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5E3 aus Bausatz aufgebaut!

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nysy:
So!

Ich habe gestern abend nochmal in ruhe gemessen; - Messgerät fest an Masse geklemmt, linke Hand in der Hosentasche, rechte Hand mit Messspitze an die Pins. Ich hatte den Amp an, Röhren drin, Vol u. Tone zugedreht. Das kam dabei raus:

PIN    V3    V4
    6V6GT    6V6GT
1    n.c.   n.c.
2   6.8 AC    6.8 AC 
3    351    350
4    321    320
5    0,014   0,018
6   n.c.   n.c.
7    6.8 AC    6.8 AC
8    18,5   18,8

von PIN 3 zu PIN 8 habe ich gemessen: 328 / 329

Board B+ #1 361 am standby switch output 
Board B+ #2 361 am 4.7 kOhm power resistor output 
Board B+ #3 242 am 22kOhm resistor output

Auffällig war, dass ich den Wert bei PIN 8 regelrecht "einfangen" musste, d.h. das Messgerät zeigt diesen immer nur ganz kurz an und läuft dann wieder gegen 0!

So, jetzt bin ich mit meiner Messerei am Ende; - wie gesagt der Amp läuft; Heizspannung ist zwar etwas zu hoch (soll ich vielleicht doch  die 240 V-Anzapfung am Trafo anschließen?); und ich werde jetzt mal im Proberaum testen!

Dann werde ich mich einmal in Ruhe mit dem Thema BIAS-Einstellung beschäftigen. Falls noch jemand einen Tip für mich hat, bin ich jederzeit hierfür dankbar.

Bis dann,

Stephan

sjhusting:
Es ist ein Kathoden-Bias Schaltung, dH du muss die 250R/5W Widerstand austauschen wenn du die Bias aendern moechtest.

Also, was ich gemacht habe, war:

Rk ausbauen, 2 Draehte temporaer loeten.
Reihe von 5K Widerstande (100R-550R) ausmessen, genaue Werte aufschreiben.
Bias-Adapter einsetzen (1R/1% Widerstand zwischen Masse und Masse-End der Widerstand funktioniert auch)
Orignal 250R (messen!) einbauen (mittels Lusterklemmen). Strom via Bias-Adapter messen.
Plate Dissipation ausrechnen.
Dann basiert auf diese Wert, naechste R messen. Bis ich zufrieden war.
Ueberraschungsweise bin ich mit den original 250R geblieben.

Vergiss nicht, diese ist ein KATHODEN-BIAS AB Schaltung; dH die normale '70%' Regeln fuer Bias ist nicht relevant; wenn es Kathoden-Bias ist brauchst du eher 90% Bereich.

steven

BuggyAndy:
Moin!


--- Zitat ---Auffällig war, dass ich den Wert bei PIN 8 regelrecht "einfangen" musste, d.h. das Messgerät zeigt diesen immer nur ganz kurz an und läuft dann wieder gegen 0!

--- Ende Zitat ---

Oioioi da stimmt was nix! Mess mal den 250 Ohm Kathodenwiderstand, den parallelgeschalteten Elko und die Leitungen in dem Bereich. Die 18Volt dürfen nicht weglaufen!

Gruß,
Andy

Basstler:
Hallo Steven,

kleiner Tip:
Du kannst auch die Spannung über dem Katodenwiderstand messen und den Strom nach I=U/R ausrechnen!
Dann sparst du dir etwas Gerödel mit den Zusätzen (Bias-Adapter ö.ä).

Viele Grüße
Eckhard

bluesfreak:
Servus Stephen,

also es ist wirklich seltsam das Du an Pin8 misst, da sollten ca. 24V gegen Masse abfallen.
Wie hast Du das ganze verdrahtet? Pin8 von einem 6V6 Sockel zum nächsten und von dort auf das Board wo der 250 OHm Widerstand und der 22µF Kondensator sind und hinter den beiden dann auf Masse? Elko richtig rum eingebaut, Einkerbung muss zu den Endröhren hin zeigen.
Wie hast Du den 1.5k 2W Schirmgitterwiderstand auf Pin5/6 verdrahtet? Die Werte dort sind mir auch verdächtig, weil normallerweise fliegt man die Spannung auf Pin5 an (von den beiden 220k Widerständen) und lötet dann den Widerstand zwischen Pin 5&6 ein....

kannst mal ein Bild von deiner Sockelverdrahtung einstellen? Das würd die Sache erleichtern...

Gruß
Stefan  8)

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