Abrundfräser und Radien Headshells

Begonnen von Stone, Sep 18, 2016, 12:47

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corne

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YaBB God
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Danke für den Tip mit dem Dübeln... das klingt sehr vernünftig  ;D werde ich auch mal probieren...
gruss, corne
Move your ass for rock 'n roll baby .... move!!

Stone

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Hallo

Leider hatte mich 'ne satte Erkältung die letzten Tage fest im Griff, sodass ich mir den Umgang mit Kreissäge und Fräser nicht unbedingt zugetraut habe ...

Die ersten Erkenntnisse bzgl. des Headshells liegen aber nun vor (Bilder folgen, wenn es denn fertig ist) und auch die ersten "Probleme":

Die Annahme, für Holzdübel entsprechend bohren zu können, erwies sich als schwieriger als gedacht, denn zu bohren, während die Decke auf den Seitenteilen ruht, funktioniert nicht (zu wackelig) und die Bohrungen separat abzumessen ist einfach zu ungenau ... ich werde dazu übergehen, Vierkanthölzer zu benutzen, um das Headshell einmalig zusammenzusetzen und werde dann bohren, um die Holzdübel zu setzen.

Die Kreissäge benötigt mal 'nen neues Blatt ... ;) ... aber auch mit festgeschraubtem Anschlag ist einige Sorgfalt geboten, um einen sauberen, geraden Schnitt zu landen. Dennoch - alle vier Holzteile gleichen sich und stimmen in den Längen überein. Darauf bin ich echt ein wenig stolz (ich habe alle vier Teile aus einer 1200x800 mm großen Platte gesägt).

Der Versuch, die abzumessen und zu bohren, erwies sich auch hinsichtlich der gewählten Drehzahl als "schwierig" - zunächst erschien mir die Drehzahl zu gering, dann war sie definitiv zu hoch - gut, der Bohrer ist jetzt unrund, die Bohrungen dafür durch Hitze gehärtet ... vielleicht sollte ich mir beim nächsten Lauf wirklich die Mühe machen, die Drehzahl mal auszurechnen und dementsprechend an der Ständerbohrmaschine einzustellen.

Wie man sieht ... die meisten Punkte weiß man ja vorher, aber unterschätzt einfach deren Bedeutung und Tragweite - gut, um den Bohrer ist es nicht so schade, aber hätte auch nicht sein müssen.

Auf jeden Fall sind genug Reste in ausreichenden Abmessungen angefallen, um mal mit dem Fräser zu üben.

Gruß, Stone

Doublecut

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Hey Stone,
egal welche Methode (Dübeln, Schrauben oder sonst etwas) Du verwendest, am Anfang steht immer das rechtwinklige, unverrutschbare zusammen zwingen des Korpus :devil:
Grüsse, Robert

Stone

Gast
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Hi

Ja, ich habe auch schon überlegt, ob ich mir Schraubzwingen in entsprechender Länge zulegen sollte. Der Nachteil ist allerdings, dass ich dann nicht mehr wirklich gut unter die Standbohrmaschine komme bzw. es wird mir zu umständlich.

Ich denke, die Seiten- und Deckenteile mit Vierkantholz und kurzen Spax-Schrauben zu fixieren ist ein guter Kompromiss bzw. hinterläßt nur kleine Löcher an der Innenseite, die man ggf. gut kaschieren kann.

Mal schauen - wenn ich jetzt nochmal loslege, wecke ich den Rest der Familie ;)

Gruß, Stone


smid

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YaBB God
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Hey Stone,

wenn Dir der Bohrer zu heiß wird hilft es, in Stufen zu bohren. Der Bohrer wird heiß, weil er die Späne nicht abtransportiert bekommt und dann die Reibung und ergo die Hitze groß werden. Also: 5-10mm reinbohren, dann wieder raus mit dem Bohrer, damit die Späne aus den Schlangengängen weg können, dann wieder 5-10 mm rein und so weiter...

VG
Andreas


Stone

Gast
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Hi

Also die Spannmobile von Wolfcraft gefallen mir wirklich gut :-) Danke für den Tip - ich glaube, davon werde ich mir mal zwei leisten.

Den Bohrer (8 mm) habe ich aber auch zu hoch drehen lassen; den Span habe ich mehrfach abreißen lassen, indem ich den Bohrer angehoben habe - insgesamt ist da, glaube ich, einfach die Ungeduld mit mir durchgegangen.

Da ich fürchte, dass Wolfcraft mir morgen nichts liefern wird, versuche ich mich ggf. doch mit meiner Vierkantholzmethode - mal sehen, wie es zeitlich aussieht.

Gruß, Stone

smid

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YaBB God
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Hm, wenn das Werkzeug zu heiß wird ist gerne auch das Verhältnis Drehzahl zu Vorschub nicht optimal. Passiert oft beim Oberfräsen, dann fängt der Fräser an zu "brennen", sprich das Holz wir schwarz und es fängt an zu stinken...
Entweder Drehzahl runter oder schneller fahren. Schneller Fahren ist die besserer Alternative, da Holzbearbeitung ziemlich hohe Schnittgeschwindigkeiten verträgt.
Wer aus der Metall-Ecke kommt ist oft etwas zögerlich bzgl. Vorschubgeschwindigkeit beim Holz. Du kannst als Faustregel so schnell fahren, bis Du merkst, dass Du "gegen die Drehzahl arbeitest", sprich bei noch mehr Vorschub die Drehzahl einbricht.

VG
Andreas

Stone

Gast
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Hm ... dann denke ich tatsächlich, dass ich mit dem Vorschub irgendwie zu langsam war; egal, ich werde mal mit der Drehzahl wieder deutlich runtergehen.

Gruß, Stone

Manfred

Gast
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Hallo Stone,

zum Bohren könntest Du Dir eine Vorrichtung mit langen Bohrbuchsen anfertigen,
dann wäre der Bohrer geführt, so dass Du keine Ständerbohrmaschine mehr brauche würdest.
Ich denke da zwei winklige Bretter das eine zum spannen und das anderen mit den Bohrbuchsen.
Bei uns im Werkzeuggeschäft, nicht im Baumarkt, gibt es präzise Hochleistungsholzbohrer.
Diese sind gerade und schärfer, ich hadere zwar mit dem Preis, aber so nach und nach,
werde ich mir die verschiedene Größen anschaffen.

Gruß
Manfred 

Manfred

Gast
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#40
Hallo Stone,

ich habe zwar noch kein Headshell gebaut aber einige andere Holzkonstruktionen,
und habe nachgedacht wie ich die Sägerei für mich Effektiv gestalten würde.

Ich würde zunächst die Bretter für die Breite zuschneiden, aber wenn sich um Schichtholz handelt, direkt den Zuschnitt im Baumarkt;
letztere haben die bessere Maschinen.
Für das Ablängen der Bretter würde ich meine Zugkappsäge verwenden, da kann man immer zwei Bretter zusammenspannen und bekommt exakt die gleiche Länge.
Ich habe da eine richtig gute Zugkappsäge eines Herstellers aus dem Schwabenland mit Laseranzeige für die Schnittkante.
Wichtig sind gute Sägeblätter mit möglichst vielen Zähnen für einen sauberen Schnitt.
Um ein Ausreisen zu verhindern klebe ich gern den Bereich der untere Schnittkante, die Seite welche auf dem Sägetisch aufliegt,
mit dünnem Papierklebeband ab.

Gruß
Manfred

   

Doublecut

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YaBB God
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Hallo Stone,

mach das mit dem Kantholz, wenn Du ohne Zwingen arbeitest. Dann alles zusammenspaxen, bis der Korpus "steht". Dann erst eine Seite abschrauben, Leim aufgeben und wieder festschrauben. Mit den Spax erzeugst Du genug Druck auf die Leimstelle, die ersetzen dann faktisch die Zwingen. Wenn die erste Seite geleimt ist mit der zweiten Seite genau das gleiche machen. Wenn Du Ponal-Express nimmst kannst Du nach einer Stunde die Spaxe wieder rausschrauben, die Löcher freihand mit einem 8er-Bohrer aufbohren und, mit ein wenig Leimzugabe, die Dübel einschlagen. Eigentlich brauchts bei den kleinen Abmessungen einer Headshell gar keine Dübel, die zusätzlich Stabilität schadet aber auch nicht. Die überstehenden Dübel mit einer Zange abzwicken, den Rest macht das Schleifpapier.

Grüße, Robert

Holzdruide

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YaBB God
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I shot the Sheriff
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Hallo

Ich empfehle Holzbohrer, die mit den 2 kleinen Schneiden außen und der Zentrierspitze.
Holz ist kein homogenes Material, Jahresringe oder gar Äste verändern die Materialdichte gewaltig, das wirft Bohrer mit dem üblichen Schliff für Metall aus der Bahn, überhaupt kleinere Durchmesser, da nützt dann auch keine Führungsbüchse.

Angenehme Nebeneffekte - mit der Spitze kann man schön nach Anriss bohren, die Oberfläche des Holzes reißt nicht aus.

Tipp zum Nachschleifen, eine Trennscheibe und eine kleine Verstellbare Auflage, nett wäre noch ein Helferlein dass dafür sorgt dass der Bohrer exakt um 180 ° gedreht wird, ich benutze dafür ein Windeisen für Gewindebohrer, das hilft auch bei normalen Bohrern wenn man nicht sehr geübt ist und nur manchmal einen Nachschleifen muss.

Gruß Franz

Stone

Gast
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Zitat von: Holzdruide am Okt 02, 2016, 08:13
Hallo

Ich empfehle Holzbohrer, die mit den 2 kleinen Schneiden außen und der Zentrierspitze.
Holz ist kein homogenes Material, Jahresringe oder gar Äste verändern die Materialdichte gewaltig, das wirft Bohrer mit dem üblichen Schliff für Metall aus der Bahn, überhaupt kleinere Durchmesser, da nützt dann auch keine Führungsbüchse.

Angenehme Nebeneffekte - mit der Spitze kann man schön nach Anriss bohren, die Oberfläche des Holzes reißt nicht aus.

Tipp zum Nachschleifen, eine Trennscheibe und eine kleine Verstellbare Auflage, nett wäre noch ein Helferlein dass dafür sorgt dass der Bohrer exakt um 180 ° gedreht wird, ich benutze dafür ein Windeisen für Gewindebohrer, das hilft auch bei normalen Bohrern wenn man nicht sehr geübt ist und nur manchmal einen Nachschleifen muss.

Gruß Franz

Hi

Ist schon so, dass ich Holzbohrer für Holz verwende ;)

Ich hänge später mal ein Bild meines letzten "Holzprojektes" an, wo man sehen kann, dass ich nicht ganz ungeübt bin, aber eben jedes Projekt ein wenig anders ist und eben ein anderes Vorgehen erfordert (aus meiner Sicht).

Gruß, Stone

Stone

Gast
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Hi

Anbei mal Bilder vom Bau des Bettrahmens (hatte ich weiter oben erwähnt):

- Balken 1200x600 mm
- Holzdübel im "Eigenbau" aus 18 mm Rundholz
- geschraubt sind nur die Winkel / Auflagen für die Lattenroste
- angeliefertes Rohmaterial waren 6 Meter Balken
- die Balken sind mittels der Holzdübel miteinander verzapft, ohne Leim etc. (wackelt auch nicht)
- Abmessung (innen) 200x220 cm

Eine Woche nach dem Rahmen habe ich dann noch die entsprechenden Füße gebaut ...

Gruß, Stone