Technik > Tech-Talk Fender
Champlifier - mein zweiter Eigenbau
iorr:
Hallo Bernd,
Die neumodischen 5Y3 von Sovtek sind in WIRKLICHKEIT nichts anderes als eine GZ 34.
Bin gespannt wenn mein Champ in ein paar Wochen läuft - und dan fast nur mit NOS Teilen.
Karsten
Vintage_Man:
Hi Karsten,
Das kann ich unterschreiben. Ich habe letztens eine GZ34 aus meinem Bestand testweise eingesteckt und was ist passiert?
Nix!
/Bernd
iorr:
Bernd,
Ein guter Bekannter von mir hat nun den 5E3 mit 6v6, 6L6 und EL34 aufgebaut. Röhrenwechsel ist schaltbar.
Alles NOS, 15" Speaker, Mercury Eisen. Das ist ein Projekt welches sich wirklich lohnt, falls Lautstärke kein Problem ist. :devil:
Fender steht ja ansich für clean - aber hast du so oder vergleichbaren amp mal mit EL 34 gehört?
Headroom ohne Ende. ;D
Gratulieren will ich dir zu deiner Seite - Klasse.
Zum Vibro-Champ: Hast du mal probiert das BF Tonestack UND den Trem aus dem Signalweg zu nehmen?
Denke dann sitzt du in Richtung 5F1 - wäre 'ne Überlegung wert.
Gruß Karsten
Vintage_Man:
Hallo Karsten,
Danke für die Blumen! Ich werde noch einiges an der Seite ergänzen, so wie es meine Zeit erübrigt.
Der Hinweis mit dem 5E3-Projekt ist sehr interessant ebenso wie die Mods für den Champ.
Ich wollte eh noch ein zweites Exemplar bauen, da ich noch so viele Teile dafür habe. Da können dann auch die Mods gleich mit vorgesehen werden. Das erste Exemplar sollte sich halt so nah wie sinnvoll am Original orientieren.
/Bernd
Bierschinken:
Nabend zusammen!
Wieder etwas weiter "geforscht".
Mein Vibrato ist jetzt etwas langsamer und ich denke, vielseitiger.
Die Originalschaltung von Fender war recht schnell, sodass der letzte Regelbereich des Speedpoti unnutzbar war, da dort eh alles zu schnell war.
Durch das ersetzen eines 10nF durch einen 22nF habe ich eine langsamere Grundgeschwindigkeit und damit einen besseren Regelbereich, da das Vibrato nun feinfühliger auf das Poti reagiert.
Auch das die Einstellung der Intensität war zum Teil recht knifflig, besonders im Bereich zwischen "nicht wahrnehmbares" und "gut wahrnehmbares" Vibrato.
Durch ersetzen des Widerstandes in Reihe zum Intensityregler durch einen 82k statt eines 68k habe ich einen sehr angenehmen Regelbereich.
100k bringen noch bessere Ergebnisse, allerdings wird dann die maximale Intensität deutlich geschwächt, das war für meinen Geschmack zuviel des Guten.
Desweiteren habe ich das Tonestack sowie den "Tweedify" noch etwas optimiert.
Den Mitten-R auf 10k zu senken bringt einen noch ein Stück näher an den Sound des großen Fenderamps, das fand ich sehr angenehm.
Beim Tweedify habe ich die Schaltung dahingehend verändert dass der Lautstärkesprung nicht mehr ganz so krass ist wie zuvor.
Der Amp ist im Allgemeinen im Tweedify jetzt etwas zahmer, da er vorher schon extrem viel Verzerrung gebracht hat, nichtsdestotrotz ist die Verzerrung im linken Bereich des Volume schon recht heftig!
Wer da rumprobieren möchte, der könnte wenn ihm die Zerre und die Lautstärke noch zuviel ist den 220k verkleinern.
Die Tweakliste ist noch lang, ich werde euch da auf dem Laufenden halten wenn sich etwas ergiebt was der Schaltung zugute kommt. :)
Nun habe ich noch 2 Fragen;
1. Mein Pilot Light flackert hin und wieder in unregelmäßigen Abständen. Es ist kein stetiges Flackern, aber man schaut hin und plötzlich leuchtets deutlich dunkler und wird dann flugs wieder heller und leuchtet ne Weile ganz normal.
Woran kann das liegen?
2. Zum Vibrato;
- Tausche ich alle C´s gegen 22nF-Typen, wird das Vibrato langsamer
- Brücke ich den 100k in Reihe zum Speedpoti wird das Vibrato schneller
- mache ich beides, dann stoppt mein Vibrato wenn ich das Speedpoti über etwa 2/3 drehe. Warum hört der Oszillator dann auf zu oszillieren?
Generell würde ich gerne mehr über LFO´s in Erfahrung bringen, besonders die Berechnung der Frequenz wäre interessant für mich.
Hat da jemand Infomaterial oder Links?
Wiedermal sind sämtliche Meinungen und Fragen willkommen!
Grüße,
Swen
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln