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Tech-Talk Engl / Re: Engl Squeeze 30 Endstufe brummt
« Letzter Beitrag von carlitz am 11.01.2026 11:32 »
Hast Du die Kondensatoren in der BIAS Versorgung auch gewechselt?

Das wird oft übersehen.
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Tech-Talk Engl / Engl Squeeze 30 Endstufe brummt
« Letzter Beitrag von engl701 am 11.01.2026 11:14 »
Hallo zusammen,

mein Engl Combo hat seit einiger Zeit ein Brummgeräusch im Lautsprecher, ohne Signal (Volume auf 0).
Dreht man die Lautstärke auf, wird das Störsignal nicht größer.
Ein Austausch der Phasentreiberröhre (ECC83 Balanced) brachte keine Verbesserung.
Zusätzliche Siebelkos helfen auch nicht.
An den El 84 habe ich folgende Spannungen gemessen:
Anode: 390V DC mit 4Vpp Brummspannung
Bremsgitterwiderstand: 370V DC mit 80mVpp Brummspannung
Der Anodenstrom ist gleichmäßig und liegt bei ca. 20mA.
Tauschen der org. Engl Röhren mit alten Siemens Röhren brachte auch nichts.
Was könnte ich noch versuchen?
Ein Bild vom Störsignal habe ich angehängt

LG
Michael
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: Molly Bau und Hammond 125 Problem
« Letzter Beitrag von ACE-CAFE am 10.01.2026 18:45 »
 :topjob:

Danke nochmal für euren Support hier im Forum und auch vom Team-Dirk…

Amp läuft und klingt mega gut.
Werte passen alle halbwegs, sind etwas unter Sollwert. Bei uns sind aber auch nur 220v aus der Dose.
Evtl muß ich den noch auf gelbe Leitung am Netztrafo ändern. Mal gucken.
Erstmal bin ich mit meinem ersten AMP Bau zufrieden.

Bestimmt nicht der letzte  :bier:
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Tech-Talk TT-Projekte / Bias Problem TT JC18
« Letzter Beitrag von Roggnrohl69 am 10.01.2026 09:14 »
Moin zusammen,

Ich habe mir anhand des Schaltplans den JC18 aufgebaut.
Die Vorstufe läuft, die Endstufe allerdings nicht. Ich habe da Probleme mit der Bias Einstellung

Wenn ich das Poti zur Bias Einstellung aufdrehe, gibts in der ersten Hälfte so gut wie keinen Bias Strom, die Spannung verändert sich aber kontinuierlich beim Drehen.
Ab ca. Hälfte oder 2/3 des Regelwegs kippt das Ganze und der Strom steigt auf über 130mA für beide Röhren. Hab dann sofort abgeschaltet.

Die ganze Schaltung im Bias habe ich kontrolliert und konnte keinen Fehler feststellen. Das Poti Arbeit vom Widerstand einwandfrei. Die Spannung lässt sich ja auch kontinuierlich regeln.

Ich hatte dann die Koppelkondensatoren vom PI im Verdacht (Leck). Nachdem ich diese abgeklemmt hatte, ließ sich Bias auch normal einstellen. Mit neuen Kondensatoren allerdings wieder das gleiche Problem.

Was kann da noch los sein? Röhren fritte? Hab grad keinen Ersatz zur Hand um es mal eben zu testen.

Chat GPT (:D) sagt mir, dass die Beschaltung der Endstufenröhren mit dem 100k Widerstand nicht optimal wäre?!

Ich lade noch Bilder hoch, leider klappt es gerade mit .jpeg Format nicht -_-

Danke vorab!


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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cash667 am 8.01.2026 18:51 »
Das habe ich auch schon gelesen, könnte man dann aber ja auch „mutwillig“ so einstellen.

Ich habe für mein 50W Projekt eine Preamp Platine inkl. LTPI entworfen und herstellen lassen. Ich weiß ist zum ausprobieren und basteln eher blöd, Aber ich hab viel mit Target für meine Autoradio Umbauten gemacht und hatte Bock das so zu machen. Das es beim Chinahersteller immer mind. 5 Platinen für wirklich kleines Geld gibt, hab ich eben noch welche liegen und werde darauf auch den 100W Amp aufbauen. Da habe ich schon getrennte Bias Zweige vorgesehen, nutze im Aktuellen 50W Amp aber nur einen Bias Trimmer.
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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cfortner am 8.01.2026 18:33 »
Das ist übrigens nicht unumstritten. Man biast mit den einzelnen Potis ja nur an einem Punkt der Kurve. Wie sich der Anodenstrom bei höherer Aussteuerung verhält, ist von der einzelnen Röhre abhängig, u. a. von der Steigung.

Es gibt Stimmen, die die harmonischen Verzerrungen durch leicht unterschiedlich gebiaste Röhren eher gut klingend finden.
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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cash667 am 8.01.2026 18:19 »
Alles klar, verstehe.
Ich werde auf jeden Fall die beiden Pärchen einzeln biasen.
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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cfortner am 8.01.2026 18:03 »
Ich wollte jede KT120 individuell biasen können, da sie recht hohe Exemplarstreuungen haben, deshalb die AC-Kopplung an den CF.

Wenn Du das nicht machst, spricht nichts gegen eine gemeinsame Regelung.

Der BIAS wird meiner Erfahrung nach bei bestimmten Röhren instabil, wenn der Rg deutlich überschritten wird. Das ist aber sehr röhrenabhängig, die 6L6 scheinen, wie die EL34, sehr pflegeleicht zu sein.

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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cash667 am 8.01.2026 17:56 »
Moin,

vor diesen Problemen stand ich beim Bau meines 500W-Röhrenamps mit 6x KT120. Diese Röhren haben auch einen maximalen Gitterableitwiderstand von 51k, der bei drei parallel geschalteten Paaren schwer zu erreichen ist.



Danke für deinen Beitrag! Ich hab das Zitat mal gekürzt damit der Beitrag nicht so lang wird.
Heavy (im wahrsten Sinne des Wortes) Projekt was du da realisiert hast! Sehr cool!

Aber ich möchte definitiv nicht sowas schweres und mein 100W Projekt soll 6L6GC bekommen und keine 6550. Die 6550 habe ich in meinem jetzigen Amp und der läuft gut. Da werde ich evtl. nochmal etwas runter gehen mit den Grid Leaks.

Zum 100W 6L6 Projekt:
Warum eigentlich für jeden Röhre einen eigenen Gridleak? In vielen Designs nutzen die Röhrenpaare individuelle Gridstopper und gehen dann auf einen gemeinsamen Gridleak. Das würde ich jetzt auch so vorsehen. Eine weitere Treiberstufe möchte ich nicht, die Idee mit der ECC81 ist interessant. Du meinst weil diese Niederohmiger ist?

Zum Thema überschreiten des max Rg1: in diversen amerikanischen Foren wurde argumentiert, dass dieser Datenblatt Wert für Max . dissipation gilt. Wenn man nun auf max. 70% biased, hätte man so die Luft den Rg1 zu überschreiten.
Würdet ihr das so mitgehen?


Lg
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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von cfortner am 8.01.2026 17:55 »
Hier mein Schaltplan LTPI + Treiber und Endstufe. Man kann gut sehen, dass am LTPI die drei G1 mit der BIAS-Schaltung parallel anliegen.

Der grid leak setzt sich aus den Widerständen R53 (habe ich auf 33k erhöht gegenüber diesem Plan), R55, dem halben Potiwert (je nach Stellung) sowie dem Gridstopper zusammen, das sind 1k + 33k + ca.5k + 9,1k = 48,1k pro Röhre.

Der parallelgeschaltete Widerstand, den der LTPI sieht ist gleich 33k + ca.5k + 9,1k = 47,1k /3 = 15,7k, das kann man nur mit einem sehr niederohmigen Treiber aussteuern (die 12BH7 ist wie gesagt stabil bis 60V RMS an 15k Last).

Meine Erfahrung mit dem Weglaufen ist eine andere. Jede Röhre braucht einen grid leak-Widerstand innerhalb der Specs, sonst ist der BIAS nicht stabil.

Die 6550 sind aber, wie schon gesagt, stabiler und sollten auch mit ca. 100k grid leak stabil laufen, 50k schafft ein gut designter LTPI als Last (siehe alle Verstärker mit 4 Endröhren, auch z. B. Hiwatt 200).
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