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#71
Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird ...
Letzter Beitrag von _peter - Okt 05, 2026, 01:43Hallo,
was hast du eigentlich mit den nicht genutzten Enden der Primärwicklung gemacht?
Gruß, Peter
was hast du eigentlich mit den nicht genutzten Enden der Primärwicklung gemacht?
Gruß, Peter
#72
Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird ...
Letzter Beitrag von Dirk - Okt 05, 2026, 08:27Guten Morgen,
Es ist grundsätzlich sehr zu empfehlen die tatsächliche Leistungsaufnahme zu messen und zwar von allen Wicklungen. Ich hatte jetzt schon mehrfach der Fall, dass Heizwicklungen überlastet wurden - was am Ende zum Ausfall eines Transformators führte - weil mit falschen Werten gerechnet order die Heizung als nicht problematisch angesehen wurde.
Grüße, Dirk
Zitat von: ChrisR am Okt 04, 2026, 10:24
vielen Dank für deine Antwort. Verstehe, in dem Fall sollte ich im Ruhebetrieb ohne Signal noch innerhalb der Specs sein aber im normalen Betrieb verlange ich dem Trafo zu viel ab. D.h. ich sollte wohl auf einen stärkeren Trafo umsteigen, oder?
Es ist grundsätzlich sehr zu empfehlen die tatsächliche Leistungsaufnahme zu messen und zwar von allen Wicklungen. Ich hatte jetzt schon mehrfach der Fall, dass Heizwicklungen überlastet wurden - was am Ende zum Ausfall eines Transformators führte - weil mit falschen Werten gerechnet order die Heizung als nicht problematisch angesehen wurde.
Grüße, Dirk
#73
Tech-Talk Amps / Re: 50 W Marshall Style sehr l...
Letzter Beitrag von Helmholtz - Okt 04, 2026, 11:14Zitat von: frizzy am Okt 04, 2026, 10:21
Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?
Der PI ist V4.
Die 14.8Vrms (entsprechend 42Vpp) sind auf jeden Fall mehr als man braucht, um den PI und die Endstufe zu übersteuern.
Ich frage mich, ob es ein Kontaktproblem am PI- Sockel gibt.
Was die Röhrennummerierung betrifft, war ich irritiert, dass der PI in Deinen letzten Schaltplan der Endstufe mit V3 bezeichnet ist.
#74
Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird ...
Letzter Beitrag von Helmholtz - Okt 04, 2026, 10:49Zitat von: ChrisR am Okt 04, 2026, 10:24
Hallo Helmholtz,
vielen Dank für deine Antwort. Verstehe, in dem Fall sollte ich im Ruhebetrieb ohne Signal noch innerhalb der Specs sein aber im normalen Betrieb verlange ich dem Trafo zu viel ab. D.h. ich sollte wohl auf einen stärkeren Trafo umsteigen, oder?
Ja, so sehe ich das.
Zumindest, wenn der Amp längere Zeit an der Leistungsgrenze betrieben werden soll.
Das Trafogeräusch ohne Aussteuerung dürfte eher mechanisch sein.
Z.B. lose Drahtwindungen und ungünstige Montage.
Ein Foto wäre interessant.
#75
Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird ...
Letzter Beitrag von ChrisR - Okt 04, 2026, 10:24Hallo Helmholtz,
vielen Dank für deine Antwort. Verstehe, in dem Fall sollte ich im Ruhebetrieb ohne Signal noch innerhalb der Specs sein aber im normalen Betrieb verlange ich dem Trafo zu viel ab. D.h. ich sollte wohl auf einen stärkeren Trafo umsteigen, oder?
Und meinst du das Trafo-Geräusch hat was damit zu tun? Ich höre das ja auch schon im Ruhebetrieb ohne Signal.
Danke und beste Grüße
Chris
vielen Dank für deine Antwort. Verstehe, in dem Fall sollte ich im Ruhebetrieb ohne Signal noch innerhalb der Specs sein aber im normalen Betrieb verlange ich dem Trafo zu viel ab. D.h. ich sollte wohl auf einen stärkeren Trafo umsteigen, oder?
Und meinst du das Trafo-Geräusch hat was damit zu tun? Ich höre das ja auch schon im Ruhebetrieb ohne Signal.
Danke und beste Grüße
Chris
#76
Tech-Talk Amps / Re: 50 W Marshall Style sehr l...
Letzter Beitrag von frizzy - Okt 04, 2026, 10:21Ja genau:
Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?
Der PI ist V4. V1 a/b ist die erste Gainstage für Channel 1/2 und V2 a/b ist die 2. Gainstage. (habe die channels auf die Röhren verteilt und nicht eine Röhre pro channel für beide Gainstages, weil ich so die beiden 33k Widerstände gleich am Eingang zusammenlöten konnte und den Input von der Buchse direkt an eine Stelle führen konnte).
V3 ist die Gainstage mit 820R Kathodenwiderstand und der Kathodenfolger fürs Tonestack. Dann kommt V4=PI
Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?
Der PI ist V4. V1 a/b ist die erste Gainstage für Channel 1/2 und V2 a/b ist die 2. Gainstage. (habe die channels auf die Röhren verteilt und nicht eine Röhre pro channel für beide Gainstages, weil ich so die beiden 33k Widerstände gleich am Eingang zusammenlöten konnte und den Input von der Buchse direkt an eine Stelle führen konnte).
V3 ist die Gainstage mit 820R Kathodenwiderstand und der Kathodenfolger fürs Tonestack. Dann kommt V4=PI
#77
Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird ...
Letzter Beitrag von Helmholtz - Okt 04, 2026, 09:56Deine Strommessung zeigt nur den Ruhebetrieb ohne Signal.
Laut Datenblatt ziehen die zwei EL84 mit einem 8k AÜ (OT) bei 17W Ausgangsleistung ohne Clipping
zusammen 114mA (Anodenstrom plus Schirmgitterstrom). Zusätzlich ca. 4mA für PI und Vorstufe.
Ergibt 118mA.
MIt Brückengleichrichtung ist der Trafo-Wechselstrom etwa 60% höher als der DC Strom.
Also 189mAac.
Bei Endstufenübersteuerung steigt die Stromaufnahme weiter.
Laut Datenblatt ziehen die zwei EL84 mit einem 8k AÜ (OT) bei 17W Ausgangsleistung ohne Clipping
zusammen 114mA (Anodenstrom plus Schirmgitterstrom). Zusätzlich ca. 4mA für PI und Vorstufe.
Ergibt 118mA.
MIt Brückengleichrichtung ist der Trafo-Wechselstrom etwa 60% höher als der DC Strom.
Also 189mAac.
Bei Endstufenübersteuerung steigt die Stromaufnahme weiter.
#78
Tech-Talk Amps / Ringkerntrafo tt-t50 wird heiß...
Letzter Beitrag von ChrisR - Okt 04, 2026, 05:43Hallo zusammen,
ich habe kürzlich einen Röhenverstärker mit ECC83 Vorstufe und EL84 Gegentakt-Endstufe konzipiert und aufgebaut. Obwohl ich die Schaltung komplett vom leeren Blatt Papier aus selbst ausgerechnet habe, ist nichts Revolutionäres dabei. Das Ziel war hier mehr einen schönen kleinen Amp zu bauen und dabei viel zu lernen.
Nachdem ich die Schaltung aufgebaut hatte (Danke Tube-Town für die wie immer zuverlässige Lieferung) funktionierte das Teil auf Anhieb und die Freude war natürlich riesig. Ich habe zuvor schon einige Bausätze sowie selbst konzipierte Verstärker aufgebaut, aber der Moment des ersten Einschaltens ist doch immer etwas Besonderes. Einizger Grund zur Besorgnis: Sobald ich die Hochspannung zuschalte (der Verstärker kann Heizung und Hochspannung separat schalten) höre ich ein deutliches Surren aus dem Netztrafo. Nach längerem Spielen (ca. 2h netto Spielzeit) wird der Trafo und das ganze Chassis sehr heiß. Immer noch kurzzeitig berührbar, aber deutlich wärmer als ich das sonst so von Röhrenverstärkern (auch meinen Selbstbauten) kenne.
In meinem Fall ist der Netztrafo ein Tube Town "tt-t50" Ringkern-Trafo mit sekundärseitigen 6,3V @ 3A und 250V @ 120mA. Mit den 2x ECC83, 2x EL84 und dem Pilot-Light sollte ich im Heizkreis auf ca. 2,27A insgesamt kommen. Nach Berechnung sollte der Hochspannungskreis bei insgesamt 72mA liegen. Die Spannungen fallen in der Messung allerdings etwas tiefer aus als erwaretet (macht mich schon stutzig) und wenn ich die Widerstände im Netzteil nachmesse komme ich auf ca. 53,14mA Stromfluss insgesamt.
Sollte ich den Trafo damit schon überlasten? Ich habe ansonsten vorab natürlich alle DC-Arbeitspunkte in meiner Schaltung durchgemessen und nichts auffälliges entdeckt. Alles ein bisschen tiefer als in der Theorie, was aber nicht wundert wenn B+ schon zu tief ist. Klanglich ist auch alles OK soweit. Die EL84er sind zwar schon etwas älter, aber "kaputt" scheint davon keine zu sein - funktionieren soweit auch einwandfrei in anderen Verstärkern.
Mein Fazit: Niedrigere Spannung auf der HV-Seite, starke Hitzeentwicklung auf längere Zeit und das deutliche "Surren" im Trafo sprechen für mich auf eine Überlast. Ich kann diese aber bisher noch nicht nachweisen. Nächster Schritt wäre für mich die insgesamte vom Trafo aufgenommene Leistung zu messen bzw. den Strom direkt zu messen und nicht über den Spannungsabfall an den Widerständen im Netzteil festzumachen.
Hat jemand einen Tipp was ich messen oder versuchen könnte? Oder sind die Zahlen doch grenzwertig? Oder hab ich in meiner Schaltung (siehe Anhang) irgendwas komplett falsch gemacht? Ich bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar.
Beste Grüße
Chris
ich habe kürzlich einen Röhenverstärker mit ECC83 Vorstufe und EL84 Gegentakt-Endstufe konzipiert und aufgebaut. Obwohl ich die Schaltung komplett vom leeren Blatt Papier aus selbst ausgerechnet habe, ist nichts Revolutionäres dabei. Das Ziel war hier mehr einen schönen kleinen Amp zu bauen und dabei viel zu lernen.
Nachdem ich die Schaltung aufgebaut hatte (Danke Tube-Town für die wie immer zuverlässige Lieferung) funktionierte das Teil auf Anhieb und die Freude war natürlich riesig. Ich habe zuvor schon einige Bausätze sowie selbst konzipierte Verstärker aufgebaut, aber der Moment des ersten Einschaltens ist doch immer etwas Besonderes. Einizger Grund zur Besorgnis: Sobald ich die Hochspannung zuschalte (der Verstärker kann Heizung und Hochspannung separat schalten) höre ich ein deutliches Surren aus dem Netztrafo. Nach längerem Spielen (ca. 2h netto Spielzeit) wird der Trafo und das ganze Chassis sehr heiß. Immer noch kurzzeitig berührbar, aber deutlich wärmer als ich das sonst so von Röhrenverstärkern (auch meinen Selbstbauten) kenne.
In meinem Fall ist der Netztrafo ein Tube Town "tt-t50" Ringkern-Trafo mit sekundärseitigen 6,3V @ 3A und 250V @ 120mA. Mit den 2x ECC83, 2x EL84 und dem Pilot-Light sollte ich im Heizkreis auf ca. 2,27A insgesamt kommen. Nach Berechnung sollte der Hochspannungskreis bei insgesamt 72mA liegen. Die Spannungen fallen in der Messung allerdings etwas tiefer aus als erwaretet (macht mich schon stutzig) und wenn ich die Widerstände im Netzteil nachmesse komme ich auf ca. 53,14mA Stromfluss insgesamt.
Sollte ich den Trafo damit schon überlasten? Ich habe ansonsten vorab natürlich alle DC-Arbeitspunkte in meiner Schaltung durchgemessen und nichts auffälliges entdeckt. Alles ein bisschen tiefer als in der Theorie, was aber nicht wundert wenn B+ schon zu tief ist. Klanglich ist auch alles OK soweit. Die EL84er sind zwar schon etwas älter, aber "kaputt" scheint davon keine zu sein - funktionieren soweit auch einwandfrei in anderen Verstärkern.
Mein Fazit: Niedrigere Spannung auf der HV-Seite, starke Hitzeentwicklung auf längere Zeit und das deutliche "Surren" im Trafo sprechen für mich auf eine Überlast. Ich kann diese aber bisher noch nicht nachweisen. Nächster Schritt wäre für mich die insgesamte vom Trafo aufgenommene Leistung zu messen bzw. den Strom direkt zu messen und nicht über den Spannungsabfall an den Widerständen im Netzteil festzumachen.
Hat jemand einen Tipp was ich messen oder versuchen könnte? Oder sind die Zahlen doch grenzwertig? Oder hab ich in meiner Schaltung (siehe Anhang) irgendwas komplett falsch gemacht? Ich bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar.
Beste Grüße
Chris
#79
Tech-Talk Amps / Re: 50 W Marshall Style sehr l...
Letzter Beitrag von Helmholtz - Okt 03, 2026, 04:48Offenbar arbeitet/verstärkt die PI-Röhre (ist das jetzt bei Dir V3 oder V4 ?) überhaupt nicht, obwohl die DC Werte ok sind.
Sind die 14,8Vac am PI Eingang direkt am Röhrensockel (Pin 2) gemessen?
Sind die 14,8Vac am PI Eingang direkt am Röhrensockel (Pin 2) gemessen?
#80
Tech-Talk Amps / Re: 50 W Marshall Style sehr l...
Letzter Beitrag von frizzy - Okt 03, 2026, 03:26Im Schaltplanausschnitt anbei habe ich die Spannungen eingetragen.
Hoffe das hilft weiter
LG
Hoffe das hilft weiter
LG