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Tech-Talk Soldano / Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 24.12.2025 13:21 »
Moin, viele vermeintliche log Potis bestehen insgeheim aus zwei linearen Kennlinien. Einer flacheren im unteren Bereich und einer steileren im weiteren Verlauf. Dadurch ergibt sich dann irgnedwann ein teils merklicher Sprung. Kann also prinzipbedingt sein, wobei Alphas mir in der Hinsicht noch nicht deutlich negativ aufgefallen sind.

Alternativ kann man vor das Poti auch mal einen 220k schalten ggf. dann noch einen 1M parallel zum Poti. Damit sollte sich ein gemäßigter Verlauf einstellen.

Der SLO hat stock nicht so viel nfb, dadurch klingt die Endstufe offener. Vielleicht mal testhalber etwas mehr Gegenkopplung probieren. Dazu den standardmäßigen 39k durch 33k tauschen oder alternativ mal den Abgriff von 4 auf 8 Ohm umklemmen.
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Hallo zusammen!
Erstmal schöne Feiertage an alle!
Ich hab mir mein Weihnachtsgeschenk schon im Vorfeld gemacht und den SLO an verschiedenen Stellen nochmal überarbeitet und mit komplett originalen Werten (bis auf den R nach Masse am Clean Schalter) aufgebaut. Soweit läuft alles, Spannungen hauen auch hin ( hab aber höhere als Joachim- ziemlich im Bereich von dem Plan der von stahlroehre gepostet wurde).
Das einzige was ich mir nicht erklären kann: Der Mastervolumenregler hat wenig nutzbaren Bereich- ab Stellung zwei passiert quasi nix mehr - ist ohrenbetäubend laut und es wird ziemlich höhenlastig/harsch. Verbaut sind da neue und gemessene Alpha A1M (gemessen 975k), deren Verdrahtung ich auch nochmal genauestens durchgegangen bin. Ich hab da keine Ideen mehr- klar 100 (JJ 6l6WGC) Watt sind echt laut. Aber da fehlt mir einfach etwas Regelweg.
Was mir auch noch zum recht hellen Klang eingefallen ist: Hatten die Shinrock OT's bei nicht bei vielen recht "hell" geklungen? Ich glaube ich hab mal mit Carlitz darüber gesprochen damals.
Über Ideen würde ich mich freuen.
Grüße Jogi
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Tech-Talk Lautsprecher / Re: Engl Metalmaster Combo Speaker Empfehlung
« Letzter Beitrag von Stubenrocker81 am 20.12.2025 19:34 »
So, ich war dann mal für 3h im Proberaum mit dem Combo. Meine Herren! Der ET10 macht extrem Druck für einen 10er Speaker, echt gewaltig! Clean viel besser wie der G10N 40 und sehr tight mit viel Overdrive bei Palm Mutes! Insgesamt finde ich den Speaker trotzdem noch zu hell mit dem Amp, zumindest beim Betrieb über die Soak. Ich habe mir jetzt mit einem EQ im Effekt Loop beholfen.
Ich lass den erstmal im Combo.
Vielleicht probier ich den Tone Speak Minneapolis noch mal aus.

Dank und Gruß Stephan
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von OrangUtanKlaus am 20.12.2025 15:55 »
Tolle Infos, danke!  :)
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 20.12.2025 15:49 »
Hallo, wie Peter schon schrieb darf man die Röhre nicht nur isoliert betrachten, sondern muss auch die Betriebsbedingungen beachten.
Zum visualisieren gibt es Loadline Tools wie dieses hier: https://www.vtadiy.com/loadline-calculators/vacuum-tubes-available-in-the-loadline-calculator/

Bei den klassischen 1.7k bzw. 3.4k pro Paar und guten 560-600V würde die EL34 sehr hart geprügelt werden. Mit dem angegeben JTM100 AÜ hätte man rund 7.6k pro Paar was die Kennlinie deutlich abflacht und die Belastung der Anode verringert. Im Umkehrschluss werden die Schirmgitter aber auch mehr leiden, weil die Kennlinie schon deutlich unter dem Knie verläuft wo dann die Anodenrestspannung stark abfällt und die Schirmgitter deutlich mehr Strom führen müssen.

Die Schirmgitter werden in dem Amp durch die einzelne B+ Rail aber ohnehin weit über den erlaubten Betriebsspannungen gefahren, da haben die Röhren keine hohe Überlebenschance. Passt auch zu den Berichten darüber, dass diese Verstärker wahre Röhrenfresser waren. Wenn man es richtig konstruieren wollen würde müsste man einen weiteren Spannungszweig vorsehen der den Schirmgitter so um die 350-400V gibt. Ich schätze mal, dass Laney damals einfach das Marshall JTM100 Design mit noch mit KT66 kopiert hat. Die KT66 veträgt laut Datenblatt jedoch bis zu 550V am G2, bei der EL34 sinds dagegen gerade mal 425V.

Das DR103 Design liegt mit den Spannungen in einem moderateren Rahmen das sollte eigentlich klappen. Nur bitte den Schirmgittern 1k Widerstände spendieren, anstatt der nur 100Ohm die werkseitig in den Hiwatts verbaut waren. Ansonsten quält man auch hier die Röhren wieder unnötig.


Edit: Die 6,6k bzw. 8k im JTM45 sind auch nicht unbedigt optimal und verschenken Leistung. 4.5k würden hier viel besser passen und gut 11W mehr Leistung bringen.
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von cca88 am 20.12.2025 15:46 »
Hallo!

Es dreht sich um dieses Projekt: https://ceriatone.com/super-sound-100/

Hier das Layout: https://ceriatone.com/wp-content/uploads/2023/12/Super-Sound-100-20-Dec-2023.pdf

Den habe ich vor zu bauen, habe dazu auch mit Nik von Ceriatone geschrieben. Unklar blieb zu meinem Erstaunen:

Warum steht auf dem Layout ein OT mit einer doppelt so hohen Primärimpedanz wie üblich, dazu der vermerk "JTM 100"?

Am Ende des Tages haben wir es hier doch mit 0815 4xEL34 zu tun, da kenne ich OT mit 1,7- um die 2 kohm raa.

Auch Nik konnte nur sagen, dass das auf vagen Theorien beruht bzw. dem Hörensagen, dass solche Werte in Original Amps gemessen wurden.

Meiner Meinung nach bissl dünnes Eis bei solchen Geschichten.

Ich würde für den Amp gerne das TT Hiwatt Trafo Set nutzen, damit habe ich auch schon einen Orange aufgebaut. Dass damit keine HT erzeugt wird, die an den 600v kratzt weiß ich, aber bei den heutigen Materialien ist das bestimmt auch nicht verkehrt. So wendet man auch >300v an Anoden der Vorstufe ab, was mir klug vorkommt. Das wäre alles handhabbar.

Vielleicht fällt Euch ja ggf. mein Denkfehler, Wissenslücken, etc auf. da wäre ich dankbar...

Schönes Wochenende!
Gruß Christoph

Servus Christoph,
der Schaltplan, den ich vom JTM100 - bzw. JTM45/100 kenne, hat KT66 als Bestückung und 600V B+.
Der kleine JTM45 hatte für das Paar KT66 einen 6k6 OT, wenn ich mich recht erinnere.  Wäre also runtergerechnet grob im selben Umfeld.

Bzgl. 6K6 und EL34 - das ist auch die Hausnummer, mit der die Trainwreck Express unterwegs sind... Möglicherweise hat Nik dem Amp deswegen auch gleich die Dioden anden Anoden spendiert...

Grüße
Jochen
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von OrangUtanKlaus am 20.12.2025 14:22 »
Danke! :topjob:

Ja, es ist ja nur so, dass man in den meisten britischen EL34 Endstufen eigentlich nehr oder minder die gleichen Bauteil-Werte bei vergleichbaren "Vitalparametern" findet, sprich in einem Orange OR 120, Marshall 2203 oder Hiwatt DR103 nimmt sich das alles nach dem PI nicht mehr so super viel, bis auf ein paar Anpassungen. Von daher stellt sich mir die Frage: Würde der Laney nicht einfach auch so laufen? Oder sieht man auf dem Layout etwas, das dem entgegenstünde? Auch mit Blick auf HT und entsprechend angepasstem Bias.
Dann sollte der Betrieb ja auch einen generischen OT der genannten Riege plausibel machen... Dass man sich dann global die Spannungen angucken muss, also auch in der Vorstufe, ist logisch.

Man liest von B+ zw. 560 und knapp 600v beim (großen) Supergroup; Mit dem Hiwatt-Trafo wird das dann halt deutlich unter 500v bleiben, Ruhestrom iwo bei 35mA... was kann schiefgehen?
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Tech-Talk Amps / Re: Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von _peter am 20.12.2025 13:28 »
Hallo,

der optimale Raa ist ja nicht einfach von der Röhre abhängig. Die oft genannten 1k7 für 4 EL34 rühren nur daher, dass die allermeisten Endstufen ganz ähnlich dimensioniert sind. Bei annähernd Klasse B mit 800V muss der Raa viel höher gewählt werden, um die maximale Verlustleistung nicht ständig zu überschreiten.

Bei 600V sollte man irgendwo zwischen den beiden genannten Modi liegen. Ich habe jetzt keine load line gezeichnet. Mach das aber gerne mal. Der Raa wird dann bestimmt ein gutes Stück über 4k (für ein Paar) hinaus gehen.

Das alles mal beiseite geschoben, halte ich es dennoch für sehr gut möglich, dass a) die Angabe auf dem Layout einfach irgendwo her stammt und nicht dem originalen OT entsprechen muss und b) bei Laney damals auch nur genommen wurde, was gerade gut verfügbar war und nicht so sehr auf Grenzwerte geachtet wurde.

Gruß, Peter
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Tech-Talk Lautsprecher / Re: Engl Metalmaster Combo Speaker Empfehlung
« Letzter Beitrag von Stubenrocker81 am 20.12.2025 11:40 »
Der ET10 ist eingebaut. So richtig überzeugt der Speaker mich noch nicht. Der Mid Cut Switch ist jetzt fast ohne Funktion und irgendwie passt die typische ET Ansprache nicht so richtig  zum Konzept. Klingt irgendwie flach.
Werde den ET10 erstmal richtig einspielen und dann nochmal probieren.
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Tech-Talk Amps / Laney Supergroup OT (Ceriatone Super Sound 100)
« Letzter Beitrag von OrangUtanKlaus am 20.12.2025 11:25 »
Hallo!

Es dreht sich um dieses Projekt: https://ceriatone.com/super-sound-100/

Hier das Layout: https://ceriatone.com/wp-content/uploads/2023/12/Super-Sound-100-20-Dec-2023.pdf

Den habe ich vor zu bauen, habe dazu auch mit Nik von Ceriatone geschrieben. Unklar blieb zu meinem Erstaunen:

Warum steht auf dem Layout ein OT mit einer doppelt so hohen Primärimpedanz wie üblich, dazu der vermerk "JTM 100"?

Am Ende des Tages haben wir es hier doch mit 0815 4xEL34 zu tun, da kenne ich OT mit 1,7- um die 2 kohm raa.

Auch Nik konnte nur sagen, dass das auf vagen Theorien beruht bzw. dem Hörensagen, dass solche Werte in Original Amps gemessen wurden.

Meiner Meinung nach bissl dünnes Eis bei solchen Geschichten.

Ich würde für den Amp gerne das TT Hiwatt Trafo Set nutzen, damit habe ich auch schon einen Orange aufgebaut. Dass damit keine HT erzeugt wird, die an den 600v kratzt weiß ich, aber bei den heutigen Materialien ist das bestimmt auch nicht verkehrt. So wendet man auch >300v an Anoden der Vorstufe ab, was mir klug vorkommt. Das wäre alles handhabbar.

Vielleicht fällt Euch ja ggf. mein Denkfehler, Wissenslücken, etc auf. da wäre ich dankbar...

Schönes Wochenende!
Gruß Christoph

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