abgespeckter Gibson GA-40

Begonnen von pentatone, Okt 06, 2008, 08:16

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pentatone

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YaBB God
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Hallo Bernd -

ZitatÜber Deine Baugeschindigkeit bin ich ebenfalls erstaunt - Du willst wohl neue Rekorde aufstellen?
Mein Problem ist, daß ich keinen Bastelraum habe und alles auf dem Schreibtisch erledigen muß. Wenn ich dann das ganze Zeugs schon rausgekramt habe, muß das dann auch was bringen - ich bin irgendwie zu faul alles immer wieder raus- und reinzuräumen.

Das mit den R6 werde ich mal probieren - danke für den Tip (ich habe schon in meiner Kramkiste nach alternativen Werten gesucht - manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.


Viele liebe Grüße in den Norden --- Arne.

mr.bassman

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YaBB God
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#46
Hallo Arne,

hier noch ein Hinweis auf Buffalo-Amps, die ebenfalls einen Gibson GA40 Les Paul Nachbau im Programm führen, den BA40 (mit 12" Jensen Blackbird AlNiCo speaker) mit Soundfiles und vielleicht optische Anregungen für Dein Gehäuse (oder auch bereits fertig?)  :devil: http://www.buffaloamps.com/BA40.html
ZitatDas mit den R6 werde ich mal probieren...ich habe schon in meiner Kramkiste nach alternativen Werten gesucht
510 - 560 KOhm tun´s auch!  ;D

Liebe Grüße aus Schleswig-Holstein

Brend
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pentatone

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YaBB God
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Hi Bernd -


danke für den Link!

Nee - das Gehäuse ist noch nicht einmal angefangen, aber die Planung steht schon - alte Regalbretter, Bespannung aus Juteleinen und Baffleboardbespannung aus Stramin (kein Witz - sollte nicht so viel kosten).

Ich habe den 68k aus R6 mal rausgenommen, hat aber nicht viel gebracht (jetzt 80V) - ich denke, daß Du mit Deiner Empfehlung richtig liegst.

Ich habe eben noch mal versucht, gegen den Brumm zu kämpfen - ich habe das Gefühl, irgendetwas in meiner Bude streut in die Pickups (P90), denn wenn ich die Vol-Potis der Gitarre ausdrehe, ist alles mucksmäuschenstill selbst bei voll aufgdrehtem Verstärker. Irgendwie nervt mich, daß ich nicht herausbekomme, wo das herkommt - ich komme mir schon vor wie ein Wünschelrutengänger bloß mit Gitarre.   
Kann so ein Effekt auch von einem Wurm in der Masseführung des Verstärkers kommen?


Viele Grüße --- Arne.

bazookajoe

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Auch von mir danke für die Soundfiles, und auch auf die Gefahr hin nochmal mit dem selben Thema zu nerven wie in meinem "Lautsprecher für Blues Amp Thread" - bin ich alleine mit der Meinung daß auch diese Soundfiles extrem höhenreich und "bratzig" klingen? (wenn man auch ahnen kann daß das ein sehr feiner Amp ist).

pentatone

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bazookajoe -

ich denke, daß das mit den Soundfiles immer so eine Sache ist - zu viele Parameter, die mit dem Amp eigentlich nichts zu tun haben. Ich sehe die "Hörproben" immer mehr als eine grobe Orientierung, die Feinheiten kann man dann wahrscheinlich nur life hören, wenn die Klangcolorierung des Aufnahmeequipments wegfällt.

Ich habe eben noch mal das Chassis an den 15-Zöller im Apfelsinenkistenkabinet gehängt - wirklich keine Spur von höhenlastig.

Viele Grüße --- Arne.

mr.bassman

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Hallo Arne,

Zitat...ich habe das Gefühl, irgendetwas in meiner Bude streut in die Pickups (P90), denn wenn ich die Vol-Potis der Gitarre ausdrehe, ist alles mucksmäuschenstill selbst bei voll aufgdrehtem Verstärker. Irgendwie nervt mich, daß ich nicht herausbekomme, wo das herkommt...
Leuchtstofflampen im Raum? 12-V-Halogenlampen mit Trafo vorhanden? Und auch der Netztrafo im Amp ist eine vorzügliche Brummquelle... :devil:

ZitatKann so ein Effekt auch von einem Wurm in der Masseführung des Verstärkers kommen?
In diesem Falle wohl kaum, da Brumm bei zugedrehtem Git.-Vol.-Poti verschwunden.

Gruß - Bernd
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pentatone

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YaBB God
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... irgendwann fängt man an, sich im Kreis zu drehen, möchte alles optimal haben und verliert dabei die Übersicht. Von der Logik her war mir eigentlich klar, daß es nur die Gitarre oder das Gitarrenkabel sein kann, war mir dann aber doch unsicher.
Ich habe hier mit der SF noch einen Thread gefunden, in dem das alles gut beschrieben wurde ... 
Ich denke, ich lasse am besten die Schaltung jetzt erst einmal in Ruhe und warte bis das Gehäuse fertig ist, um mal etwas Abstand bekommen.

ZitatLeuchtstofflampen im Raum? 12-V-Halogenlampen mit Trafo vorhanden? Und auch der Netztrafo im Amp ist eine vorzügliche Brummquelle...
Ja - das ist ein ziemlich kleiner Raum mit Halogenlampen, normalen Lampen, PC ... - ist doch recht wahrscheinlich, daß da jede Menge Felder aufgebaut werden.


Einen schönen Tag wünscht --- Arne.

mr.bassman

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#52
Hallo,

für diejenigen, die ebenfalls Interesse am (abgespeckten) Nachbau des GA-40 haben, hänge ich mal ein Layout an, welches ich an den letzten Abenden/Nächten hierfür erstellt habe.  :)

Grüße aus Schleswig-Holstein

Bernd


Achtung, Layout ist recht großformatig - bitte mit Grafikprogramm o.ä. öffnen!  ;D
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mr.bassman

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#53
Hallo,

und hier noch der überarbeitete Schaltplan nebst Materialliste....

Gruß - Bernd


Achtung, Schaltplan ist recht großformatig - bitte mit Grafikprogramm o.ä. öffnen!  :devil:
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OldMan

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#54
Zitat von: pentatone am Nov 05, 2008, 07:08

Ja - das ist ein ziemlich kleiner Raum mit Halogenlampen, normalen Lampen, PC ... - ist doch recht wahrscheinlich, daß da jede Menge Felder aufgebaut werden.


Einen schönen Tag wünscht --- Arne.

Also bei mir streut der PC-Bildschirm am meisten und p90 Pu's sind die dankbarsten Empfänger dafür.
Also ich bin immer wieder erstaunt wie stark p90 brummen ich finde deshalb eigentlich, dass P90-Gitarren nur
für Clean zu gebrauchen sind. (Hab schon beinahe eine Brumm-Kompensations-Spule in meine gebaut)

Ich hoffe du hast wenigstens eine brummfreie PU-Mittelstellung?

Gruss
OM

pentatone

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#55
Hallo und guten  :gutenmorgen:

ZitatIch hoffe du hast wenigstens eine brummfreie PU-Mittelstellung?
OM - alles im Griff in allen drei Stellungen :). Ich Dussel habe mich mit der Gitarre zum Ausprobieren direkt vor das Chassis gesetzt, um besser an die Potis ranzukommen und auch gleich ausschalten zu können wenn etwas raucht (außer mir). Lange Rede kurzer Sinn - wie Bernd schon erwähnte war es der Netztrafo, deshalb änderte es sich auch bei Positionswechseln. In meinen Augen ist das so ein blöder Anfängerfehler, daß ich gezögert habe, hier darüber zu Berichten, aber vielleicht kann ich mit meinem "Bekenntnis" irgendwen anderes vor ähnlicher Grübelei bewahren.

Bernd - wenn das kein Layout ist!!!

Eine Sache noch - die "Voicing"-Regelung gefällt mir so noch nicht - viel Effekt auf kleinstem Teil des möglichen Regelweges, dann im Prinzip nichts mehr. Das scheint mir ein typisches Problem von linearen Potis zu sein. Wäre es nicht sinnvoll, auch hier ein logarithmisches (audio) Poti zu nehmen, zumal sich der originale Schaltplan darüber ausschweigt?


Einen schönen Sonntag Euch allen --- Arne.


Edit:
Bernd - mal 'ne dumme Frage - ich will jetzt hier wirklich kein Klugscheißer und Krümelkacker sein - aber müßte die Bezeichnung an den Leitungen zur 5Y3 in Deinem Layout nicht 300V statt 250V sein? Ich stolperte darüber, weil der Trafo doch eigentlich 2x300V auf der Sekundärseite hat - oder mache ich hier mal wieder einen Denkfehler?

mr.bassman

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#56
Moin Arne,

Zitatdie "Voicing"-Regelung gefällt mir so noch nicht... wäre es nicht sinnvoll, auch hier ein logarithmisches (audio) Poti zu nehmen, zumal sich der originale Schaltplan darüber ausschweigt?
Die Voicing-Regelung (besser Einstellung) funktioniert ja genauso wie in den Vox AC30 (Cut), ich habe in den Plänen nochmals geschaut: "logarithmisch" wäre sinnvoller!

Zitat...müßte die Bezeichnung an den Leitungen zur 5Y3 in Deinem Layout nicht 300V statt 250V sein? Ich stolperte darüber, weil der Trafo doch eigentlich 2x300V auf der Sekundärseite hat - oder mache ich hier mal wieder einen Denkfehler?
Nee, nee - kein Denkfehler, da hast Du völlig recht! Der Fehler hat sich wohl bei nächtlicher Übermüdung meinerseits eingeschlichen... (zumal ich noch an anderen Projekten am grübeln bin) ... sorry  :angel:
... und bereits korrigiert!

Grüße und noch einen guten Start in die Woche

Bernd

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pentatone

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Hallo Freunde -

diese Baustelle habe ich erst einmal auf Reihe. Nachdem mein Kumpel mich mit dem Bau des Gehäuses hängengelassen hat, habe ich mich selber drüber hergemacht (ich bin ein grottenschlechter Holzarbeiter, aber nach zwei Nachtschichten habe ich nun wenigstens etwas, wo ich das Chassis und den Speaker reinbauen kann).

Es war die Hölle - mir tun alle Knochen weh vom Feilen und Bohren, und die Bespannerei mit dem Leinenstoff war ja nun wirklich die größte Sch*****, die ich mir vorstellen kann. Das Zeug klebte bisweilen an den Fingern besser als am Holz, und zwischendurch hatte ich das Gefühl, mit einem Leim-Faser-Gemisch zu arbeiten. Eine vernünftige Ausrichtung war faktisch nicht möglich, da man die Stücken durch geringstes Ziehen so dermaßen in ihrer Form verändern kann, daß ratzfatz nichts mehr paßt.
Fazit - mache ich NIE!!! wieder. Bestenfalls korrigiere ich noch ein paar Details wie die Bespannung des Baffleboards (da habe ich die Falten vom Zusammenlegen trotz tierischen Ziehens nicht ganz heausbekommen. Ich lasse das aber jetzt erst einmal so -  "Schauze voll".

Das Zusammenbauen war dann wieder ein Spaziergang.

Wenn ich wieder aufraffen kann, muß ich noch mal zwei elektronische Details ändern. Das Tone-Poti werde ich noch durch ein logarithmisches ersetzen. Dann ist da noch ein ganz leichter Brumm, der vorm Zusammenbauen nicht da war - da muß ich mir mal in Ruhe Gedanken machen, wenn ich etwas weniger angenervt bin. Ich will nicht ausschließen, daß da was von den vielen Geräten in meiner Bude einstreut.
Der Klang ist auf alle Fälle erste Sahne - das ist mein erster Verstärker, bei dem ich nicht das Gefühl habe, ein Reverb zu brauchen (ich mache demnächst ein paar Sound-Samples).

Noch einmal ein riesiges Danke an Bernd (!!! -  ;), ohne den dieser Verstärker nicht möglich gewesen wäre.

Ich hänge noch ein paar Fotos an - bei Kritik denkt bitte daran, daß das der erste Holzkasten ist, den ich in meinem Leben gebaut habe (ich vertrage heute keine Nackenschläge nach dieser Tortur).


Viele Grüße --- Arne.

pentatone

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... und noch zwei Bilder ...

Athlord

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Hallo,
auch wenn es deine erste Erfahrung mit dem beziehen eines Gehäuses war, so finde ich das doch sehr gelungen.
Mein Glückwunsch zum AMP.
Gruss
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!