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Hi Helmholtz,

danke für eine Antwort.
Ich habe den Widerstand im ausgelöteten Zustand nochmal mit einem anderen Multimeter von meinem Nachbarn durchgemessen und du hattest recht. Dort wurden 1 Ohm gemessen. Habe jetzt deinen empfohlenen Widerstand bestellt. Die Schirmgitter Widerstände habe ich auch durchgemessen, die sind alle in Ordnung. Ich hoffe mal einfach, dass es das schon gewesen ist.
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Jetzt komm ich mir bisschen blöd vor: das von mit beschriebene Phänomen ist ganz normal und wohl auch von Fender gewollt: Man kann bei den ganzen 2Kanalern die V1 ziehen und hat einen leiseren Amp, nur eben keinen Normalkanal mehr. Ich hab das gestern in einer Bedienungsanleitung von Fender gelesen, als ich online noch etwas recherchiert habe. Der Amp an sich war also völlig in Ordnung, nur die Kontakte des Röhrensockels waren ziemlich ausgeleiert.
Ich hatte bisher nur 1-Kanal-Amps und kannte diese Eigenschaft nicht.
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Tech-Talk Marshall / Re: Widerstand Röhre beim Marshall JCM800 2203 -01
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 10.03.2026 20:22 »
Das sollten 1Ohm/1W "flame proof" Widerstände sein.
Mal das Ohmmeter auf Genauigkeit prüfen.
Ursache war wahrscheinlich ein Röhrenkurzschluss.
Der Amp sollte gründlich auf weitere Schäden (z.B. defekten Schirmgitterwiderstand ) untersucht werden.
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Tech-Talk Marshall / Widerstand Röhre beim Marshall JCM800 2203 -01
« Letzter Beitrag von PuperzenWalter am 10.03.2026 18:36 »
Moin zusammen,

leider macht mein JCM800 unschöne Geräusche. Ein Widerstand ist abgeraucht und hat noch beide Sicherungen mitgerissen (T3.1AE und T1AE).
Ist hier zufällig ein Experte und kann mir sagen wieviel Watt der 2Ohm Widerstand hat (2 Ohm durchgemessen am funktionstüchtigen Widerstand an der anderen Röhre) damit ich ihn bestellen kann? Laut Chat GPT soll er 1 Watt haben aber ich hätte gerne die Sicherheit durch einen Fachmann. Länge des Widerstands ~11mm und Durchmesser ~4mm.

Vielen Dank im Voraus
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.

Das ist natürlich einfach und umschifft die Probleme von Oben  ;D
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Danke für die Rückmeldung.
Da es sich um einen JTM45 handelt, wollte ich eigenltich erst nach dem ersten Ladeelko schalten.
Dann lädt mit dem einschalten und dem langsamen aufheizen der Röhre, der Ladeelko sanft an und der 47k/3W über dem Schalter gibt die spannung sanft weiter. Ist zwar dann kein kompletter Mute, aber ein guter Kompromiss. Switch sieht halt dann 400-420VDC und daher auch die Überlegung, das ganze etwas zu entschärfen.
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Einfach die GZ34 ziehen zum Testen.
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Um ganz sicher zu gehen (und die Siebelkos vor der hohen Leerlaufspannung zu schützen), kannst Du noch die HV Leitung zwischen Trafo und Gleichrichter unterbrechen. Je nach dem, was bei Deinem Gerät möglich ist: Sicherung raus, Standby-Schalter, Kabel ablöten.

Jetzt muss ich mich doch glatt selbst zitieren. Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn es kein Röhrengleichrichter ist.

Und noch eine kleine Warnung: Wenn das Gerät keine Entladewiderstände hat und es ohne Röhren (oder mit nur sehr kurz) eingeschaltet wurde und ein Gleichrichter vorhanden war, kann sich die Ladung in den Siebelkos sehr lange halten und ordentlich zwicken. Also Obacht!

Ciao Sebastian
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Ungleiche Ruheströme können keinen 50Hz Brumm verursachen.
Zumindest nicht mit Kathodenbias.
Ist denn der Brumm nach dem Aufheizen weniger?
Wie sieht der Brumm am Oszi aus?
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Problem gelöst - vielen Dank!
Es war tatsächlich ein Kontaktproblem: der Vorbesitzer hat exzessiv Röhren getauscht und dabei wohl die Kobtakte in den Röhrensockeln verwurstelt. Die waren vor allem bei V1 total auseinander gedrückt, sodass das zu den besagten Ausfallerscheinungen geführt hat. Sorgsamens Zusammenbiegen hat zum Erfolg geführt!

Nochmals vielen Dank an alle, das Thema kann zu.  👍
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