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Tech-Talk Marshall / Widerstand Röhre beim Marshall JCM800 2203 -01
« Letzter Beitrag von PuperzenWalter am 10.03.2026 18:36 »
Moin zusammen,

leider macht mein JCM800 unschöne Geräusche. Ein Widerstand ist abgeraucht und hat noch beide Sicherungen mitgerissen (T3.1AE und T1AE).
Ist hier zufällig ein Experte und kann mir sagen wieviel Watt der 2Ohm Widerstand hat (2 Ohm durchgemessen am funktionstüchtigen Widerstand an der anderen Röhre) damit ich ihn bestellen kann? Laut Chat GPT soll er 1 Watt haben aber ich hätte gerne die Sicherheit durch einen Fachmann. Länge des Widerstands ~11mm und Durchmesser ~4mm.

Vielen Dank im Voraus
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.

Das ist natürlich einfach und umschifft die Probleme von Oben  ;D
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Danke für die Rückmeldung.
Da es sich um einen JTM45 handelt, wollte ich eigenltich erst nach dem ersten Ladeelko schalten.
Dann lädt mit dem einschalten und dem langsamen aufheizen der Röhre, der Ladeelko sanft an und der 47k/3W über dem Schalter gibt die spannung sanft weiter. Ist zwar dann kein kompletter Mute, aber ein guter Kompromiss. Switch sieht halt dann 400-420VDC und daher auch die Überlegung, das ganze etwas zu entschärfen.
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.
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Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.

Jetzt muss ich mich doch glatt selbst zitieren. Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn es kein Röhrengleichrichter ist.

Und noch eine kleine Warnung: Wenn das Gerät keine Entladewiderstände hat und es ohne Röhren (oder mit nur sehr kurz) eingeschaltet wurde und ein Gleichrichter vorhanden war, kann sich die Ladung in den Siebelkos sehr lange halten und ordentlich zwicken. Also Obacht!

Ciao Sebastian
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Ungleiche Ruheströme können keinen 50Hz Brumm verursachen.
Zumindest nicht mit Kathodenbias.
Ist denn der Brumm nach dem Aufheizen weniger?
Wie sieht der Brumm am Oszi aus?
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Problem gelöst - vielen Dank!
Es war tatsächlich ein Kontaktproblem: der Vorbesitzer hat exzessiv Röhren getauscht und dabei wohl die Kobtakte in den Röhrensockeln verwurstelt. Die waren vor allem bei V1 total auseinander gedrückt, sodass das zu den besagten Ausfallerscheinungen geführt hat. Sorgsamens Zusammenbiegen hat zum Erfolg geführt!

Nochmals vielen Dank an alle, das Thema kann zu.  👍
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Hallo,
ich würde mal bei den Basics anfangen, d.h. alle Spannungen messen und mit den Sollwerten vergleichen. Die Röhrensockel sind ok, d.h. nicht oxidiert o.ä. Übertragungsverluste? Wie sind die Lötstellen, insbesondere an den Sockeln?
Du schreibst, dass nach einmal Röhrentausch alles gut war, beim nächsten Tausch nicht mehr. Das klingt verdächtig nach kalten Lötstellen am Sockel oder Kontaktproblemen.

Gruß Stephan
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V1 ist die Vorstufe für den Normalkanal und sollte eine 12AX7 sein, V2 die Vorstufe für den Vibratokanal, ebenfalls eine 12AX7 und V3 der Halltreiber, eine 12AT7. Ist das richtig?
V5 ist fürs Tremolo zuständig und auch eine 12AX7, genau wie V4. V6 sollte auch eine 12AT7 sein. Kann man da auch Röhren eines anderen Typs einsetzen? Ich hab nur eine 12AT7 als Ersatz aber dafür 12AY7 und 12AX7.
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Also ich habe heute mal V1, V2 und V3 durch die entsprechenden neuwertigen Röhren aus meinem Princeton Reverb getauscht, plötzlich funktionierte alles wie es soll! Der Amp klang fantastisch!
Um zu überprüfen, an welcher Röhre es nun lag, hab ich V2 und V3 nacheinander wieder zurück getauscht. Die Röhren leuchteten unauffällig, allerdings war der Vibratokanal wieder leiser und der Normalkanal ganz besonders leise. Daran änderte sich auch nichts mehr, als ich wieder die intakten Röhren aus dem PR eingesetzt habe.
Was kann das sein?
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