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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von carlitz am 25.02.2026 08:58 »
Marshall hat den Class X Kondensator als "quasi" Widerstand genutzt.

Keine Ahnung warum, ich nutze immer ganz normale Widerstände dort.

Marshall hat auch genug eigene Beispiele in Amps, in denen sie das nicht so gemacht haben (und andere Hersteller).
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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von vp-zero am 25.02.2026 08:13 »
Auch eine interessante Diskussion um die Klasse X Kondensatoren. Wurde mir gestern durch Zufall in den Feed gespült. Nicht, dass ich davon genug Ahnung hätte, um Partei für einen Youtuber zu ergreifen, aber es hört sich sinnig an.

https://youtu.be/ZxA6fTjo2-c

Wie machen denn das andere Ampbauer?

Grüße, Markus.
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von vp-zero am 22.02.2026 20:28 »
Ouh man! Jetzt hab ich kurz in den alten Nachrichten geschmökert. Shame on me.  :facepalm:
Aber auch voll die Zeitkapsel :D Gibt's deine Saxon Coverband noch?
Und ist der Hans Thomer der Kollege von Amokoma?
N Kumpel geht nämlich gerade zu dem mit seinem 800er. Schon viel Gutes gehört.

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Danke für die Anregungen. :) Die Widerstände direkt an den Sockel hab ich auch vor, aber erst nachdem er läuft wie er soll. Ich halt Dich auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Unter der Woche hab ich dafür leider nicht so Nerv. ;-)

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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 18:08 »
Servus,

jetzt an der Bergstraße  8)
Jepp, und vor zwanzig Jahren hattest du mal ein Problem mit dem 5150  :bier:

Zitat
Man merkt auch diese Umstellung auf 5881. Manchmal kommt es mir vor, als hätte die schon produzierte EL34 Amps nochmal umgebaut (war wahrscheinlich so) und irgendwelche Vögel später haben wieder den EL34 Schaltplan zur Hand genommen. Fragen über Fragen.
Ich wollt einfach nen simplen Amp zum bissl rumbasteln
Das war vermutlich so ...

Zitat
Aber egal. Hab mal (Beweis)-Bilder und den Schaltplan vom 5881 SLX angehängt. Wenn ich nicht völlig falsch bin, sind die Endstufen bei allen 3 Typen gleich/ähnlich.

Plate-Spannung bei gesteckten Röhren: ca. 460V.
Niedrigste Bias-Einstellung: 38-39mA.
Spannung an den Bias Elkos bzw. zwischen R26/R27: -45V in der kältesten Einstellung. In dem 5881 Schaltplan steht -42V for USA & -50V.

Jetzt fehlt mir einfach auch die Erfahrung, zu lesen, was das aussagt bzw. wo es hängt.
Ähnlich, schau dir R30 an. 10K oder 22K. Das macht da auch nach Röhrentyp einen Unterschied. Bei dem Amp gehts um den MK3 und nicht den SL-X, weil, da gibt es dann doch wieder kleine Unterschiede. Nimm dir die Schematic, die ich vorhin angehängt habe und check die mal quer, ich glaube die passt ganz gut zu deinem MK3. Da stehen auch andere BIAS Spannungen ...

Ich würde folgendes machen:
- die Schirmgitter-Widerstände von der Platine runter direkt an die Fassungen und auf 1K ändern. Der Unterschied ist hörbar.
- die Gitter-Vorwiderstände ebenfalls direkt an die Fassung und dann evt. den Wert auf die klassischen 5,6K und evtl. so verbauen wie bei der 2203 Endstufe. Auf der Platine die entsprechenden Stellen mit Brücken versehen
- wenn du nicht über 40mA pro Röhre kommst kannst du den BIAS Zweig unverändert lassen meiner Meinung nach. Wenn du kälter willst pass das an, das ist ein Widerstand, mehr nicht

Der Amp hat doch nen Power Select Wahlschalter, Check mal die BIAS Spannung noch wenn umgeschaltet ist  :)
Aber grundsätzlich liegen die Spannungen im von mir erwarteten Bereich.

Und schau dir mal die Chassismasse bei dem Amp an, siehe Bild. Die Schaltungsmasse ist eine Andere, was auch zu Messfehlern führt. BIAS einstellen dann nur mit Adapter, und keine 1Ohm Widerstände gegen Masse einlöten.

Grüße, Michael
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 17:13 »
Ist es aber Pfusch, den Regelweg mit einem anderen Serienwiderstand zum Bias Poti zu modifizieren?

Servus.
Nein, ist es nicht. Das ist manchmal das Mittel zum Zweck und geht nicht anders. Die Amps kommen aus einer Zeit, da waren bei uns noch 220V Netzspannung angesagt. Auch das hat eine Auswirkung auf den Amp, die Prmärseite ist nicht mehr einstelbar gewesen.

Grüße

Michael
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Job-Angebote und Hilfegesuche / Geschäftsübernahme
« Letzter Beitrag von schirmgitter am 22.02.2026 13:26 »
Ein letzter Versuch, bevor ich meine Bude einfach dicht mache ... zum Unmut vieler Saitenquäler ...

Nachfolger für etablierte "Röhrenambulanz" im Raum Düsseldorf gesucht (komplette Übergabe)
Seit über 40 Jahren repariere ich als Ing. (grad.) Nachrichtentechnik kranke Röhrenverstärker – bevorzugt solche, die von Musikern im harten Bühnenalltag gefordert wurden.
Gitarren- und Bassverstärker, handverdrahtet oder Platine, Vintage oder moderner Klassiker – alles, was glüht, rauscht oder nach Jahrzehnten ehrlicher Arbeit um Zuwendung bittet.
Was ich bislang weitgehend zu umgehen versucht habe, sind die besonderen Klangphilosophien mancher HiFi-Enthusiasten.
Nicht, weil ich es technisch nicht könnte – sondern weil ich meine Leidenschaft eher bei Musikern sehe als bei Diskussionen über „luftiger schwebende Mitten“ durch mondgesegnete Kondensatoren.
Sollte mein Nachfolger daran Freude haben: nur zu.
Ich liefere die Werkstatt – die Therapie organisiert er bitte selbst.
Voraussetzung (nicht verhandelbar):
    • Meister im Elektrotechniker-Handwerk oder Diplom-/Ingenieurabschluss im Bereich Elektrotechnik/Nachrichtentechnik
    • fundierte Kenntnisse analoger Schaltungstechnik
    • sicherer und fachgerechter Umgang mit Netz- und Anodenspannungen im Röhrenbereich
    • Fähigkeit und Bereitschaft zur selbstständigen Führung einer Werkstatt
Ein wichtiger Punkt
Es geht mir nicht um einen Verkauf im klassischen Sinn.
Ich verlange keine Ablösesumme für Werkstatt, Messplatz oder Ersatzteile.
Was ich suche, ist ein fachlich qualifizierter Mensch, der diese Werkstatt mit derselben Leidenschaft und dem gleichen Verantwortungsgefühl weiterführt, wie ich es über Jahrzehnte getan habe.
Der kollegiale Umgang mit Musikern und saubere technische Arbeit stehen für mich über schneller Gewinnmaximierung.
Meine Werkstatt ist seit Jahrzehnten etabliert, wirtschaftlich gesund und bei Musikern bestens bekannt.
Ein treuer Kundenstamm und kontinuierliche Nachfrage sind vorhanden.
Aus Altersgründen (Ü70) möchte ich mein Lebenswerk vollständig übergeben – inklusive Ausstattung, Kundenstamm und auf Wunsch intensiver Einarbeitung.
Wer sich angesprochen fühlt und glaubt, dass Röhrentechnik mehr ist als ein Geschäftsmodell, sollte sich melden.
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von vp-zero am 22.02.2026 13:22 »
Ist es aber Pfusch, den Regelweg mit einem anderen Serienwiderstand zum Bias Poti zu modifizieren?
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von vp-zero am 22.02.2026 13:13 »
Ahh, einer aus Monnem :)
Dann sind wir ja fast Nachbarn.

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Der ganze Amp ist irgendwie wild. Auch so Dinge wie Pfusch ab Werk. Ich frag mich aber auch manchmal echt, wer in dem Amp schon rumgewerkelt hat oder ob das schon ab Werk war. Manche Lötstellen oder hässlich gelötete Kabel.
Ich bin da auch nicht frei von, aber da waren schon ein paar Dinger drin, die schwer anzuschauen waren :D

Man merkt auch diese Umstellung auf 5881. Manchmal kommt es mir vor, als hätte die schon produzierte EL34 Amps nochmal umgebaut (war wahrscheinlich so) und irgendwelche Vögel später haben wieder den EL34 Schaltplan zur Hand genommen. Fragen über Fragen.
Ich wollt einfach nen simplen Amp zum bissl rumbasteln :D

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Aber egal. Hab mal (Beweis)-Bilder und den Schaltplan vom 5881 SLX angehängt. Wenn ich nicht völlig falsch bin, sind die Endstufen bei allen 3 Typen gleich/ähnlich.

Plate-Spannung bei gesteckten Röhren: ca. 460V.
Niedrigste Bias-Einstellung: 38-39mA.
Spannung an den Bias Elkos bzw. zwischen R26/R27: -45V in der kältesten Einstellung. In dem 5881 Schaltplan steht -42V for USA & -50V.

Jetzt fehlt mir einfach auch die Erfahrung, zu lesen, was das aussagt bzw. wo es hängt.

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Ich hab übrigens gar nicht mehr vor, ihn in Richtung JCM800 zu "modden". Das war so ne Spinnerei, bis ich mich mal richtig eingelesen hab.
Der bekommt n Depth Poti, ich zwick mal die Diode in der Vorstufen raus um zu schauen, ob mir das besser gefällt. Hab noch 1-2 Mods, die ich ausprobieren will, aber sonst bleibt er so.

Zu allererst soll er aber erstmal im Originalzustand laufen. Macht ja kein Sinn 3 Baustellen parallel aufzumachen. Danach geh ich mal die hintereinander geschalteten Gitterwiderstände und so Kram. Bin aber auch nie so richtig im Endstufen-Thema drin gewesen, da mich das nicht so richtig interessiert (hat).

Grüße, Markus.

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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 11:27 »
Servus,

ich nochmal. Ich hab mir gerade nochmal den anderen Thread angeschaut. Dein 900-er ist eine etwas neuere Ausgabe gewesen. Das mit den 22K R30 hat schon seine Richtigkeit. Da gibt es mehrere Schematics der Endstufe / Dr.Tube. Da sieht man auch den britischen "Pfusch ab Werk", wie z.B. die hintereinander geschalteteten Gitterwiderstände, oder deren unterschiedliche Werte. Das wurde vermutlich wegen der Anordnung der Bauteile und dem daraus resultierenden Hang zum Oszilieren gemacht. Die Conversion Anleitung hab ich auch wieder gefunden, da hat man zumindest mal die ursprünglich verbautenen / geplanten ??? Bauteilewerte. Hab mal beides hier angehängt. Betreffend des Voicings auf 2203, im direkten Vergleich wirst du immer einen Unterschied zwischen den 900 und dem 2203 bemerken, man kommt vielleicht in die Richtung, aber der 2203 ist ne ganz andere Nummer hardwaremäßig. Also Trafos, vor allem mit mehr Blech, Spannungen, Choke etc.

Grüße

Michael
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 01:45 »
Hi René,
an Pin 3 liegen bei gezogenen Endröhren ca. 500V, an Pin 5 messe ich -33V bis -44V.
Der Bias Trimmer hat 22k und der Vorwiderstand 47k.

Herr ChatGPT hat mir geraten, den Vorwiderstand auf 68k zu erhöhen, damit ich in die Range komm.
So ganz versteh ich aber nicht, woher das Problem Anfangs kommt. Nur durch komplett frische Elkos macht ja kein Sinn oder?

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Man muss aber auch dazusagen, dass der komisch verbastelt war. Siehe hier:
https://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,25819.msg260821.html#msg260821

Das hab ich natürlich Rückgängig gemacht.

Grüße & Danke, Markus.

Servus,

die Schirmgitter mit den 2,2k hat Marshall damals in Serie eingebaut. Hintergrund war vermutlich die teilweise extrem schlechte EL34 Qualität, und die 5881 laufen ja damit auch ;-) Da gab es mal sogar ein offizielles Converting Schematic dazu.
Die Anodenspannung sollte beim 900-er bei ca. 460V /470 V liegen, bei gesteckten Röhren. Das war defintiv immer weniger als die 490/500V beim 2203.. Mit EL34 gehts evtl. nochmal ein wenig nach unten, weil die das Netzteil mehr belasten. Mit 39mA solltest du eigentlich mit 5881 oder El34 fein sein, sofern du die 460V misst. Mess mal die Spannung an den ausgewechselten BIAS Elkos. Messen hier immer mit Röhren. Ich hatte mal einen SL-X auf dem Tisch, der hatte tatsächlich ab Werk zwei 0.022µF/250V Koppelkondensatoren am PI verbaut, der machte auch komische Sachen.

Grüße nach Südhessen ;-)

Michael
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