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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 1.03.2026 07:40 »
Hier im TT-Shop hab´ ich auf die Schnelle nix gefunden.

im Netz z.B. TEKO Stahlblechgehäuse (Ausführung HF-geschirmt), bei Bedarf das Gehäuse erden.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 28.02.2026 13:05 »
Ich glaube fliegend zwischen 2 Geräten ist das auch gar nicht so wild. Wir sprechen hier aber vom Einbau in einen Röhrenverstärker mit großen Trafos, AC Heizung etc. Ich glaube da sieht die Welt etwas anders aus.
Ich glaub klanglich gibt es da keine Probleme da die Trafos ja nur als Teil eines  Filters fungieren. Da wird eher interessant, wie der Filter am Ende aussieht.

Hast Du mal einen Link zu den Blechschachteln?

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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 28.02.2026 10:19 »
Solange Zweifel an der Elektroninstallation bestehen, würde ich einen zwischenzeitlichen Umstieg auf eine Marshall MS2-Wall im Batteriebetrieb in Erwägung ziehen :guitar:

Vorsicht: hohes Suchtpotenzial  :police:

https://www.youtube.com/watch?v=h3E4ch4Bf_Y    :)
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 28.02.2026 07:27 »
Zitat
Ich befürchte das es mit den kleinen ungeschirmten Übertragern Brummprobleme geben wird, hat hier jemand Erfahrungen?

Habe einmal zwei LTR110 zwischen CD-Player-Ausgang und HIFI-Verstärker-Line-Eingang geschaltet (fliegender, ungeschirmter Schnell-Test-Aufbau, quick and dirty) um die Übertragungsqualität der LTR110s zu testen. Gebrummt hat da nix, hängt aber natürlich von der Umgebung ab, in der Du die betreiben willst.

Gewisse Klangbeeinträchtigungen sind bei HIFI wahrzunehmen (damit für mich für HIFI ungeeignet), für E-Gitarren-Zwecke dürfte das wohl kaum störend sein.

Ansonsten gibt´s da kleine metallene HF-Blech-Schachteln, wo Du deinen Trafo einkapseln kannst. Habe mit so einer Blechschachtel ein RIAA-Netzwerk erfolgreich abgeschirmt.

Ich gehöre aber auch nicht zur Gattung der Fledermäuse oder Lautsprecher-Kabel-Hörer.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Bench Tone Stack
« Letzter Beitrag von cash667 am 27.02.2026 13:25 »
Moin,
Ich hatte mal zu o.g. Tonestack im Forum gesucht aber nur einen alten Beitrag aus 2011 gefunden der nicht wirklich viele Infos hatte. Von daher hier nochmal:

Ich bin in den gängigen Tone Stack Kalkulatoren immer mal wieder über das Bench Tone Stack gestolpert und finde das eigentlich von den Filtern her sehr interessant. Es hat natürlich das Problem der sehr hohen Dämpfung in „linear“ Position der Regler. Wenn man aber mal ein bisschen mit den verschiedenen Werten spielt und die Potis auf Linear umschaltet, bekommt man das einigermaßen angepasst. Ich hab zb R5 mal auf 22K vergrößert. (Siehe Bilder)
Natürlich verkleinert sich dadurch der Regelbereich, vor allem nach oben hin, aber man erzielt dennoch um die 10dB boost. Der Cut geht theoretisch bis unendlich, um das etwas anzugleichen habe ich das ganze mal in Spice simuliert und zwischen die Potis und GND nochmal je 4,7K gepackt. Daraus ergibt sich ein einigermaßen symmetrisches Filterverhalten. Wenn man jetzt in dem Mid Circuit noch eine Induktivität mit mehreren Anzapfungen nimmt, kann man ähnlich wie bei Ampeg auch Schalbare Mittefrequenzen über verschiedene LC Kombinationen realisieren. Soweit so gut - aber damit kommen wir auch zum Problem: die Induktivitäten: 6H und 20H sind echte Hausnummern und eigentlich nur als Drosseln zu bekommen.
Jetzt hat Steve Bench auf seiner eigenen Website empfohlen dafür handelsübliche DI oder Line Übertrager zu nehmen die wohl durch in Reihe schalten der Spulen auf ähnliche Werte kommen.
https://www.jacmusic.com/techcorner/SBENCH-PAGES/sbench101/BatteryPoweredAmps/tonestac.html

Ich hab mal so ein LCR Schätzeisen an einen Monacor LTR110 gehalten und bin bei den 600ohm Wicklungen tatsächlich auf ca 5H gekommen. Das Ding kann allerdings nur max 5V Pegel, ich weiß gerade nicht wie es da bei mir hinter dem CF aussieht, könnte mir aber vorstellen das man leicht da ran kommt. Muss ich die Tage mal messen.

Nun meine konkreten Fragen:
Hat jemand schon erfolgreich das Bench Tonestack anstelle eines klassischen FMV Tonestack realisiert? Also nach CF vor Master /PI?
Hat jemand zufällig einen LTR110 und einen DIB110 Übertrager liegen und ein einigermaßen genaues LCR Meter um mal die Induktivitäten zu messen?
Ich befürchte das es mit den kleinen ungeschirmten Übertragern Brummprobleme geben wird, hat hier jemand Erfahrungen? Bei Bench waren die ja in nem kleinen Batterie Betriebenen Design, da wird das unkritisch sein.
Sonstig Anmerkungen zum Thema Bench Tonestack?

Lg
Chris
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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von roehrich am 27.02.2026 12:41 »
Wohne selber auch mit einer klassischen Nullung zusammen. Da gibt es spezielle Personenschutzadapter, die einen gewissen Schutz bei einem PEN-Leiter-Bruch bieten (Abschaltzeit ca. 0,2 s).

Jein, nur wenn der Adapter neben dem  FI/RCD noch eine Unterspannungserkennung beinhaltet ... siehe auch https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/249066/Klassische-Nullung-FI-Adapter-sinnvoll-
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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 27.02.2026 12:33 »
Wohne selber auch mit einer klassischen Nullung zusammen. Da gibt es spezielle Personenschutzadapter, die einen gewissen Schutz bei einem PEN-Leiter-Bruch bieten (Abschaltzeit ca. 0,2 s).

So ein Personenschutzadapter ist m.E. sehr empfehlenswert, soll, kann und darf aber eine defekte Elektroinstallation nicht "ersetzen".

 
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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von roehrich am 27.02.2026 12:18 »
Klassische Nullung heißt ja nur, dass der Neutralleiter (meistens der mit der blauen Farbe) und der Schutzleiter (meistens gelb-grün) an der Steckdose oder Lampe verbunden sind.

Wenn alle Klemmstellen OK sind, ist das so auch kein Problem ... das entsteht aber massiv, wenn der blaue Draht zur Steckdose locker wird oder gar bricht. Damit ist dann nämlich auch der Schutzleiter unterbrochen. Da aber durch die Brücke in der Steckdose N und PE immer noch verbunden sind und das eingeschaltete Gerät L und N über seinen Widerstand verbindet, liegt auch das vermeintlich schutzgeerdete Gehäuse (teilweise) an L. Teilweise, da bei schlechten Klemmstellen und Übergangswiderständen noch nicht das volle Potential anliegt, sondern nur der Teil, der durch den Spannungsteiler aus Gerätewiderstand und diesen Übergangswiderständen entsteht.

Besonders hässlich wird das, wenn der blaue Draht komplett unterbrochen ist ... dann geht das Gerät nämlich aus, es wirkt vielleicht stromlos, aber das Gehäuse steht unter voller Netzspannung. Blöd, wenn Du es in dem Zustand anfassen willst, zum Beispiel um den Schalter zu betätigen.

Kurz: Schon mit einem Erstfehler kann diese Sache lebensgefährlich werden.

Anders bei modernen Installationen, da wird der PEN früh (z.B. direkt im Verteilerkasten nach dem Zähler) in PE und N getrennt und strikt separat geführt. Bricht einer der beiden, liegt immer noch keine gefährliche Spannung am Gehäuse an, zumindest nicht, wenn das Gerät selbst intakt ist.

Kurz: Da braucht es mindestens zwei Fehler, bevor es lebensgefährlich wird.

Es hat schon einen Grund, warum die Klassische Nullung seit rund 50 Jahren nicht mehr neu eingebaut werden darf. Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=oYgCFMMnU7o.
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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 27.02.2026 12:16 »
Zitat
Klassische Nullung heißt ja nur, dass der Neutralleiter (meistens der mit der blauen Farbe) und der Schutzleiter (meistens gelb-grün) an der Steckdose oder Lampe verbunden sind.

mit "nur" lebensgefährlichen Nebenwirkungen: z.B. bei Unterbrechung des PEN-Leiters steht das Metallgehäuse eines Schutzklasse 1 Gerätes (z.B. handelsüblicher Gitarrenverstärker) "unter Strom", obwohl die Power-On-Lampe nicht leuchtet, was einem vorgaukeln könnte, es wäre kein Saft vorhanden.

Habe diese Ergänzung hinzugefügt, damit das Zitat nicht fälschlicherweise so interpretiert wird, dass das nur ein Unterschied zum TN-S ohne Folgen wäre. 
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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von carlitz am 27.02.2026 11:30 »
Es gelten die 5 Regeln der Elektrotechnik:

- Ausschalten
- Gegen Wiedereinschalten sichern
- Spannungsfreiheit feststellen
- Erden und kurzschließen
- Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken/ absichern
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