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Doku Nachbau Princeton

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Kurt:
Hallo Bernd,
hallo Gemeinde,

vor einer Woche musste ich in letzter Minute noch die mikrofonische GRR (eine JJ 5U4GB) tauschen - jetzt ist eine GZ34 drin - , bevor ich mit dem Princeton, ohne ihn richtig antesten zu können,  zum Musikmachen aufbrechen konnte. Ich bin heute aus einem einwöchigen Jazz-Workshop aus Prag (www.czechjazzworkshop.cz) zurückgekommen, auf dem sich der kleine Prince in einer mehrtägigen Feuertaufe bestens bewährt hat. Mein Gitarrendozent dort - Steve Walsh - hat sich gleich auf Anhieb in ihn verliebt (nicht dass ein BFPR eine neue Erfahrung für ihn gewesen wäre, im Gegenteil), er sagte, er würde sich mit meinem Amp wie zu Hause fühlen und er würde perfekt klingen, gerade auch mit diesem Speaker. Er benutzte übrigens den ganzen Kurs lang im Unterricht mit seiner Tele den Input 2 am Princton (und ich den Input 1  8) ).
Wir jammten  :guitar: dann noch über den Jazz-Standard "Someday My Prince(ton) will come"  ;D und der Drops war gelutscht!  :bier:
 :topjob:

Groovige Grüße
Kurt

Kurt:
Hallo zusammen,

hier als Nachtrag nochmal ein paar Bilder aus der Holzarbeits- und Lötphase.

Groovigen Grooß
Kurt

useme2305:
wunderbare arbeit!

Kurt:
Hallo Gemeinde,

jetzt hole ich diesen Dinosaurierer-Thread nochmals aus der Versenkung, wie schon vor einem Jahr, denn ich habe nochmals einen (meinen zweiten) Princeton Reverb nach Vintage-Man's Plänen gebaut. Und wieder gibt's Probleme.

Irgendwie kommt das Netzteil nicht in die Gänge. An Punkt A messe ich nur 124 V (statt 420!), die übrigen Punkte B, C und D sind entsprechend schwach.
Kurioserweise hatte ich vor ein paar Tagen an Punkt A 340 V gemessen und dem Amp auch schon ein paar Gitarrentöne entlocken können. Aber er war etwas leise und hat früh verzerrt. Die Spannungsmessung (340 V) hat mir dann gezeigt, dass da was noch nicht passen kann.

Ist da irgendwo ein Kriechstrom? Wenn ich den Amp ausschalte, fällt die Spannung am Siebelko verdächtig schnell ab, binnen weniger Sekunden auf unter 50 V.

Beim ersten Einschalten - ich benutze Vintage-Man's Tipp mit der 100-W-GLühbirne in Reihe vor dem Netzstecker - leuchtete die 100W-Birne für mein Dafürhalten ziemlich stark. Ich dachte schon an einen Kurzschluss im Amp.
Und dann stellte ich fest, dass ich vergessen hatte, den Speaker und den Reverb-Tank am Amp einzustöpseln, nach ca. 10 sec schaltete ich ihn wieder aus. Aber der vergessene Speaker sollte eigentlich  nix machen, da die offene Speaker-Klinkenbuchse sich ja kurz schaltet.

Habt Ihr Tipps, woran die extrem schwache Hochspannung (nur 124 V) liegen könnte? Und wie würdet Ihr zur Fehlersuche vorgehen?

Die Gleichrichterröhre (GZ34) hab ich schonmal getauscht, ohne Erfolg. Am Netztrafo-Hochspannungs-Ausgang liegen 2x ca. 340 V Wechselspannung gegen Masse an.

Danke für eure Hilfe.

Groovigen Grooß
Kurt

Kurt:
Servus,

nachdem mein zweites Princeton-Selbstbau-Projekt die letzten beiden Monate ziemlich vernachlässigt in der Ecke rumstand (auf meinen letzten Hilferuf gab es leider auch keine Reaktion  ??? ), habe ich mich wieder auf die Fehlersuche gemacht.

Und siehe da: die Sekundärsicherung (200 mA) des PTs war durchgebrannt. Wie Bernd Brieskorn auf seiner Webseite auch schreibt, bringt diese Sicherung nicht viel, da ja am Ausgang des PTs immer noch "Hochspannung" - naja, 124 V statt 420 V - anliegt. Der Amp zieht mit dieser durchgebrannten Sicherung  im Leerlauf immer noch 35 W am Netzstecker, mein anderer (funktionierender) Princeton hingegen 61 W ("gemessen" mit so einem handelüblichen Brennenstuhl-Leistungsmeßgerät zwischen Netzstecker und Steckdose).

Also die Sicherung getauscht und erstmal alle Röhren (incl. der GRR) gezogen.
Der PT liefert dann im "totalen" Leerlauf (naja, bis auf die Pilot Lamp) wieder schöne symmetrische 2 x 349 V Wechselspannung gegen Masse. Leerlaufleistungsaufnahme des Amps: 19 W.

Dann die GRR rein und wieder gemessen. So an die 450 V Gleichspannung am Punkt A (Soll: 420 V). Passt schon, so ganz ohne Vor- und Endstufenröhren. Leistungsaufnahme: 21 W.
Der PT scheint also imho OK zu sein.

Dann aber: Endstufenröhren rein. Spannung an A bloß noch 340 V! Und Leistungsaufnahme: über 90 Watt!  :o  Nach ca. 10 sec habe ich in wieder ausgeschaltet. Irgendwo liegt hier der Hase im Pfeffer. Die sekundärseitige Feinsicherung war noch OK.

Ich habe dann gleich mal die Endstufenröhren in meinem anderen Princeton getestet: funktionieren.

Irgendwo muss da also ein Kurzschluss sein, sonst würde der Amp auch ohne Vorstufenröhren keine 90 Watt ziehen. Ich vermute, es könnte der OT sein, der bei der allerersten Inbetriebnahme, als ich den Speaker vergessen hatte anzuschließen, vielleicht durchgebrannt ist? Wie kann man den OT überprüfen, ob er in Ordnung ist?  ???

Ich wäre für Tipps sehr dankbar!

Groovigen Grooß
Kurt

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