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Vox AC 30 Top Boost 1965 (SN 21578) Netztrafo liegende Ausführung / Problem

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Offline BGE

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PS:

Sorry muß nochmal stören. Ich habe heute den Eindruck, nachdem ich ihn. wieder zusammengebaut habe, daß er wieder mehr brummt als gestern, als ich extern eine Box zum Testen angeschlossen hatte. Also jetzt ist das Chassis wieder im Gehäuse und da hört sich für mich das Brummen wieder signifikant lauter, also schon störend an, als gestern mit der Box dran. Wie gesagt, es ist ja auch mein erster AC30 mit verbrannter PA. Der erste Filtercap, also der bei der Drossel der ist auch neu wie alle anderen von F&T und hat 2 x 32 yF die anderen alle so zwischen 8 und 16 yF. Wenn man laut spielt, hört man das Brummen nicht so aber besser wärs ohne. Also gibts jemanden, der mir bitte helfen könnte mit einem oder zwei Hinweisen wonach ich noch schauen sollte Es ist auf jeden fall 50 Hz weil es sofort nach dem Einschalten schon da ist. wenn man dann später den Bassregler aufmacht wird es noch etwas lauter. Jeder Hinweis ist mir hilfreich.

Gruß
Boris

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Offline Volka

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Hallo Boris,

der von dir beschriebene Effekt (Brummen aus dem Lautsprecher gleich nach dem Einschalten - bevor die Röhren arbeiten) tritt eigentlich nur dann auf wenn der Netztrafo in den Ausgangsübertrager streut.
Beim AC30 sind die beiden allerdings recht weit voneinander entfernt ... in wiefern da jetzt  die Drossel noch mit hineinspielt kann ich jetzt nicht sagen.

Gruß
Volka

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Offline roehrich

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Da kann ich nur beipflichten ... Wenn es brummt, bevor die Röhren überhaupt warm sind, nimmt es den direkten magnetischen Weg vom Netztrafo zum Übertrager. Da hilft nur Abstand, Verdrehen der magnetischen Achsen oder Schirmung mit Eisenblech oder Mu-Metall.

Kann es sein, dass der neue Trafo anders orientiert ist, als der ersetzte? Kannst Du ihn um 90° drehen?

Ciao Sebastian

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Offline Helmholtz

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Das Problem mit der Brummeinkopplung von NT in AÜ ist mir von alten AC30 mit den Woden Trafos bekannt.
Zwar ist der Abstand groß, doch die Magnetachsen der Trafos sind parallel und zeigen aufeinander.
Auch sind beide Trafos auf gleicher Höhe und auf der Unterseite offen.
Auch das Stahlchassis als guter magnetischer Leiter dürfte eine Rolle spielen.
Insgesamt beste Voraussetzungen für magnetische Kopplung.

Siehe auch Fig. 14.2 hier:
https://www.valvewizard.co.uk/Grounding.pdf
« Letzte Änderung: 6.03.2026 18:00 von Helmholtz »

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Offline bluesfreak

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  • Ain`t no tube, ain`t no sound....
Moin,

jeder AC30 brummt bis die Röhren ordentlich warm sind, das ist der Kathodenbias Endstufe geschuldet.
Wenn es allerdings im warmen Zustand auch brummt, und zwar auf 50Hz, dann ist das Endstufenquartett nicht gut gematcht oder man hat eine Vorstufenröhre die Heizungsbrumm mit einstreut ( ist mir früher öfter mit JJ ECC83S passiert), da hilft dann nur Austausch.

Gruß
blues

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Offline roehrich

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Ungleiche Ruheströme (in der Aufheizphase oder permanent) sind natürlich auch eine gute Erklärung. An was es nun genau liegt (oder ob es eine Kombination daraus ist - man kann ja schliesslich auch Läuse und Flöhe haben), solltest Du herausfinden können, wenn Du das Teil mal einschaltest und dabei alle Röhren gezogen sind. Brummt es dann immer noch, kann es fast nur noch die magnetische Einstreuung sein. Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.

Ciao Sebastian

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Offline Helmholtz

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Ungleiche Ruheströme können keinen 50Hz Brumm verursachen.
Zumindest nicht mit Kathodenbias.
Ist denn der Brumm nach dem Aufheizen weniger?
Wie sieht der Brumm am Oszi aus?
« Letzte Änderung: 9.03.2026 17:31 von Helmholtz »

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Offline roehrich

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Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.

Jetzt muss ich mich doch glatt selbst zitieren. Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn es kein Röhrengleichrichter ist.

Und noch eine kleine Warnung: Wenn das Gerät keine Entladewiderstände hat und es ohne Röhren (oder mit nur sehr kurz) eingeschaltet wurde und ein Gleichrichter vorhanden war, kann sich die Ladung in den Siebelkos sehr lange halten und ordentlich zwicken. Also Obacht!

Ciao Sebastian

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Offline Helmholtz

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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.

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Offline roehrich

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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.

Das ist natürlich einfach und umschifft die Probleme von Oben  ;D