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6G2 style amp Projekt, Fragen und Tipps bitte

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iefes:
Okay, habe gestern noch kurz das Löteisen geschwungen. Mir ist erstmal aufgefallen, dass der Common-Abgriff vom Ausgangsübertrager nicht mit Masse verbunden war. Das hatte ich übersehen. Jetzt ist er an der zweiten Stufe mit Masse verbunden und die Gegenkopplung funktioniert nun auch. Habe den 2k2 erstmal drin gelassen um auszuprobieren. Die Gegenkopplung ist nun sehr wohl wahrnehmbar, besonders wenn der Boost eingeschaltet ist, aber auch mit ausgeschaltetem Boost ist ein Unterschied erkennbar. Ich werde hier nochmal einen kleineren Wert testen, wie dima vorgeschlagen hat, dann habe ich besser verteilte Abstufungen die sowohl mit als auch ohne Boost brauchbar sind. :)
Außerdem habe ich im Tremolo Oszillator die beiden 10n Kondensatoren durch jeweils einen 22n ausgetauscht. Das macht das Tremolo natürlich langsamer und ist dadurch für mich jetzt viel besser einzusetzen.

Was ich außerdem noch ändern werde ist der 220k Wiederstand zwischen Tremolo-Oszillator und Intensity Poti. Da werde ich einen größeren Wert testen damit die Intensität besser über den Regelweg des Potis verteilt ist. Im AA964 ist da ein 1M, das ist etwas viel des Guten und macht das Tremolo etwas lasch wie man so liest. Werde also mal 330k oder 470k testen und berichten :) Das sollte außerdem das Tremolo-Ticken im runtergedrehten Zustand noch etwas eindämmen (hoffe ich). Habe nämlich gemerkt, dass ich absolut garkeinen Platz für ein Push-Pull oder sonstiges Poti mit Schalter habe  :facepalm: Habe da vom Layout etwas schlecht geplant an der Ecke.

Grüße

iefes:
kurzes Update: Habe die 6V6er und den Gleichrichter mal ausgetauscht. Jeweils gegen Produkte aus der Wormser Apotheke. Als Gleichrichter ist jetzt eine 5Y3 drin, allerdings messe ich keine niedrigeren Anodenspannungen als mit der GZ34. Das wundert mich etwas. Habe vor drei vier Tagen mit der GZ34 und den JJ 6V6ern eine Anodenspannung von 391V gemessen. Heute dann die wormser Röhren rein und eine Anodenspannung von 394V festgestellt. Woran kann das liegen? *Angeblich* arbeitet die 5Y3 sehr ähnlich zu den NOS 5Y3, also hätte ich einen größeren Spannungsverlust erwartet. Oder kann das daran liegen, dass nun auch andere 6V6er in der Endstufe stecken? Den Bias hab ich jetzt auf ca. 17mA eingestellt. Insgesamt klingt der Amp etwas bedeckter als vorher. Auf Anhieb würde ich sagen, mit den JJs klang er etwas "frischer". Aber ich habe heute nur sehr kurz getestet, das werde ich nochmal ausbauen.
Grüße

cca88:

--- Zitat von: iefes am 19.05.2019 22:13 ---kurzes Update: Habe die 6V6er und den Gleichrichter mal ausgetauscht. Jeweils gegen Produkte aus der Wormser Apotheke. Als Gleichrichter ist jetzt eine 5Y3 drin, allerdings messe ich keine niedrigeren Anodenspannungen als mit der GZ34. Das wundert mich etwas. Habe vor drei vier Tagen mit der GZ34 und den JJ 6V6ern eine Anodenspannung von 391V gemessen. Heute dann die wormser Röhren rein und eine Anodenspannung von 394V festgestellt. Woran kann das liegen? *Angeblich* arbeitet die 5Y3 sehr ähnlich zu den NOS 5Y3, also hätte ich einen größeren Spannungsverlust erwartet. Oder kann das daran liegen, dass nun auch andere 6V6er in der Endstufe stecken? Den Bias hab ich jetzt auf ca. 17mA eingestellt. Insgesamt klingt der Amp etwas bedeckter als vorher. Auf Anhieb würde ich sagen, mit den JJs klang er etwas "frischer". Aber ich habe heute nur sehr kurz getestet, das werde ich nochmal ausbauen.
Grüße

--- Ende Zitat ---

Hallo iefes,
warum gar so ein niedriger Anodenstrom? Ich würde mindestens mal 28mA auprobieren...

Grüße
Jochen

iefes:
Hi Jochen, ich hab mich an diesem Leitfaden orientiert: https://www.tube-town.net/cms/userfiles/media/bias/bias-einstellung.pdf

Da steht bei den 6V6 bei 400V Anodenspannung ein empfohlener Strom von 13 mA (50%) bis 18 mA (70%). Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber wie kommst du auf 28 mA?

Messe übrigens über den Spannungsabfall an jeweils einem 1 Ohm Wiederstand je Kathode.

Edit: Habe gerade mal selbst nachgerechnet mit der Formel aus der verlinkten pdf ( (AV*700)/AS ). Da komme ich mit den 14W der wormser 6V6er und einer Anodenspannung von 290V auf rund 25 mA. Das geht schon eher in die richtige Richtung. Das werde ich später mal ausprobieren. Vielleicht klingt er dann auch weniger bedeckt.

cca88:

--- Zitat von: iefes am 20.05.2019 06:59 ---Hi Jochen, ich hab mich an diesem Leitfaden orientiert: https://www.tube-town.net/cms/userfiles/media/bias/bias-einstellung.pdf

Da steht bei den 6V6 bei 400V Anodenspannung ein empfohlener Strom von 13 mA (50%) bis 18 mA (70%). Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber wie kommst du auf 28 mA?

Messe übrigens über den Spannungsabfall an jeweils einem 1 Ohm Wiederstand je Kathode.

Edit: Habe gerade mal selbst nachgerechnet mit der Formel aus der verlinkten pdf ( (AV*700)/AS ). Da komme ich mit den 14W der wormser 6V6er und einer Anodenspannung von 290V auf rund 25 mA. Das geht schon eher in die richtige Richtung. Das werde ich später mal ausprobieren. Vielleicht klingt er dann auch weniger bedeckt.

--- Ende Zitat ---

28mA sind 80% von 14W bei 400V - mir gefallen sie da meist sehr gut

Grüße
Jochen

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