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Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn

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Offline Unverbindlich

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #15 am: 14.08.2026 17:49 »
Hallo Marc,

schön mal wieder von dir zu hören.
Gerade die Tage hatte ich mich an das TT-Forum-Treffen bei dir zuhause erninnert, lang ist's her.
Wir waren danach in Gerber's Brauhaus, da will ich jetzt mal wieder hin, da ich in Göppingen einen Termin habe.
Ich war früher unter dem Mitgliedsnahmen Manfred registriert, bin aber dann wegen Burnout ausgestiegen,
 LG Manfred


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Offline mac-alex_2003

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #16 am: 16.08.2026 10:23 »
Hallo Manfred,

schön, dass Du auch wieder da bist und schön, dass es Dir wieder besser geht.
Gerade mal geschaut wann das Treffen war, das ist ja schon ewig her...

Inzwischen war der Junior eifrig am bauen.




Der Amp ist innen soweit vorbereitet für die Inbetriebnahme des Netzteils.



Leider war die Netzspannung mit 238V recht hoch, so dass wir nur kurz getestet haben, um die Elkos nicht zu arg zu stressen.
Ohne Last war die Spannung da schon leicht über 500V.


Das Hauptboard hat er schon bestückt. Hier fehlen noch ein paar geschirmte Kabel und dann kann das auch schon eingebaut werden.




Demnächst darf er sich dann die Röhren kaufen. Aktuell tendieren wir zu Tung-Sol in der Vorstufe und Svetlana S in der Endstufe. Was meint ihr? Wir haben einen Kompromiss aus gutem Sound und Budgettauglichkeit (die Röhren sind sein Beitrag) gesucht.




Beim Schreiner haben wir demnächst einen Termin für das Headshell und dann müssen wir noch einen Lieferanten für das Logo finden.

Es geht also gut voran!

LG Marc

P.S.: Das Anhängen von Bildern hat leider nicht mehr funktioniert, Gott sei Dank hatten wir noch das FTP-Passwort  ;D

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Offline MichaelH

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #17 am: 16.08.2026 11:29 »
Moin in die "Oldie but Goldies"  O0 Runde,

Alter, das ist ja wie in den 00-er Jahren hier. Welcome back an Alle.

Marc ... wie der Vater so der Sohne  ;D Und ich bin mal gespannt wie das Projekt ausgeht, und der Daddy vielleicht auf die alten Tage doch noch mal selbst zur Lötstation greift. Schade, dass Jo schon die QS  :police:  ;D übernimmt

Zu Ingo weiß ich nur, dass er nach dem Tod seiner Tochter damals nimmer viel gemacht hat, und dann schließlich ganz aufgehört und sich der Fotografie gewidmet hatte. Die Wickelmaschinen hatte er damals verkauft. War auch auf FB unterwegs, grade mal geschaut, länger keine Einträge mehr  :-\ Die Trafowickler sterben auch aus, und man, wir sind ja auch älter geworden ... fast vergessen.

Zitat
… dann wäre das doch eine hervorragende Strafarbeit für vergessene Hausaufgaben
>:D

Bei der Röhrenauswahl wäre ich kompromisslos, bei dem Amp muss "was gscheites noi".
Vorstufe würde ich nach NOS / Siemens /Philips / Tungsram etc. schauen. Mullard muss es ja nicht unbedingt sein. Beim KathodenHolger  ;) keinesfalls TungSol, ich meine, die haben, glaube ich, immer noch das Spannungsproblem und sterben da sehr schnell an der Einbaustelle. Da kann aber eher Dirk was zu sagen, da hab ich all die Jahre auch nix mehr gemacht. Da es die Svet =C= leider auch schon lange nimmer gibt würde ich auf die EH EL34 oder 6CA7 gehen. In Summe sind die Röhren von New Sensor eh von der selben Firma, aber die EH sind konstruktionsbedingt - wie die Bilder aussehen - am Nahesten an den Svet =C= . Also nochmal Papa-Sponsoring  ;D

Schönen Sonntag wünsche ich Euch allen.

Grüße, Michael

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen ...

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Offline carlitz

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #18 am: 16.08.2026 11:32 »
und dann bin auch mal sehr gespannt, ob Dir Marc, nach all den Jahren, der Sound des neuen Amps (immer noch) gefällt.

Es ist schade, dass es keine weiteren Treffen mehr gab, wir hatten ja noch eins in Düsseldorf, bei dem wir Lautsprecher verglichen haben.

Dann ist es leider eingeschlafen......
If you don't know how to fix it, stop breaking it!

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Offline mac-alex_2003

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #19 am: 16.08.2026 11:47 »
Das mit Ingos Tochter habe ich mitgekriegt, ein schreckliches Schicksal.
Meine Nachricht kam an seinem Handy zumindest an, WhatsApp sagt 2 graue Haken seit 4 Wochen. Hoffe es geht im soweit gut.

Bei den Endröhren wären die EH tatsächlich im Budget, die Winket C gibt es ja nicht mehr oder unbezahlbar.
In der Vorstufe war ich mit den TungSol früher, also vor > 10 Jahren  ;D, immer sehr zufrieden. Was wäre da denn gut wenn es nicht gleich NOS werden soll? Mama und Papa haben schon den ganzen Amp gesponsert, da muss der Kleine selbst durch.

Schauen wir mal wie er klingt. Der letzte Mustang hat die Koppel schon vor vielen Jahren verlassen. Zur Not gibt es aber eine Vergleichsmöglichkeit in der Nähe.

Vielleicht müssen wir ja mal so ein Hinterbliebenen-Treff machen. Über die Statistiken hier habe ich gestaunt. Viel mehr Zugriffe und dafür viel weniger Beiträge. Ja Michael, bin bei Dir, das waren noch Zeiten in den Nuller-Jahren  ;D ;D

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Offline MichaelH

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #20 am: 16.08.2026 12:21 »
Servus,

wenn man den neuesten Infos durch KI  :facepalm: glauben darf "ECC83 tungsol cathode follower" ist das Problem also noch existent. Und tatsächlich hab ich "damals" dann auch auf JJ / Teslovak oder Chinesen zurückgegriffen. Aber das ist lange her. Sehr lange. Ansonsten sind TungSol für V1 und PI immer noch erste Wahl bei mir wenn ich welche für Marshall und deren Derivate brauche (auch Vox). Einfach ein cooler "old-school" Sound. Ich habe immer noch Bestände bei mir zu Hause, damals gut eingedeckt ... . Wie das mit den neueren Produktionen, gerade auch hinsichtlich der Sanktionen / Rohstoffbeschaffung aussieht - keine Ahnung. Ich bin damals für meine Marhalls auf NOS geswitched, drei verschiedene Röhrenhersteller in den Einbaupositionen, und dabei geblieben. Die Amps werden ab und zu mal mangels Band zu Hause angeschaltet ... und verschwinden dann wieder im Case.

Zitat
Über die Statistiken hier habe ich gestaunt. Viel mehr Zugriffe und dafür viel weniger Beiträge
Das wundert mich "eigentlich" nicht. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes eine aussterbende Spezie. So ein Haufen wie wir früher waren, den gibt es nimmer, iwo auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Oft genug werden Infos abgesogen, nichts beigetragen, und dann verschwindet man wieder in der Anonymität des Netzes. Und Jungs und Mädels die noch Bock auf Musik haben, die sind auch rar. Von daher, sei stolz ! Die Zeiten haben sich halt geändert. Und alles hat seine Zeit !

Ein Hinterbliebenen Treff - da wäre ich bestimmt - wenn es zeitlich passt - dabei.

Grüße

Michael
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Offline mac-alex_2003

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #21 am: 18.08.2026 19:37 »
Haben uns jetzt für EH in der Endstufe entscheiden.

In der Vorstufe werden es bei den V1 für Kanal 1 und 2 Mullards, die anderen werden Tungsol.

Hoffe das ist ein guter Kompromiss.

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Offline Rene2097

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #22 am: 19.08.2026 08:53 »
Servus,

wenn man den neuesten Infos durch KI  :facepalm: glauben darf "ECC83 tungsol cathode follower" ist das Problem also noch existent.

Hallo Michael,

dazu eine kleine Anekdote in der Hoffnung, dass ich den Thread nicht entführe. Ich war bei Peter Diezel mit meinem VH2 und habe eine Weile mit ihm geredet. Seine Frau hat derweil eine Modifikation im VH2 vorgenommen -> Heizung hochgelegt. Peter meinte, dass der Grund dafür im CF liegt weil die Röhren dort sonst am Limit sind. Und Peter hatte zu der Zeit ausschließlich TungSol Vorstufenröhren verbaut. Das passt also gut zu deinen Infos.

Allerdings lief der Verstärker auch ohne diesen Mod problemlos.

Grüße, René

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Offline mac-alex_2003

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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #23 am: 19.08.2026 08:58 »
Der Mustang hat einen Teil der Röhren DC-geregelt beheizt, der Rest in AC ist schon immer hochgelegt auf ca. 50V.
Bisher hatte ich hier nie Probleme mit dem CF gehabt. Spannend, dass Peter das genauso gemacht hat.

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Offline Showitevent

  • Geronimo Stade
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Re: Der letzte Mustang - wie der Vater so der Sohn
« Antwort #24 am: 19.08.2026 11:12 »
Moin,

In der Vorstufe war ich mit den TungSol früher, also vor > 10 Jahren  ;D, immer sehr zufrieden.

Meiner Erfahrung nach sind Tung Sol 12AX7 die, die am meisten färben und ich habe gelernt diese dosiert in High Gain Preamps einzusetzen. Kann gut funktionieren, in manchen Amps sind mir die allerdings zu "tubby" - was natürlich rein subjektiv ist.

Witzig, dass Rene gearde den VH2 anspricht. In genau solcheinem (ist gerade mal einen Monat oder so her) habe ich die Tung Sol getauscht. Ich hatte erst ein neues Set Tung Sol drin, empfand den Amp aber eher so, als fehlte es an hochmitten. Mit JJs war das alles etwas besser, mit Shuguang / EH Kombi so wie ich ihn spielen würde.

Gleiches ist mir auch in meinem Diezel Einstein aufgefallen - der Einstein war original mit JJs bestückt meine ich (ist lange her).
Beim VH2 weiß ich es jetzt nicht genau, aber im Einstein sind die Preamp Röhren sehr heiß gebiased bei ca. 1.8 mA und ca. 420V. Das könnte den Character durchaus noch weiter kitzeln.
Hingegen, in meinem Framus Red Rogue, finde ich die Tung Sol recht stark. Der ist ein klassischer Ableger vom SLO Preamp, alles etwas moderater gebiased.

Für direkt gekoppelte CFs bevorzuge ich Long Plates. Aus irgendeinem Grund bilde ich mir ein, dass diese - egal welcher Hersteller - viel harmonischer reagieren, Messungen habe ich dazu allerdings nie gemacht und heute eine vernünftige Long Plate zu bekommen ist auch nicht mehr so einfach.

Geronimo

PS: Alles nur wiederholt gemachte persönliche Erfahrung, jeder kann und wird das anders empfinden.
« Letzte Änderung: 19.08.2026 11:46 von Showitevent »