19" 1HE Preamp - Einkanalig; Gain, Tone, Vol - fertig!

Begonnen von Bierschinken, Jun 28, 2011, 05:37

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Duesentrieb

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YaBB God
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Ich finde den Regelbereich besser - und Du bist näher beim "korrekten" Wert von Loops.

Bierschinken

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YaBB God
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Ja, verstehe was du meinst.

Das Problem umgehe ich im Loop durch die Teilung des Rk, da wird das Signal auch soweit runtergeteilt, dass das Signal nichtmehr so groß ist, dass es noch drastisch runtergeteilt werden müsste, wie es sonst der Fall ist.
Und bei der Aufholstufe ists genau das Gleiche. Die ECC83 macht zuviel Pegel, ECC82/81 rein, nur ein µ von 2 - 10 wählen, dann ist das Problem auch gegessen... hoffe ich; der Versuch wirds zeigen :)

Achso,; habe mir für die Aufholstufe 82k/3k3 überlegt und 150k Rk mit einer ECC81.
Meint ihr, dass das passt?

Grüße,
Swen

Stone

Gast
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Hi

Ich habe 82k:4k7 genommen und 22k ... wie kommst Du auf die 150k? Für den letzten CF oder den des Send?

Gruß, Stone

Stone

Gast
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Hi (nochmal)

Wenn Du den letzten CF meinst, ist das ggf keine schlechte Idee, aber evtl auch zuviel ... es gibt zwar Endstufe, die gänzlich auf eine Treiberstufe verzichten und wo Du direkt den PI steuern musst, die sind aber selten.

Gruß, Stone

Bierschinken

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YaBB God
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Hi,

ich meine das bezogen auf die V3; also Ra 82k und Rk 3k3, dann am Kathodenfolger Rk 150k.
Meinst du ist zuviel?

Grüße,
Swen

Stone

Gast
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Hi

Die 3k3 können ggf zuviel des Guten sein, bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher und hängt ja auch davon ab, mit wieviel Pegel Du in den Return kommst ... ich habe die 4k7 gewählt, weil sie für mich in der Simulation das absolut beste Ergebnis gebracht haben, hinsichtlich hohen Eingangspegels.

Die 150k könnten schon ein wenig zuviel Marshall-Crunch obendrauf bedeuten. Auf der anderen Seite kannst Du damit eine evtl Höhenbeschneidung weiter vorn in der Vorstufe ausgleichen - u.U. ein interessanter Effekt.

Das das Signal an V3b FX-beladen ist, würde ich für die Klangformung durch die 150k außen vor lassen, denn wo liegt der Unterschied zwischen einem Gitarrensignal und einem Gitarrensignal mit FX? Letztlich haben wir "sinusähnliche" Kurven (clean) ... ob nun mit oder ohne FX (gut, Hall würde wieder ein wenig "glätten").

Bliebe die Variante eines AC-gekoppelten CF - aber damit habe ich keine Erfahrung.

Gruß, Stone

_peter

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Hallo Stone,

Zitat von: Stone am Jul 06, 2011, 09:35
Auf der anderen Seite kannst Du damit eine evtl Höhenbeschneidung weiter vorn in der Vorstufe ausgleichen - u.U. ein interessanter Effekt.

Was meinst du damit? Dass ein hoher Kompressionseffekt des CF Höhen produziert? Ich verstehe den Satz nicht ganz.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Stone

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Hallo Peter

Mein Verständnis vom DC-gekoppelten CF ist, vereinfacht ausgedrückt, dass ein nicht unerheblicher crunch entsteht, wenn der Wert für den Rk erhöht wird. Vgl den Sound Rk=100k in alten Marshalls, Rk=47k in neueren.

Der "crunch" erweckt für mich den Eindruck der Zunahme von Höhen ...

Gruß, Stone

_peter

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Alles klar, dann habe ich dich doch richtig verstanden.
Also eine rein psychoakustische Zunahme der Höhen durch Verzerrungen.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Stone

Gast
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Hallo Peter

Ja.

Da ich aber immer wieder unsicher bin, welche Verzerrungen entstehen bzw wie wahrgenommen werden, versuche ich meine Aussage auf 's Wesentliche und das, was ich eben sicher sagen kann, zu reduzieren.

Bei großem Rk ist wesentlich weniger Kompression des "oberen" Sinusanteil vorhanden, als dies bei geringem Rk ist - eine Zunahme der Kompression / Verzerrung des oberen Sinusanteil dürfte damit gradzahlige Vielfache erzeugen, die von uns als angenehm empfunden werden und den Sound "fetter" / "sahniger" machen.

Das ist aber jetzt der Teil, den ich zu Haus wirklich nochmal nachschlagen muss. Ich kann mir das nicht merken, genauso, wie die einfache Faustregel, halbe Röhrenzahl und dann ... bzgl der Impedanz.

Gruß, Stone

Robinrockt

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Zitat von: Stone am Jul 06, 2011, 12:53

Das ist aber jetzt der Teil, den ich zu Haus wirklich nochmal nachschlagen muss. Ich kann mir das nicht merken, genauso, wie die einfache Faustregel, halbe Röhrenzahl und dann ... bzgl der Impedanz.


Das ist einfach:
Weniger ist weniger.

oder Beispiel Marshall:
16Ohm Box - du kannst den Amp nur auf weniger einstellen, nicht auf mehr(Ohm)

Grüße,
Robin
Gefangen vom Ton

snyder80

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YaBB God
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Hi!

@Stone: Hast Du Dir da grade selber widersprochen?
Erst schreibst Du, ein höhere CF-RK mache "mehr" Crunch, und dann sagst Du (übereinstimmend mit Merlins Buch), dass ein kleiner CF-RK mehr Kompression rüberbringt.

Für mein Verständnis ist die Kompression ja dann genau das "abschneiden" der Wellenform, also eigtl. ein sehr rundes Clipping und damit Crunch.

Natürlich hängt das aber auch von der Betriebsspannung am CF ab. Für mein Ohr "klingt" ein 56k am CF jedenfalls etwas höhenbetonter, als ein 100k in der gleichen Schaltung (mehr Tiefe untenrum).

Grüße,

snyder80

Stone

Gast
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Im Prinzip ja.

Mit "crunch" meinte ich das "kratzen", was sich - aus meiner Sicht - mit hohem Rk am CF einstellt.

Ist missverständlich, sorry.

Ich bin mir allerdings sicher, dass Swen weiß, was ich meine - da wir uns schon in D'dorf über das Thema unterhalten hatten.

Gruß, Stone

snyder80

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Hi Stone!

Danke fürs klarstellen. Jetzt ist´s auch für andere "Mitleser" nachvollziehbar ;)
Tja, hätt ich doch bloß auch an dem WE aufs Dach gekonnt, schade, schade...

Übrigens dein "crunch/kratzen" ist für mich eher "spröde/schrill/fizzy". Für mich ist Crunch mit einer Mischung aus Cornflakes und AC/DC assoziiert. Also knackig und doch irgendwie sanft/weich. Je mehr Richtung Lead, um so fließender (etwas OT, aber gibts da nach Deinen Erfahrungen nen guten Amp-Tip? Slo/Bogner sollte ja in diese Richtung gehen)...

Weitermachen,

snyder80




Stone

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Zitat von: snyder80 am Jul 06, 2011, 02:31
Danke fürs klarstellen. Jetzt ist´s auch für andere "Mitleser" nachvollziehbar ;)

Ja, ich war auch schonmal sorgfältiger - weiß auch nicht, was mit mir los ist :(

Zitat
Tja, hätt ich doch bloß auch an dem WE aufs Dach gekonnt, schade, schade...

Das beste waren eigentlich Salat und Grillgut von Thomas und Swen ... die Amps ... ach Gott, davon gibt es so viele ;)

Zitat
Übrigens dein "crunch/kratzen" ist für mich eher "spröde/schrill/fizzy".

Für Nils ist das Ultravio ... weißt schon :)

Zitat
Für mich ist Crunch mit einer Mischung aus Cornflakes und AC/DC assoziiert. Also knackig und doch irgendwie sanft/weich. Je mehr Richtung Lead, um so fließender (etwas OT, aber gibts da nach Deinen Erfahrungen nen guten Amp-Tip? Slo/Bogner sollte ja in diese Richtung gehen)...

Jetzt steh' ich auf 'm Schlauch.

'ne Ampempfehlung für AC/DC?

Am B-Überschall-Projekt habe ich mich beteiligt, weil ich den Leadsound sehr gut finde; das ist aber nicht AC/DC ;) Slo finde ich generell zu mittig für DC. Das Aha-Erlebnis hatte ich mit 'ner normalen 220x-Vorstufe direkt in die Endstufe meines Sovtek MIG100.

Die Marshall JVM haben 'ne 220k:1k (Rk bin ich mir nicht sicher) gefolgt von CF mit 47k - 'nen Bekannter hat das Teil. Ich finde es nicht schlecht, weil durch den 47k alles an "fizz" weggebügelt ist.

Allerdings fehlt ihm auch eine gehörige Portion Durchsetzungsvermögen (dem Amp).

Gruß, Stone