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Royal Studio Master Combo

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Nigel:
Moin zusammen!

Es ist meisst gewinnbringender viele Stufen ein wenig anzukitzeln als eine einzige durch bloße Überpegelung zu übersteuern. Große Katodenwiderstände kappen eher die obere Halbwelle und kleine die untere.

Der Vibroverb bietet wenig Möglichkeiten zu Verzerrung. Die Hallaufholstufe teilt sich ein Widerstands/Kondensatorpaar und verzerrter Hall klingt nicht so gut. Eine Überlegung wäre vor dem Eingang die höchsten Höhen herauszufiltern und den ersten Katodenkondensator auf 10µF oder weniger zu reduzieren. So kann man insgesamt lauter drehen, ohne dass es zu mumpfig oder kreischend wird und somit klingt der Amp satter. Habe in meinem Twin sehr viel mit Widerstand/Kondensatorkombinationen gespielt und bin letztlich fast wieder beim Original gelandet.  Ich häng mal meine Twin-Mods dran.

200k Anodenwiderstand klingen erstmal cleaner. Das System hat mehr Headroom und erzeugt weniger 2.Harmonische.
Metalloxid rauscht tendenziell mehr als Metallschicht.

Gruß,

Nigel

Nigel:
Auch ganz, ganz fantastisch klingt der vom Merlin errechnete Phasendreher um eine 12AY7: http://www.valvewizard.co.uk/acltp.html

Diesen PI habe ich in nem anderen Fender-Amp probiert und klingt richtig gut. Dazu noch einwenig Netzteil-Sag, oder diese Z-Diodengeschichte mit der du die Schirmgitterspannung herabgesetzt hast (hab ich noch nicht probiert) und Du bekommst einen schönen, satten Country/Jazz/Funk-Cleansound. 

Gruß,

Nigel


hako:
Hi,

Danke Nigel und bea für die Anregungen :topjob:!
Macht der 10µF an V2A echt solch einen großen Unterschied?
Hätte ich nicht gedacht.....

Wie machen sich die Änderungen bei R32, C17 und C13 (Reverb) bemerkbar?

Den Tipp mit dem 12AY7-PI behalte ich mal im Hinterkopf, klingt sehr interessant!

Im Moment jage ich noch einen kleinen Restbrumm (Frontplatte/Buchsen/Potis), mal schauen,
vielleicht verbau ich doch noch isolierte Buchsen ;).

LG
Heiko

Nigel:

--- Zitat von: hako am 16.06.2015 14:31 ---
Macht der 10µF an V2A echt solch einen großen Unterschied?
Hätte ich nicht gedacht.....


--- Ende Zitat ---

10µF/16V ziehen die Bässe ein bisschen tighter. Ich spiele Rhodes oder Les Paul (mit ausgansschwachen, also hell klingenden schwachen Tonabnehmern) darüber, es wird weniger mumpfelig. Die Regelbereiche der Klangregelung werden dadurch "nutzbarer".



--- Zitat von: hako am 16.06.2015 14:31 ---
Wie machen sich die Änderungen bei R32, C17 und C13 (Reverb) bemerkbar?


--- Ende Zitat ---

C13 mit 2200pF ist der Wert aus der Fender Reverb Unit. Das macht den Hall ein bisschen Surf-mäßiger. Das Anschlagsgeräusch, dieses "Flatsch" wird deutlicher.

Die geänderte Kombi C17/R13 hat denselben Frequenzgang wie die Kombi aus 10pF und 3.3M und fährt das folgende System heisser an, es wird etwas satter und lauter mit der Folge, dass man den Reverb etwas mehr aufdrehen muss als vorher üblich. Der steht bei mir üblicherweise auf drei und nach der Modifikation auf 4. Das ist aber oft schon zuviel.


Gruß,

Nigel

hako:
Hallo,

--- Zitat von: Nigel am 16.06.2015 16:18 ---10µF/16V ziehen die Bässe ein bisschen tighter. Ich spiele Rhodes oder Les Paul (mit ausgansschwachen, also hell klingenden schwachen Tonabnehmern) darüber, es wird weniger mumpfelig. Die Regelbereiche der Klangregelung werden dadurch "nutzbarer".
--- Ende Zitat ---

super, Danke! Macht genau das, wie oben beschrieben :)!


--- Zitat von: Nigel am 16.06.2015 16:18 ---Die geänderte Kombi C17/R13 hat denselben Frequenzgang wie die Kombi aus 10pF und 3.3M und fährt das folgende System heisser an, es wird etwas satter und lauter mit der Folge, dass man den Reverb etwas mehr aufdrehen muss als vorher üblich. Der steht bei mir üblicherweise auf drei und nach der Modifikation auf 4. Das ist aber oft schon zuviel.
--- Ende Zitat ---

Das klingt auch interessant, werde ich mit der nächsten Lieferung mal testen....

LG
Heiko

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