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SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten

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Offline Joachim

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Hallo, Leute,

um den SLO-100 Schritt-für-Schritt-Thread nicht durch Diskussionen in die Länge zu ziehen, möchte ich Euch bitten, Eure Fragen dazu hier zu stellen. Hier können wir dann alles ausführlich diskutieren :).

Dank und viele Grüße,
Joachim
« Letzte Änderung: 18.06.2006 13:39 von Joachim »
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Offline Bierschinken

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #1 am: 18.06.2006 13:22 »
Gut dann widmen wir uns doch direkt der Teilefrage.

Im Thread schreibst du dass die Kondensatoren des Signalwegs im original Siemenstypen sind, ich habe die Info dass es Sprague Kondensatoren der PVC Serie sind.
...irgendwo hatte ich auch ein Foto, hmmm

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Offline Joachim

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #2 am: 18.06.2006 13:39 »
Hi Swen,

Zitat
Im Thread schreibst du dass die Kondensatoren des Signalwegs im original Siemenstypen sind

Ich sprach von Philips-Typen. Habe ich mal irgendwo gelesen, ich glaube im firebottle-Forum, dass jetzt übrigens leider durch das unübersichtliche Music electronics Forum ersetzt wurde ... Aber das ist eine andere Geschichte. Irgendwo habe ich auch mal entsprechende Bilder gesehen ...

Jedenfalls stellt Philips wohl keine Folienkondensatoren mehr her und so mag es sein, dass im SLO auch Sprague-Kondensatoren (die im übrigen, wie so viele anderen passive Bauelemente, von Vishay hergestellt werden) und andere verwendet werden. Technisch halte ich den Hersteller ohnehin für wenig relevant, solange man in der gleichen Technologie - also Folienkondensatoren mit Polyester-Dielektrikum - bleibt. Die meisten würden sagen, sogar das wäre egal ... ;)

Grüße,
Joachim
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hofnar

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #3 am: 23.06.2006 21:14 »
Thema Sicherheit.

Standbyschalter vor dem Gleichrichter plazieren und die sekundäre Wechselpannung allpolig abschalten.

Hab mir ebenfalls (Soweit ich es auf dem Bild sehen kann) die Schalter von APEM besorgt. Allerdings habe ich diesen Hinweis bei den Daten noch gefunden.

"Hinweis: Bei Anwendung im 380 V-Netz ist die gesondert zu bestellende Erdanschlussscheibe zu verwenden"

Der Amp hängt zwar nicht an einem 380V-Netz, doch die Spannung beim SB ist ja auch fast so hoch.  Was würdest du dazu sagen. 

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Offline Joachim

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #4 am: 23.06.2006 21:32 »
Hi!

Na schaden kann's auf keinen Fall. Man will wohl sichergehen, dass im Falle eines Kurzschlusses gegen die Metallteile des Schalters die Sicherung garantiert auslöst. Also Scheibe drunter und mit der Zentralerde verbinden. Natürlich muss das Gehäuse an der Stelle, wo die Scheibe draufkommt, blank sein ;).

Grüße,
Joachim
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Offline Ben

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #5 am: 24.06.2006 23:03 »
hi,
sag mal, was ich noch nicht so ganz verstanden hab,...hast du die pcb boards jetzt aus dem schaltplan selbst erstellt oder hast du die aus dem sloclone froum genutzt.... bin nämlich noch am überlegen ob ich auf pcb oder auf turretsboard alles aufbauen will....turrets haben sich beim letzten amp als ein wenig teuer erwiesen und naja, solangs ein clone ist, steht die schaltung ja relativ fest...
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Offline Joachim

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #6 am: 25.06.2006 09:29 »
Moin Ben!

Zitat
hast du die pcb boards jetzt aus dem schaltplan selbst erstellt oder hast du die aus dem sloclone froum genutzt

Steht doch im Schritt-für-Schritt-Fred  8)

Ich zitiere mich mal eben selbst  ;D:

"Meine ursprüngliche Platine orientierte sich an den Layouts von blueguitar.org, war aber eine Eigenentwicklung, da das blueguitar-Layout einige graviernde Fehler enthielt. Die mir bekannten SLO-Platinen halten auch die vorgeschriebenen Abstände für hohe Spannungen zwischen 301V und 500V nicht ein. Der Mindestabstand für diesen Spannungsbereich beträgt 2,5mm und wird auf meiner Platine an allen relevanten Stellen eingehalten. Trotzdem sind alle Leiterbahnen außer im Bereich der "Schaltmatrix" mindestens 2mm stark."

Geätzt habe ich auch selbst, aber davon rate ich eher ab. Das ist eine Giftküche und wenn man nicht Zugang zu einer halbwegs professionellen Ätzanlage hat, sollte man das eher nicht machen. Das lohnt sich nur, wenn man es öfters macht.

Aber mal zu Deiner eigentlichen Frage:

Zitat
bin nämlich noch am überlegen ob ich auf pcb oder auf turretsboard alles aufbauen will....turrets haben sich beim letzten amp als ein wenig teuer erwiesen und naja, solangs ein clone ist, steht die schaltung ja relativ fest...

Genau! Das Turret-Board ist eher was für Bastler, die die Schaltung stark modifizieren wollen. Es hat außerdem den Nachteil, dass es für das Brownsound-Chassis viel zu breit ist und die Vorstufenröhren stark überlappt.

Für einen echten Clone (auch mit kleinen Mods) ist die Leiterplatte genau das richtige - find ich jedenfalls ;). Ist auch bei HiGain unkritischer, sofern das Layout getestet ist. Mit der Methode, die Leiterbahnen auf die Oberseite zu verlegen (so wie bei dem -----Teil) lassen sich sogar etwas größere Mods relativ leicht ausführen.

Grüße,
Joachim
« Letzte Änderung: 25.06.2006 11:48 von Joachim »
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Offline Ben

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #7 am: 27.06.2006 13:38 »
hi,

erstmal danke, dass du meine fragen beantwortest und sry dafür, dass ich den post im schritt-für-schritt fred übersehen hab...

joa, gut, dann werd ich mich wohl, (soll bei mir nämlich n clone ohne große mods werden ) an die sloclone pläne halten und versuchen wen zu finden, der pcbs ätzen kann...

apropos, an alle die mit pcbs arbeiten: wo lasst ihr eure pcb ätzen oder ätz ihr die selbt?
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Offline kungfoo

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #8 am: 27.06.2006 13:42 »
Selbern tun macht Freude.

Zum wie: Druckertonertransfer mit Backpapier, Eisen-III-Chlorid auf 35° Celsius heizen (_alter_ Tauchsieder aus der Brockenstube, für 2€) und rein damit. Dauerte ca. 10 Mins zum ätzen und das Resultat kann sich sehen lassen (auf jeden Fall funktionierts immer noch).
Einziger Nachteil, Fe3Cl gibt verdammt hässliche Flecken, also alte Klammotten sind Pflicht...

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Offline Ben

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #9 am: 27.06.2006 13:47 »
hm,... naja, professionell gemacht wär mir irgendwie lieber, aber ich werds wohl selbst machen müssen. naja, sooo das problem ists ja auch nicht, solang es was wird ;)

guck mir grad so ein paar tutorials bei musikding an.... frag mich nur, wo ich das ganze zeug demnöchst mal herbekomme,... ich glaub ich fahr heute mal in die Stadt :)
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Offline Ben

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #10 am: 3.07.2006 23:58 »
juhuu...es geht weiter!!! danke joachim ;)

hab bald auch endlich kohle wieder anzufangen, hab heut den ersten zivitag (mehr schlecht als recht) überstanden :)

mfg Ben
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Offline Joachim

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #11 am: 4.07.2006 00:32 »
Hi Ben!

Ja, die letzten 2 Wochen lief hier wenig. Ich hab ja schonmal geschrieben, dass ich gerade beruflich ziemlich eingespannt bin und habe auch die Wochenenden gearbeitet. Allerdings ging es am Amp schon etwas weiter, nur für einen Schritt-für-Schritt-Beitag hat es nicht gereicht, die kosten halt doch jedesmal viel Zeit.

Mittlerweile sind alle notwendigen Löcher für die Bestigung der dicken Eisenteile, Massestern und Schutzleiteranschluss im Chassis gebohrt. Ein Job, den ich zwar ganz gut hinkriege ;), aber überhaupt nicht gerne mache :-\. Die Verlegung der Trafo und AÜ-Leitungen ist geplant und es geht jetzt damit weiter.

Ich muß aber gleich dazu sagen, dass ab nächster Woche eine fast 3 wöchige Zwangspause - in Fachkreisen auch Sommerurlaub genannt ;D - kommt. Bis dahin werde ich es leider nicht ganz schaffen fertig zu werden.

Ach ja, was das selbst ätzen betrifft - Mein Tipp: mach es nicht. Das ist eine Riesensauerei. Eisen-III-Chlorid-Flecken gehen zwar mit mehrmaligem Waschen aus der Kleidung, aber nur weil siezu Löchern werden ;D. Außerdem ist die Entsorgung etwas heikel (das Zeug gehört nicht in den Abfluß) und die Dämpfe sind auch nicht gerade gesund. Ich mache das auch nur selbst, weil ich in der Firma mit einer professionellen Ätzmaschine arbeiten kann.

Viele Grüße,
Joachim
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Offline Bierschinken

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #12 am: 4.07.2006 00:44 »
Du könntest für Ben und mich nicht zufällig mal die Ätzmaschine laufen lassen? Sollst dich dadurch natürlich nicht im Schaden stehen  ;)

Selbstätzen ist bei so großem Kram wirklich mist wenns gut gemacht werden soll. :'(

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Offline Joachim

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #13 am: 4.07.2006 00:54 »
Hi Swen,

ich weiß, da steht noch eine Antwort aus  :-\.

Ich kann diese Maschine auch nicht unbegrenzt nutzen und das ganze kostet eben auch meine Zeit. Ich mache das in der Mittagspause oder nach Feierabend. Und mit dem Ätzen alleine ist es nicht getan: Basismaterial besorgen und zuschneiden, Belichten, Entwickeln, Ätzen, dann Platine säubern und anschließend Bohren. Das Bohren ist eine Schweinearbeit, dauert ewig, man braucht teuere Hartmetallbohrer, die auch gerne mal abbrechen, dazu eine Präzisionsbohrmaschine, die definitiv keinen Schlag haben darf (sonst kann man die Boherer gleich in den Müll werfen). Nach dem Bohren wird mit Äthanol die Fotoschicht vom Kupfer entfernt und danach die Platine mit Lötlack versehen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, das geht nicht in 10min. Dauert bis alles fertig ist etwa 1h pro Platine. ach ja und wenn trotz Schutzkittel ein Tröpfchen Eisen-III-Chlorid auf ein Kleidungsstück kommt, kann man das am besten gleich wegschmeißen...

Wartet doch mal ab, was Dirk euch anbietet, das ist bestimmt nicht das schlechteste :D.

Grüße,
Joachim
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Offline Bierschinken

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Re: SLO-100 - Schritt für Schritt - Fragen und Antworten
« Antwort #14 am: 5.07.2006 00:44 »
Hallo Joachim,

dann schonmal danke dir für deine bisherige Mühe! :)

Verstehe das voll und ganz, dass es ein großer Aufwand für dich wäre und deine Zeit das so nicht immer zulässt.
warten wir mal was der Dirk so sagt.