Technik > Tech-Talk Fender
Baubericht Bassman
Basstler:
Hallo Alberto,
hier hat´s echt optimal klanglich gepasst. Mag sein , dass es mit 4 10er Lautsprechern schon anders aussieht. Ich habe jedoch den Eindruck wenn man das Tolex dünn und sauber mit dem Klebsoff aufbringt, dass es wirklich nur einen ganz leicht dämpfenden Einfluß hat.
Beim Gegenklopfen klingt das Gehäuse auch nach wie vor nicht tot sondern sehr angenehm.
Die meisten Widerstände sind 1W Metallschichtwiderstände von Conrad(hellblau).
Die etwas höher belastbaren sind Metalloxidwiderstände(2W) von TT.
Die anderen kleinen Widerstände sind Metallschichtwiderstände aus der Bastelkiste.
Nur aus Vintagegründen möchte ich keine Kohlewiderstände verwenden!
mit bluesigen Grüßen
Eckhard
alberto:
Hallo Eckhardt!
Du wirst sehen bzw. hören, daß die Box nach dem Austrocknen und dem Einspielen mit dem Lautsprecher nach einiger Zeit noch sehr viel besser klingen wird!
Laß ruhig während du im Urlaub bist, das Radio (im tiefen Keller!) mal 2-3 Wochen über die Box laufen!
Enjoy it! ;)
Al
Basstler:
Hallo Alberto,
die Box ist jetzt schon jeden Abend ( bei mir im Keller ) im Einsatz - an meinen 5E3-Cone angeschlossen.
Sie gefällt mir richtig gut und der Speaker wird immer besser.
Ich habe zwischenzeitlich das Chassis bestückt. Anstelle des Netztrafos ist nun der Ausgangstrafo gerückt. Es handelt sich um einen Welter Ausgangstrafo für einen sehr günstigen Preis- der vom Aufbau her schon mal einen guten Eindruck macht.
Er hat sogar Schirmgitteranzapfungen, die hier jedoch natürlich nicht zum Einsatz kommen.
Viele Grüße
Eckhard
Basstler:
Hallo Röhrlinge,
es geht voran. Das Chassis ist verdrahtet und bereit zum Testen und Einbau ins Kabinett.
Ist schon ganz schön eng im Gehäuse, darum habe ich am Board erst alle Kabel schon mal angelötet und nach dem Einbau an die Bedienelemente und Röhrenfassungen gelötet.
Am Wochenende wird alles in Betrieb genommen und gemessen und getestet.
Ich berichte dann noch einmal ausgiebig wie ich das mache , da viele anscheinend keinen rechten Plan haben wie man dabei vorgeht.
Das könnte man dann ja auch noch mal ausgiebig diskutieren.
Anbei noch ein paar Fotos.
Mit Lötblasen an den Fingern
Eckhard
Basstler:
Inbetriebnahme zum Ersten.Ein Hoch auf die Spannung.......
Vorbemerkung:
Um einen Röhrenverstärker zu bauen und mit ernsthafter Aussicht auf Erfolg in Betrieb zu nehmen halte ich es für absolut wichtig zu wissen was man tut.
Das heißt man muß wissen wie jedes einzelne Teil der Schaltung funktioniert und wie man einen Schaltplan vernünftig liest.
Durch die guten Aufbaupläne die es im Netz gibt (Leo und Jim sei Dank) ist es nicht schwer so einen Verstärker aufzubauen- man muß jedoch unbedingt klar machen was passieren kann und wie man Fehler findet und behebt. Also vor Inangriffnahme eines Projektes sich zunächst mal mit der Funktionsbeschreibung und Theorie eines Röhrenversatärkers vertraut machen.
Weiterhin ist wichtig sich ein wenig mit der Meßtechnik vertraut zu machen um überhaupt zu wissen was und wie man mißt.
(Wer mißt mißt Mist....?...)
Unabdingbar ist ein gutes Vielfachmeßinstrument.
Ebenfalls eine Signalquelle wenn möglich ein Tongenerator.
Optimal wären noch ein Belastungswiderstand für den AT und ein Oszilloskop.
Die zwei wichtigsten Gesetze sollte man noch im Kopf haben
1. Das Ohmsche Gesetz: U=RxI
2. Das Gesetz von Murphy
Erster Satz: Was passieren kann wird auch passieren
Zweiter Satz: Ein Ereignis tritt immer so ein, daß es den größtmöglichen Schaden anrichtet
Als erstes werden nun nochmal alle Verbindungen nach Aufbauplan und Schaltplan überprüft.
Als zweites werden nun nochmal..........
Zum ersten Test der Hochspannungsversorgung und um die Gefahr des Big-Bang beim ersten Einschalten zu minimieren lege ich die Spannung einer 9V Blockbatterie an den ersten Ladeelko.
Wenn nun an allen Siebelkos irgend etwas zwischen 7 und 9 V zu messen ist, kann man davon ausgehen das sich in der Hochspannungsversorgung schon mal kein versehentlicher Kurzschluß eingeschlichen hat.
Die Heizleitungen messe ich jetzt mit dem Ohmmeter ohne angeschlossene Trafowicklung durch. Hier sollten nun 200 Ohm von den Symmetrierwiderständen zu messen sein.
Dann lege ich die 9V mit dem Minuspol an die Diode für die Gleichrichtung der neg. Gittervorspannung.Auch hier ohne angeschlossene Trafowicklung. Der Pluspol kommt an Masse- nun sollte man minus 6-9V an den Gitteranschlüssen der Endröhren messen.
Fortsetzung folgt
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