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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 14.03.2026 13:17 »
Die Problemstellung sind die mit einer Motu Ultralite MK3 und der Software REW gemessenen F-Gänge im vergleich zu den Simulationen.
Ja - das Thema Impedanzen hatte ich ja schon in meiner Frage angesprochen - zumindest scheint die Quell-Impedanz recht egal. Aber auch die haben ich jetzt mal mit 100Ohm angenommen - ein durchaus realistischer Bereich eines Line Outs. Im Tonestack Kalk kann ich beim Bench keine Lastimpedanz auswählen, hab das aber mal im LTSpice gemacht, da siehts schon wieder anders aus. Mit 10k Last (Line Eingang) entstehen da schon ein paar Veränderungen, mit 1K komme ich auf das was mit REW gemessen hab. Ich hab High-Z Eingänge an der Motu, mal schauen ob das was ändert, wird aber immernoch zu Gering sein, wir müssen ja eher in die Region 1M kommen.

Danke nochmal für die Richtung - hatte ich mir schon gedacht!
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Schaltpläne / Wärmebild / Thermografie
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 14.03.2026 09:51 »
Hallo zusammen,

hat schon jemand Erfahrung mit Wärmebildaufnahmen / Thermografie von Röhrenverstärkern?

Also zuerst Wärmebildaufnahme von funktionierendem Verstärker machen, bei Defekt neue Aufnahme machen und dann vergleichen. Wie hilfreich ist dieses Werkzeug? Gibt´s Empfehlungen für bestimmte Bildermaschinen oder Smartphoneaufsätze? Inwieweit stört die relativ hohe Temperatur der Röhren im Vergleich zu sonstigen Bauteilen die Aussagekraft von IR-Aufnahmen (also überstrahlen die Röhren den Rest)?

Zukunftsmusik oder Utopie: Vielleicht entsteht hier eine Wärmebilddatenbank(?).

(Man sollte dann gewisse Specs vornehmen z.B. Umgebungstemperatur ca. 20°C, 10, 20 oder 30 min Betrieb etc.)

In anderen Bereichen der E-Technik (z.B. Schaltschränke) wird diese Methode bereits erfolgreich eingesetzt.

schönes Wochenende
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 14.03.2026 08:11 »
Habe etwas den Überblick/roten Faden verloren.

Nur als Anregung:

Spuckt da das REW in die Suppe?

Beim TSC gibt´s auch das Z (Quellimpedanz), das je nach Schaltung einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Amplitudengang ("Frequenzgang") haben kann. Gilt auch für die drangehängte Last. Geht so in Richtung, was Stahlröhre bereits angesprochen hat.

schönes Wochenende
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 13.03.2026 12:50 »
Ja - habe mit gemessenem DCR simuliert.
Das sind beim LTR, je nach Anzahl der Reihenschaltungen nur ein paar hundert Ohm.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von Stahlröhre am 13.03.2026 12:48 »
Hallo, hast du den Widerstand deiner Spulen in der Simulation berücksichtigt? Wenn der Spulenwiderstand sehr hoch ist senkt das die Güte sehr deutlich.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 13.03.2026 12:44 »
Habe die Verdrahtung und bauteilwerte mehrfach kontrolliert- passt.
Die Höhenanhebung ab ca 6k ist ja auch schon in der linearen Potistellung sichtbar und wandert beim drehen eigentlich nur mit nach oben/unten…

Genau REW = Room EQ Wizard.

Lg
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 13.03.2026 11:39 »
Evtl. Verdrahtungsfehler?

Was ist REW? Room EQ Wizard?

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Du könntest den Schalter in die Kathodenleitung der Endstufenröhren bringen. Dann kannst Du auch ein Mute erreichen, da die Endröhren dann von Masse abgekoppelt werden und kein Ton mehr rauskommt.

Die Spannungen an der Kathode sind niedrig und die Ströme auch überschaubar.

Macht Engl auch so.

Nachteil ist, dass trotz abgetrennter Kathode, die Anoden der Röhren und die Schaltungen generell immer noch mit Spannung versorgt werden.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 13.03.2026 00:06 »
Ich hab mal ein bisschen mit dem Tonestack experimentiert. Zumindest mal ein paar Bauteile besorgt und das Ganze zwischen einen Line Out und Line In gehangen um es mal mit REW zu messen. Ergebnisse siehe Bild.

Im "positiven" Bereich sieht alles ganz gut aus, aber beim "rausdrehen" wird es komisch - zumindest im Gegensatz zu den Tonestack Kalkulatoren und auch LTSpice. Da hab ich noch keine Idee warum das so ist. Vor allem beim Mid Regler sollte ein richtiger Notch entstehen, das passt so gar nicht. (siehe 2. Bild vom Tonestack Kalk - Bauteilwerte entsprechen meiner Schaltung. Mit LTSpice komme ich auf sehr ähnliche Werte wie der Tonestack Kalk.
Die Induktivitäten habe ich mit den Monacor LTR110 realisiert. Habe die mal vermessen und es ergaben sich folgende mögliche Induktivitäten: 0,5H; 3,7H; 9,5H; 18H und 30H.

Hat jemand ne Idee was hier der Fehler ist? Bisher kam ich zumindest mit LTSpice immer recht nah an die tatsächlichen Ergebnisse. Allein das beim Treble Regler der Cut nicht funktioniert wundert mich, da hier nicht mal ne Induktivität mitwirkt.
Liegts an den Impedanzen vom Line I/O...ich glaube fast nicht...

LG
Chris
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Die Frage warum man ihn nicht weglässt, ist ja gar nicht so provokant, sondern absolut berechtigt.
Mir ist ja auch bewusst, dass die Schalter außerhalb der Spezifikationen betrieben werden.
Andererseits ist das gängige Praxis in zig Amps seit den 60ern und funktioniert.

Damit es technisch sauberere Lösungen gibt, ist mir bewusst.
Dennoch war meine Frage, ob man mit einer Verschaltung eines zweipoligen Schalters in Serie und optionalem Widerstand und/oder Kondensator über der Schaltstrecke das ganze nicht noch etwas abmildern kann.

Außerdem habe ich oft alte originale hier, die etwas Liebe brauchen. Da braucht's ja auch ne vernünftige Lösung ohne den Originalzustand zu sehr zu verändern.


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