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Princeton - verschiedene Versionen 5(B,C,D,E,F)2

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sjhusting:
Richtig - C5 sollte 0,0005, nicht 0,005 sein.

Joachim:
:gutenmorgen:

Ruhig geworden hier ;D. Gibt's schon was neues?

Grüße,
Joachim

Kokomoking:
Hallo Joachim!

Ruhig geworden sicherlich nicht! Ich versuch nur, meine Fragen selbst zu beantworten, was mir nicht wirklich gelingen will  ???
Ich interpretiere Deine Nachfrage jetzt einfach geschickt als Aufforderung, Fragen zu stellen  ;D

Zuerst Fragen zu den obigen Posts:

1) Warum soll ich Pin 3 und 4 bei der EZ81 miteindander verbinden? Pin 4 ist die Kathode und Pin 3 die Heizung. Dann würde ich meine schön gleichgerichtete B+ ja mit AC-Heizung versauen, oder? Das ist doch grad das Tolle an indirekt geheizten Gleichrichtern, dass man die Heizung nicht symmetrieren braucht, oder nicht?

2) Ich habe jetzt Schalter für die zwei KathodenBypass"e" eingezeichnet. Ich weiß allerdings noch nicht, ob ich die einbauen soll. 30VDC Kippschalter gibts ja schon, und die sollten ja eigentlich reichen, aber dann hab ich halt so viele Schalter an einem so schönen puristischen Amp... ::)...mal schaun, was ich da mach. Das gleiche gilt für das schaltbare und einstellbare Feedback. Am Eingang den Schalter lass ich auf alle Fälle dran, da kann ich dann Hi/Low Inputs schalten und mittels dem Poti feintunen.

Fragen, die mich plagen  ;) :

3) B+ Sicherungsdimensionierung: Sollte ich meine 6V6 bei 300Volt B+ betreiben, dürfen laut JJ Datenblatt ca. 40mA durchfließen. Bei der ECC83 bei 150V so ca. 2mA (?). Was für eine Sicherung soll ich denn dann nehmen? Dirk hat nur 100mA Sicherungen im Programm. Wären die zu groß dimensioniert? In meinem Plan stehen noch 70mA drin, nur hab ich so eine Sicherung noch nirgends gesehen...

4) Sicherungsdimensionierung netzspannungsseitig: Hier hab ich gar keine Ahnung. Ich weiß ungefähr, was meine Schaltung sekundärseitig zieht: Heizungen = 1.8A, Pilotlight = 200mA?, B+ 42mA. Wie rechne ich das jetzt um für 230 Volt primärseitig???

5) Ich hab meinen Schaltplan ja jetzt ohne Choke gemalt. Irgendwie reizt mich die aber doch...Nur laut Fenderplänen wird dann die g2 Spannung nicht durch einen Widerstand reduziert, sondern g2 geht vor dem OT weg, während die Anodenversorgung durch den OT muss (und der hat ja einen Widerstand). D.h. doch, dass meine g2 Spannung im Vergleich zur Anodenspannung positiver ist, oder? Und das will man doch tunlichst vermeiden...?!?
Ich häng mal den Princetonplan mit Choke an. Bei meinem Schaltplan wird die g2-Spannung durch R11 10k/2Watt runtergedrückt.

6) Nochmal zur choke: Ich hab gelesen, dass eine Drossel den Amp direkter werden lässt. Hat auch Stephen oben gesagt. Liegt das daran, dass die Drossel im Vergleich zu einem Widerstand z.B. R11 10k/2Watt einen geringeren Widerstand besitzt (z.B. 5H, 300mA DC, 87Ohm)? Das heisst doch, dass eine Drossel, einen eventuell auftretenden "Sag"effekt reduzieren würde, oder? Oder nicht: wenn die Drossel weniger Energie speichert, wie die ansonsten eingesetzten Elkos, würde die Drossel ja eigentlich wieder den Sag begünstigen...?!? Ich bin da etwas verwirrt. Ich würde gerne einen ruhigen Amp besitzen, der bei Vollaussteuerung vielleicht ein bißerl "sägt". Zumindest will ich den - wenn auch bescheidenen sag-Effekt in diesem SE-Amp - nicht durch eine Drossel vollständig zerstören. Wie sollte ich bei meinen Vorstellungen die Drossel dimensionieren? 5H oder 10H, 87 Ohm oder 330 Ohm? Ich denke 100mA DC würde reichen.

7) Der OT von Jan Atra0247 wird mit max. Ruhestrom von 60mA angegeben. Ist das zu gering dimensioniert für meine Schaltung? Eigentlich schaut der ja ganz fett aus, im Vergleich zu einem 125 Hammond.

8.) Mit Jans PT werde ich wahrscheinlich eine relativ hohe Heizungsspannung bekommen. Wie kann man die geschickt reduzieren? ICh glaube zu diesem Thema schonmal einen Thread gelesen zu haben. Ich schau da nochmal nach...

9) Lautsprecher: Es soll ein 10" werden. Offene Box. Da gibts ja die Jensens: Ch-Serie, Ceramic und Alnico. Ich glaube gelesen zu haben, dass Alnicos besser für clean sind und der Rest eher für Zerre. Ich bin sehr interessiert an dem Eminence Ragin' Cajun. Er scheint sehr laut zu sein  :devil: Ausserdem ist er günstig und hat nen geilen Namen. Denkt Ihr, der würde zum Princeton passen? Er ist bis 75W belastbar. Könnte das zu einem Problem werden mit dem kleinen Amp? Ich habe gelesen, dass, wenn hochbelastbare Lautsprecher nur wenig angefahren werden, diese bescheiden klingen sollen...

10) Zu guter Letzt: Wo bekomme ich ein gutes Layout Programm her? Ich würde gern so ein Layout machen wie z.B. Ceriatone oder wie es der DIY Layout Creator (Leider nur eine Platine) macht. freeware natürlich  O0

So, falls Ihr genervt seid (  :'( ) von meiner Anfängerfragerei:  Es gibt keine dummen Fragen!!!  :angel: Jeder fängt ja mal klein an...Seid nicht sauer...


Servus und vielen Dank für die Hilfe,

                        Christian

Kpt.Maritim:
Hallo

du gehst mit der gegenkopplung an R5, wenn du das so machst, drafst du da keinen Bypass Kondensator einsetzen, sonst schließt der die Gegenkopplungsspannung kurz. Phasensauberer und einfacher wäre es ohnehin die Gegenkopplung von der Anode der 6V6 auf die Kathode des Treiber zurückzuziehen. Wozu brauchst du die Gegenkopllung eigentlöich, und warum beziehst du jetzt den AÜ mit ein.

Ist dein AÜ dermaßen schlecht, dass dessen Eigenschaften durch die GK kompensiert werden müssen, und willst du den Eigenklang des Lautsprecher unterbinden, und willst du die verzerrung härter und fuzziger klingen lassen?

Es ist aber noch mehr nicht ganz passend. Du willst die 6V6 bei 60mA laufen lassen, deine Anodespannung dürfte bei etwa 350V ankommen. Damit beballerst due die Anode der 6V6 mit 21Watt (sic!) das sind mal eben 9Watt mehr als gut ist. Aber auch das SChrimgitter wird bei dir hoffnungslos überlastet. Nimm eine 6L6, wenn du soclhe Arbeitspunkte fahren willst. Das klingt auch nicht so viel anders, hält aber länger. Die Siebung ist außerdem zu schlecht.

Du kannst am Eingang nicht einfach den Gitterableitwiderstand wegschalten, woher soll die Röhre dann ihre Gittervorspannung bekommen, das Gitter gehört DC-Mäßig auf Masse, dazu ist der Ableitwiderstand da, der es NF-mäßig dennoch hoch hält.

Deine Schaltung ist total unausgegeohren und ich habe größte verdächte, dass du vom Wissen her dem icht gewachsen bist, was man daran sieht, dass du nicht deine Sicherungswerte bestimmen kannst. Bitte baue lieber eine erprobte Schaltung nach. Und modfiziere sie dann stückweise.

Viele Grüße
Martin

Kokomoking:
Hallo Martin,

danke für die Antwort.
Bezügl. der GK: Die wurde bei den verschiedenen Princetonversionen mal verbaut und mal nicht. Ich will eigentlich nur den Unterschied hören. Wie du ja auch sagst, gibts es einen. Das mit dem Bypasskondensator an V1B und der GK macht Sinn. Danke für den Hinweis!!! Hab das gerade in Version 0.3 implementiert.

Bezüglich 6V6: Prinzipiell habe ich den Original Fenderschaltplan nachgezeichnet und nur wenig geändert (2-poliger Netzschalter, EZ81, B+ Sicherung, Eingang an verschiedene Instrumente anpassbar). Eigentlich wollte ich die 6V6 nicht 21Watt arbeiten lassen...Die Werte sind da alle laut dem Originalplan. Ich meinte ja oben, dass laut JJ Datenblatt die 6V6 max. 40mA bei 300 Volt abhaben kann. Das würde ich auch gerne so machen. Oder halt bei 350Volt so 35mA. Gehen ich richtig der Annahme, dass ich den Rk der 6V6 vergrößern sollte? Wie kann ich abschätzen, ob ich das Schrimgitter überlaste? Oder: Wenn ich die Anode überlaste, überlaste ich auch das Schirmgitter? Also wenn ich den RK vergrößere, komm ich automatisch auch mit der g2 Spannung wieder in den grünen Bereich, da diese durch  R11 im Verglich zur Anodenspannung runtergebracht wird, richtig?
Ich versuche gerade, mich mit den Formeln zur Berechnung von Röhrenverstärkern vertraut zu machen. Deine - sehr guten - pdfs hab ich vor kurzer Zeit überflogen. Ich muss da nochmal mehr Zeit investieren.

Servus und danke,

 Christian

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