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6G2 style amp Projekt, Fragen und Tipps bitte

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stephan61:
Hallo Yves,
schöne Idee, die Du gebaut hast.
Zum Problem vor V2a:
Probier doch mal vor dem Gitter V2a einen zusätzlichen Widerstand einzubauen, so wie am Instrumenteneingang üblich.  Das sollte helfen, die Antenne einzubremsen.
Bias: Entweder den 470R erhöhen oder den 10k nach dem Poti zur Masse kleiner machen. Aber nicht zu klein, sonst ist die Regelung schwieriger.

Viele Grüße Stephan

iefes:
Danke Stephan für deine Antwort!
Also was den Bias betrifft hab ich jetzt schon eine Lösung gefunden: Habe nichts geändert aber greife die Bias-Spannung am Schleifer vom Trimmpoti ab. Dazu muss ich sagen, dass da im Schaltplan ein Fehler ist: Die Bias Spannung kommt an pin3 rein und pin 2 + 3 sind verbunden. Nun greife ich die Spannung zwischen dem Trimpoti und dem 10k ab und da habe ich eine Reichweite von -18V bis -55V. Das sollte ausreichen  :) Ideal ist es trotzdem nicht. Falls mal der Schleifer abheben sollte habe ich dann nämlich die besagten -18V als Bias-Spannung an den Gittern. Aber das lasse ich nun trotzdem erstmal so.

Den anderen Tip werde ich später mal umsetzen, vielleicht hilft das ja schon. Also einfach einen Widerstand in Reihe vors Gitter von V2A? Welche Größenordnung? 1k? Oder auch so groß wie am Eingang (10k-68k)?

Danke und Gruß!

stephan61:
Ich würde mal so 20-40k Ohm probieren.  Oder man rechnet: Der R bildet mit der Millerkapazität der Röhre einen Tiefpass, der die hochfrequenten Einstreuungen abhalten soll. Aber probier's einfach mal.

Gruß Stephan

tele05:
Hallo Yves,

> Habt ihr vielleicht eine Idee bzgl der Bias-Geschichte?

ich habe das immer mit LTSpice simuliert.
Damit kann man den Regelbereich sehr schön feintunen.
Habe ich gerade für den Twin auch wieder so gemacht.
LTSpice Schaltung im Anhang.
Achtung: der Dateianhang muss von .txt in .asc umbenannt werden.
Upload von .asc war nicht erlaubt, deshalb als .txt.
Vielleicht hilfts.

Grüße
Oliver

iefes:
Hi Stephan und Oliver,

danke für den Spice Tipp. Hatte das vor einer Weile schon so ausklambüsert, aber jetzt nochmal getestet. Ich denke, ich werde die Bias-Versorgung noch einmal neu machen. Außerdem muss ich wohl R21 vergrößern. Das Tremolo-Pumpen kommt noch ganz leicht durch, auch mit Intensity auf 0. Der Bias-Wert schwankt immer leicht im Leerlauf, hab ihn momentan auf 24-26mA eingestellt. Zwischen diesen beiden Werten springt es. Ich weiß nicht ob das jetzt am durchkommen des Tremolos liegt oder an der schwach gesiebten Bias-Spannung. Werde auf jeden Fall beides angehen.

Habe außerdem einen 22k direkt an das Gitter von V2A gehängt, leider nur mit mäßigem Erfolg. Wenn kein Kabel drin steckt brummt es in etwa so, wie wenn man ein Kabel ohne Gitarre am anderen Ende in den Input steckt. Außerdem kommt dann das Oszillieren aus V2B (Oszillator) stark durch und überträgt sich ins Audio-Signal. Das ist doof. Was kann ich da machen? Da bringt vermutlich auch ein geschirmtes Kabel zum Gitter nichts, da die Oszillation ja in der Röhre einkoppelt...? Das "Antennen-Kabel" was vom Schalter der Switchcraft-Buchsen kommt, geht zunächst ans Board wo der 4M7 Widerstand sitzt und von da aus weiter ans Gitter. Da sollte ich wohl am besten beide Leitungen abschirmen, das wären dann aber bestimmt nochmal um die 10cm geschirmte Leitung. Um das Oszillieren weg zu bekommen könnte man das Tremolo schaltbar machen, sodass der Oszillator gestoppt wird, wie in Fender Amps üblich über die rückseitige Buchse. Das wäre etwas umständlich, aber als Notlösung akzeptabel.

Im 6G2 teilt sich der Oszillator seine Röhre mit dem Kathodyn. Da der Kathodyn aber kein Gain hat wird das Oszillieren nicht ins Audio-Signal verstärkt (schätze ich). Hier hab ich es im Prinzip wie im 6G3, nur dass dort noch ein Spannungsteiler an der Anode sitzt (100k/15k).

Also die Bias-Spannung muss sauberer werden und das Tremolo-Oszillieren soll nicht mehr durchkommen, dann passt alles im Grunde. Dann kann ich evtl noch fein-tunen, aber das ist erstmal zweitrangig.

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