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GA-5 Modding Thread
WiderGates:
--- Zitat von: bea am 27.12.2010 20:07 ---und weil gerade Weihnachten war: die einfachste Möglichkeit überhaupt ist, den Spannungsteiler vor dem Lautstärkepoti zu entfernen. Das erhöht dann den möglichen Pegel an der zweiten Stufe. Sollte ein Blick in den Schaltplan eigentlich unmittelbar vermitteln. >:D
--- Ende Zitat ---
Hallo Beate,
das habe ich mal gemacht und gefällt mir gar nicht vom Übersteuerungsverhalten.
Ich habe zu Weihnachten das Blencowe Buch bekommen und wenn ich das Kapitel über GridStopper richtig verstehe weiss ich jetzt auch warum mir das nicht gefällt. Blocking Distortion?!!!
Mehr Pegel an der 2.Stufe? Fehlanzeige!
Ich hatte das Gefühl dass die Übersteuerung sogar weniger geworden ist. Blocking Distortion!!!?
Im Moment habe ich anstatt 1M -- 1M (= original), 0M -- 1M (Dein Vorschlag), jetzt 82K -- 470K, gefällt mir bisher am besten, kommt wie Gain auf 7 bis 8 wenn ein Poti da wäre.
WeiterWiderstandBeaRbeiten
bea:
Hi Dieter,
natürlich kann man auch einfach einen Gridstopper einfügen und man sollte den vor der EL84 vergrössern. In meinen Amps war der Ausbau des Spannungsteilers eine meiner ersten Aktionen, und sie hat sich auf die Qualität des Verzerrungsverhaltens kaum ausgewirkt. Ok, ich hab auch zusätzlich die Katoden-Cs abgeklemmt ... vor allem aber hatte ich mehr oder weniger die gegenteilige Zielsetzung, nämlich Maximieren des Clean-Bereichs. Das ist mir immerhin so.gut gelungen, dass die Verzerrung nur bei ziemlich ohrenbetäubendem Pegel einsetzt. Außerdem habe ich ja noch das Tonestack *vor* das Volumen-Poti geklemmt. Das dämpft PI mal Daumen so viel wie der Spannungsteiler.
Wenn ich Gitarre drüber spiele (na besser klimpere), liebe ich übrigens die Wärme, die der Ton durch den modifizierten Arbeitspunkt bekommt (vor allem auch clean) - aber ich gehöre ja zur Gibson-Fraktion.
Vielleicht sollten wir zuallererst mal auf Martins Bericht "Wir machen den Ga-5 böse" verweisen (-> Suchtfunktion). Da sind alle wesentlichen Möglichkeiten zusammengefasst, und sie werden soweit diskutiert, dass zumindest halb vorgebildete Leser für ihre Belange abspecken können?
Das mit dem "späten" Zerren kann ich übrigens gar nicht nachempfinden - zumindest in der Epiphone-Variante und mit PAFs fängt er schon so früh an, dass man tatsächlich kaum clean spielen kann.
DieEpisJetztVorAllemSpielenMöchtende Grüße
Beate
bea:
@Cosmose,
kurz zur Erläuterung: der Ga-5 und der Epiphone Valve Junior sind beinahe baugleich. Der Ga-5 hat ein Tonestack hinter der zweiten Stufe. Beim Epiphone ist an dieser Stelle nur ein (ziemlich kleiner) grid stopper, den man gerne vergrössern darf.
Weil ich eine Gegenkopplung einbauen können wollte, habe ich (in die Epiphone-Variante) an Stelle von R6/R7 eine 1-Knopf-Klangregelung eingebaut, die bei passender Dimensionierung prima klingt und ganz grob die Eigendämpfung des Spannungsteilers R6/R7 hat.
Aber bei Dir geht es ja wohl vor allem darum, erstmal mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Ich kann mich auch an Vorschläge erinnern, in denen *nur* R6 geändert wird, und zwar auf 100 k. Also ziemlich ähnlich zu Dieters Vorschlag.
Ansonsten: lies Dich ein, vielleicht sogar "rückwärts".
Ganz grob lassen sich die Mods in zwei Gruppen unterteilen: Maßnahmen, die den Ga-5 und den Epi VJ "als solches" verbessern (Netteil, AÜ und so), und Maßnahmen, die auf spezifische Soundvorstellungen abzielen.
Grüße
Beate
Cosmose:
Erstmal vielen Dank!
Also, wenn ich jetzt den Bad Monkey zurückschicke, kann ich ja auch mehr investieren.
Ich hab den Thread tatsächlich schon mehr oder weniger ganz durchgeackert (meines Erachtens unwichtiges überflogen/-sprungen) und denke, dass ich einigermaßen weiß, was ich möchte.
Fakt ist, dass der Kollege mit meiner Bullet Strat fast nicht in die Zerre zu bringen ist und wenn doch, dann ist es monstermäßig laut und wenn überhaupt etwas mehr als "angezerrt".
Ich möchte clean, sowie verzerrt spielen können.
Ich werde daher erstmal die Modifikationen aus der ersten Tuningstufe vornehmen, inkl. Master und Marshall-Tonestack und zusätzlich den Ausgangsübertrager wechseln. Zu dem habe ich noch eine Frage. Lässt sich der DSE problemlos einbauen? Der Preisunterschied zum CSE sind ja nur 3€ und so hätte ich später die Möglichkeit eventuell doch noch die weitere Verstärkerstufe aus Tuningstufe 2 zu verbauen, ohne dass der AÜ wieder gewechselt werden müsste.
Denkt ihr, dass ich so in die richtige Richtung arbeite?
Grüße und Danke!
Cosmose
Striker52:
Ich würde erstmal ein Master-Volume einbauen und R6, R7 und R1 so wie im beigefügten Plan ändern. Den Boost Schalter braucht man nicht wirklich. Da wird's zwar nochmal lauter, aber in der Wohnung kann man das nicht nutzen.
Die anderen Änderungen kannst du im nächsten Step durchführen. Das Geld für den Ausgangsübertrager kannst du dir (zumindest erstmal) sparen; der bringt erst mit einer externen wirklich Box was.
Der Tweed-Tonregler bring in diesem Verstärker mehr als ein Marshall-Stack. Du kannst den Tweed Regler auch am Gain-Regler anbringen. Ist aber Geschmackssache. Ist auch schnell geändert, sind ja nur zwei Drähte, die man umlöten muß. Der Bright-Cap an R6 ist auch deutlich hörbar.
Die anderen Mods sind nur noch Feintuning.
Um die B+ Spannung und die Heizspannung in gesunde Bereiche zu bringen, ist es am einfachsten, am Netztrafo primärseitig auf die 240V-Wicklung zu gehen. Dann spart man sich das Fummeln am Kathoden-R der Endröhre und an R10 und hat gleichzeitig die Heizspannung nahe an 6,3V gebracht.
Viel Spaß,
Axel
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