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Doku Nachbau Princeton

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brg:
Hallo Kurt,

da dein Aufbau sehr sauber und übersichtlich aussieht, wird es mit Bernds Plan kein Problem sein den Fehler zu finden . Prüfe einfach jede Verbindung, Stück für Stück und hake sie auf dem Plan ab. Das kann man mit denen Fotos schon fast von hier machen.
Bauteilwerte denke ich hast du vor dem Einlöten sicher zweimal nachgemessen.

Viel Glück

Herbert

Kurt:
Hallo zusammen,

Erfolgsmeldung! Ich hab den Fehler gefunden.  8) Es war kein Aufbaufehler, sondern ein Kurzschluß in der Lautsprecher-Klinkenbuchse: der Schaltkontakt wurde beim Einstecken des Klinkensteckers nicht getrennt. Das Problem lag eigentlich nicht in der Buchse sondern am  Klinkenstecker des verwendeten Lautsprecherkabels (stammt aus einem Original Fender-Amp  >:( ), da bei diesem die Einschnürung zwischen Spitze und Masse sehr groß ausfiel, so dass eben der signalführende Kontakt der Buchse nicht genug vom Schaltkontakt weggedrückt wurde (Das Foto zeigt die Stelle, die ich meine, nach Behebung des Fehlers). Mit einem anderen Klinkenstecker (Neutrik) gab's das Problem nicht. Man möchte meinen, das Zeug wäre genormt und die Toleranzen entsprechend klein.

Es war also ein Kurzschluß statt eines Lautsprechers am Output. Ein Wunder, dass dann überhaupt was zu hören war und noch ein Wunder, dass der Amp nicht kaputt ging! Heißt es nicht immer, man darf einen Röhrenamp nicht ohne Last am Ausgang betreiben?

Jedenfalls funzt er jetzt. Und er klingt einfach ... saugeil!  :guitar:

Danke nochmals für eure Hilfestellung!
Seid ihr noch an weiteren Fotos interessiert?

Gruß
Kurt

Kurt:
Nachtrag für Jochen:

Der Biasstrom der beiden Endstufenröhren liegt bei 21 mA (V5) bzw. 22 mA (V6), bei -35 V Biasspannung. Also alles im grünen Bereich!  :bier:

Gruß
Kurt

cca88:

--- Zitat von: Kurt am 23.07.2015 22:25 ---Hallo zusammen,

Erfolgsmeldung! Ich hab den Fehler gefunden.  8) Es war kein Aufbaufehler, sondern ein Kurzschluß in der Lautsprecher-Klinkenbuchse: der Schaltkontakt wurde beim Einstecken des Klinkensteckers nicht getrennt. Das Problem lag eigentlich nicht in der Buchse sondern am  Klinkenstecker des verwendeten Lautsprecherkabels (stammt aus einem Original Fender-Amp  >:( ), da bei diesem die Einschnürung zwischen Spitze und Masse sehr groß ausfiel, so dass eben der signalführende Kontakt der Buchse nicht genug vom Schaltkontakt weggedrückt wurde (Das Foto zeigt die Stelle, die ich meine, nach Behebung des Fehlers). Mit einem anderen Klinkenstecker (Neutrik) gab's das Problem nicht. Man möchte meinen, das Zeug wäre genormt und die Toleranzen entsprechend klein.

Es war also ein Kurzschluß statt eines Lautsprechers am Output. Ein Wunder, dass dann überhaupt was zu hören war und noch ein Wunder, dass der Amp nicht kaputt ging! Heißt es nicht immer, man darf einen Röhrenamp nicht ohne Last am Ausgang betreiben?

Jedenfalls funzt er jetzt. Und er klingt einfach ... saugeil!  :guitar:

Danke nochmals für eure Hilfestellung!
Seid ihr noch an weiteren Fotos interessiert?

Gruß
Kurt

--- Ende Zitat ---

Hallo Kurt,

schön, daß es funzt....

Fotos werden immer gern genommen....

bzgl. "ohne Last" und komisch daß noch was durchkommt...

Der Fall mit "Kurzschluß" ist eine "extreme Last" - "ohne Last" bedeutet, daß der Ausgang offen ist.....
ein Halbleiteramp wäre möglicherweise abgeraucht. Der Kurzschlußschalter in den Fenders ist quasi eine Schutzschaltung. Also keine Angst. Geht zwar etwas an die Endröhren, aber die können das ab :)


 :guitar:

Grüße

Jochen

PS: und die BIasströme sind absolut im grünen Bereich

brg:
Hi Kurt schön das er geht. Mit 24mA Bias klingt er ein wenig drahtiger. Einen 12 er solltest du probieren . Ich habe vom Forumskollegen einen 12er aus seinem Supersonic - ich werde keinen 10 er mehr verwenden😀

Viel Spaß

Herbert

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