest: Die einfachste Lösung wäre doch, einen Schalter einzubauen, mit dem du den Signalweg entweder auf den clean-Pfad oder auf den drive-Pfad legst (und gegebenenfalls das Grid oder auch das Output der drive-Stufe im nicht genutzten Fall auf Masse legst). So hast du jedenfalls ohne viel Aufwand erstmal einen funktionierenden Amp. Oder du nimmst zwei separate Input-Buchsen für jeden Kanal. Ideal ist das alles noch nicht, aber damit sollte man halbwegs was anfangen können.

Nichtsdestotrotz solltest du dir Axels Ratschlag zu Herzen nehmen.
Grüße

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Offline chipsatz

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #18 am: 1.06.2018 21:35 »
Hallo,
in dem Beispiel aus dem Buch ist das Poti R1A/R1B offenbar ein Stereopoti das gegenläufig beschaltet ist. D.h. wenn eines aufgedreht ist, ist das andere zugedreht. In Mittelstellung wird dann beides gemischt. Hast du das auch so gemacht? Dann darf die Verstärkung der Mittkopplung aber nicht größer/gleich 1 sein. Und ein logaritmisches Poti kann es dann auch nicht mehr sein. Macht irgendwie nicht so richtig Sinn.

Gruß mike

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #19 am: 12.06.2018 13:15 »
Kurzes Update - Ich überlege mittlerweile erst bevor ich etwas ausprobiere  :bier:

den Tipp von Axel nehme ich zu herzen und werde mich in die Materie einlesen. Dennoch möchte ich das begonnene Projekt nun nicht einfach canceln.

Erstmal nochmal danke für die vielen Tipps die mir bis jetzt sehr viel geholfen haben  :)

Die Rückkopplung ist deutlich besser geworden bzw. der Verstärker wäre nun spielbar ist aber schwer zu beherrschen .. beispielsweise bekomme ich eine Oszillation wenn ich entweder Volume und Drive hochdrehe oder aber auch wenn ich das Volume an der Gitarre runterdrehe   ??? aber wie gesagt es ist schon besser geworden. Ich habe die Widerstände an der 12ax7 nochmal etwas verändert und die gemessenen Werte passen zumindest bei dieser Röhre gemäß Datenblatt wirklich gut. Wenn ich den Clean Signalweg weg nehme ist der Sound auch wirklich gut. Zum Testen habe ich mal nur den Cleankanal gespielt und die 12AX7 in der Fassung gelassen. Bei hoher Lautstärke hab ich auch einen Oszillatoreffekt (auch mit zurückdrehen des Volumepoti an der Gitarren).. naja meine Baustelle muss wohl auch die anderen Röhren nochmals messen oder eventuell fängt ein Kondensator das schwingen an ?

Das mit dem Schaltern ist eine gute Idee. Ich denke wenn ich die Rückkopplung nicht wegbekomme werde ich das so umsetzen. Danke an Iefes

Verbaut ist ein stereo Schiebepotentiometer linear für R1A und R1B.. mit dem Anschluss musste ich ebenso etwas tüffteln das es gegenläufig wie von Mike beschrieben funktioniert hat. Wobei ich hier immer noch das Phänomen habe, dass es in komplett rechter Stellung Clean ist und in Stellung fast links sehr verzerrt (ist ja in Ordnung) und komplett links kein Ton  ??? mehr ist .. vielleicht weiß jemand woran das liegen kann. Ansonsten funktionieren alle Regler so wie sie sollen.

Danke und viele Grüße werde euch auf dem laufenden halten  ::)

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Offline Reinhold Messmal

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #20 am: 12.06.2018 13:59 »
Nun ja, wenn R1a (Clean) zu ist, schliesst es den Signalweg kurz, indem der Schleifer/Ausgang auf Masse geht. Durch die Verbindung des Schleifers zum weiterführenden Signalweg schliesst es dann nicht nur eine Seite kurz, sondern einfach alles.

Ich erlaube mir jetzt mal zu spekulieren: Die Pfeile auf dem Plan aus dem Buch oben, das sollten eigentklich alles Buffer sein. Dann wäre beides, Oszillation, wie auch deses Phänomen nicht vorhanden.
Lesen ist Silber, Schreiben ist Gold!

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Offline chipsatz

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #21 am: 13.06.2018 08:55 »
Nun ja, wenn R1a (Clean) zu ist, schliesst es den Signalweg kurz, indem der Schleifer/Ausgang auf Masse geht. Durch die Verbindung des Schleifers zum weiterführenden Signalweg schliesst es dann nicht nur eine Seite kurz, sondern einfach alles.

Es sind aber noch jeweils 100K-Widerstände an den Schleifern der Potis (wenn der Schaltplan stimmt). Das kann den Signalweg eigentlich nicht kurz schließen. Ich tippe eher auf ein Verdrahtungsfehler am Poti. Da wären Bilder mal ganz hilfreich.

Des Weiteren würde ich die Verstärkung der Zerrstufe etwas zähmen. Z.B. würde ich den 22uF/Kathoden-C mal rausnehmen oder höchstens auf 1uF setzen.

Gruß
mike

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Offline Fody

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #22 am: 14.06.2018 07:08 »
Hallo,

was ich persönlich etwas bedenklich finde, ist dass bei dieser Schaltung der Ausgang der Zerrstufe über die Potis, R2 und R3 auf den Eingang, also auch auf den Tonabnehmer geführt wird.
Wie hoch können da die Wechselspannungen werden, wenn das Teil oszilliert? Mag das der Tonabnehmer überhaupt? Wie ist das sicherheitstechnisch zu beurteilen? Könnte ja auch mal sein, dass ein Koppelkondensator durchschlägt.

Ich persönlich würde mich mit einer konventionellen Eingangsstufe davor wesentlich wohler fühlen.

Gruss Casim
Wenn man nix reinsteckt, kann auch nix rauskommen!

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #23 am: 18.06.2018 12:36 »
@ Mike

Hallo Mike,

das Poti habe ich wie in dem Bild anbei verdrahtet  ??? ::) hoffe das ist so richtig ?

Verstärkung schaue ich mir noch an.

Danke und viele Grüße

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Offline chipsatz

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #24 am: 18.06.2018 15:58 »
das Poti habe ich wie in dem Bild anbei verdrahtet  ??? ::) hoffe das ist so richtig ?

Also, nach meinem Verständnis hast du jeweils "... Signal in" mit "... Signal out" verwechselt, wenn du mit "... Signal out" die Weiterleitung auf die 100K-Widerstände meinst. Das würde auch das seltsame Verhalten erklären.

Gruß
mike

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #25 am: 22.06.2018 14:53 »
Also, nach meinem Verständnis hast du jeweils "... Signal in" mit "... Signal out" verwechselt, wenn du mit "... Signal out" die Weiterleitung auf die 100K-Widerstände meinst. Das würde auch das seltsame Verhalten erklären.

Gruß
mike

Hallo Zusammen,

also ich bin mir nun nicht mehr sicher mit der Verdrahtung des Stereo Schiebepotentiometers da ja nicht gegenläufig bzw. zur Balanceregelung geeignet oder?

Mal laut gedacht könnte ich doch auch ein Mono Schiebepotentiometer für das Mischen des Signales nehmen oder? Wäre dies nicht sogar besser um Rückkopplung zu vermeiden?  ???

Da muss ich nochmal drüber überlegen..

Hab nun auch schon nach gegenläufigen Schiebepotentiometern geschaucht bin aber mit den technischen Anforderungen nicht fündig geworden..

Viele Grüße vielleicht hat jemand einen Tipp zur richtigen Beschaltung bei einer Balance Regelung mit linearem Stereo Poti oder auch Mono Poti.

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #26 am: 22.06.2018 14:59 »
... Ergänzung ... oder wäre es eventuell möglich/sinnhaft einen Fader (Mischpult) wie bei Thomann erhältlich einzubauen ... ?

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Offline Koni

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #27 am: 29.06.2018 08:23 »
Hallo,

was ich persönlich etwas bedenklich finde, ist dass bei dieser Schaltung der Ausgang der Zerrstufe über die Potis, R2 und R3 auf den Eingang, also auch auf den Tonabnehmer geführt wird.
Wie hoch können da die Wechselspannungen werden, wenn das Teil oszilliert? Mag das der Tonabnehmer überhaupt? Wie ist das sicherheitstechnisch zu beurteilen? Könnte ja auch mal sein, dass ein Koppelkondensator durchschlägt.

Ich persönlich würde mich mit einer konventionellen Eingangsstufe davor wesentlich wohler fühlen.

Gruss Casim

Hallo Casim,

ich möchte natürlich nicht das meine Finger an irgendwann an den Gitarrenseiten kleben bleiben. Hmm also von der Logik her sollte doch über die Masse Gitarre und dann wieder Verstärkergehäuse der FI auslösen oder? Natürlich blöd wenn eine Location gerade keinen FI eingebaut hat ..  ???

Ich habe den Verstärker jetzt mal ohne die Zerrstufe (12AX7 rausgenommen - habe zwar einen Schalter eingebaut um das Signal der Zerrstufe abzuschalten aber die Oszillation bzw. Rückkopplung ist trotzdem Fieß bzw. geht gar nicht) eine halbe Bandprobe getestet. Clean bzw. leicht Crunchy hat super funktioniert. Auch sobald der Verstärker von einem Tube Screamer oder auch durch einen Boss EQ  "angeblasen" wird ist das für mich als "Laie" ein super Ergebnis. Die Röhren werden sehr heiß aber ich denke das ist normal.

Ist halt Schade das das Konzept mit der Signalmischung (noch) nicht aufgeht.. Ich bin immer noch etwas am zweifeln was die Potischaltung angeht.

Die 6SN7 und die 5881 liefern einen Supersound finde ich. Weiß eigentlich irgenwer einen Amp mit einfacher Schaltung einer 5881 und 6SN7  (1-Kanal, Einstellung Contour und gut is). Bin schon am überlegen ob ich das ganze einfach ohne den Schnickschnack mache.

Wer mal ein Foto vom derzeitigen Verstärker machen / posten. Gefällt mir persönlich optisch echt gut.

Gruß an alle und natürlich auch an Tube Town für dieses tolle Forum :)


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Offline chipsatz

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Re: Mein erster Eigenbau - Hilfe..
« Antwort #28 am: 30.06.2018 22:01 »
ich möchte natürlich nicht das meine Finger an irgendwann an den Gitarrenseiten kleben bleiben. Hmm also von der Logik her sollte doch über die Masse Gitarre und dann wieder Verstärkergehäuse der FI auslösen oder? Natürlich blöd wenn eine Location gerade keinen FI eingebaut hat ..  ???

Da liegst du falsch!
Ein FI löst nur bei Fehlerstom auf der Primärseite aus. Also nur auf der 230V-Seite. Alles was hinter dem Netztrafo im/am Verstärker passiert, kriegt der FI nicht mit.

Was die Signalmischung anbelangt, wäre es schon wichtig, dass die Potis auch richtig verdrahtet sind. Wenn das nicht 100%ig klar ist, tappst du ewig im Nebel.

Gruß mike