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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Schalten: Optocoupler(LDR) vs OptoMOS
« Letzter Beitrag von gunvo am Gestern um 11:43 Nachmittag »
Bzgl. C_out sind die Schalter von Broadcom/Avago (ASSR401C/402C) sehr gut, nur 15pF@0V, und günstig sind sie auch. Infinion/IR PVA30 sind ähnlich, aber nur mit 300V-Rating statt 400V und teurer. Der Deal ist, sehr kleine MOSFETS zu nehmen, also welche mit wenig Id_max, dann spielt der unvermeidliche C-vs-V-Gang eine kleinere Rolle, weil C halt prinzipiell kleiner ist.

und als Zugabe gibts dann einen höheren RDSon -  immer diese verdammte Physik, sollte man verbieten...
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Schalten: Optocoupler(LDR) vs OptoMOS
« Letzter Beitrag von GeorgeB am Gestern um 11:14 Nachmittag »
Bzgl. C_out sind die Schalter von Broadcom/Avago (ASSR401C/402C) sehr gut, nur 15pF@0V, und günstig sind sie auch. Infinion/IR PVA30 sind ähnlich, aber nur mit 300V-Rating statt 400V und teurer. Der Deal ist, sehr kleine MOSFETS zu nehmen, also welche mit wenig Id_max, dann spielt der unvermeidliche C-vs-V-Gang eine kleinere Rolle, weil C halt prinzipiell kleiner ist.
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Tech-Talk Amps / Re: brummender PT - halbdefekt - Streufeldmessung, etc.
« Letzter Beitrag von bea am Gestern um 07:45 Nachmittag »
685 V ? Also 2 Röhren in Reihe?
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: The end is near? Kemper!?!
« Letzter Beitrag von Thisamplifierisloud am Gestern um 07:15 Nachmittag »
(Jepp, alle Voicings an der Yamaha DBR10 durch ...)

Der Toaster ist jetzt im Haus. Software zum Parameterdrehen ist hier nicht nötig.
Die Werksounds sind angenehm unverspielt.
Praktisch jedoch ist der Rigmaster (PC-Software), um Presets, die heißen hier Rigs, einzuschiessen
oder die Firmware zu aktualisieren. Rigmaster sucht und findet im www an die 10000 Rigs zum Runterladen.
Sogar meinen VHT GP3 hat schon einer geprofiled.

Natürlich ist da wenig Licht und viel Schatten, aber das Ausprobieren kostet einen Tastendruck ...
Und man kann die Suche einschränken nach z.B. "Plexi".

Die Sounds fühlen sich über Monitor-Abhöre am Schreibtisch und über Kopfhörer verdammt echt und "ampig" an,
das Spielen fällt leicht.

Die 50 MB-Rigs sind doch gratis zum Downloaden im RigManager, oder gibts da noch bessere ?
Die gezerrten sind bissle mumpfig, finde ich.

Mein Geldbeutel hat sich schon ängstlich in der hintersten Ecke der Hosentasche verkrochen...
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Schalten: Optocoupler(LDR) vs OptoMOS
« Letzter Beitrag von rail2rail am Gestern um 05:27 Nachmittag »
PS: wenn du den im Datenblatt genannten Koppler verwendest, wundert mich ein klanglicher Einfluss nicht...
Entscheidend sind die 60Volt Blocking Voltage...

Das ist der falsche Koppler für den Job!

Lg
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Schalten: Optocoupler(LDR) vs OptoMOS
« Letzter Beitrag von rail2rail am Gestern um 05:05 Nachmittag »
Hallo,

Die Kapazität die du meinst, sinkt mit zunehmender Spannung, was nicht bedeutet, dass sie einen gravierenden einfluss auf lowgain hat, zumindest nicht zwangsläufig.
Der Einfluss wäre wenn er merklich ist abhängig von der Ausgangsimpedanz der treibenden Stufe. Ich wage jedoch zu bezweifeln, dass die obligatorischen 50 pF da relevant sind.

Hinzu kommt, dass "low gain" besonders nach der ersten Stufe auch schon 100 Vpp bedeuten kann, zerre wird ja erst draus, wenn entweder die betriebsspannung oder der bias nicht mehr überschritten werden können.

Lg geronimo

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Tech-Talk Design & Konzepte / Schalten: Optocoupler(LDR) vs OptoMOS
« Letzter Beitrag von dimashek am Gestern um 04:35 Nachmittag »
Wurde schon oft behandelt, ich wollte nur meine Gedanken/Erfahrungen dazu schreiben.

Die solid state relays, auch optoMos relays (als AQYs im Forum bekannt) sind den LDRs in vielen Bereichen überlegen.
Deutlich kleiner, brauchen weniger Strom zum Schalten, langlebiger, höhere R-Off, niedrigere R-On.
Aber einen entscheidenden Nachteil haben sie - die Kapazität  schwankt stark mit der Höhe der angelegter Spannung. Siehe Bild12 (S 3) im AQY-datasheet.
Ein LDR hat da deutlich stabileren Kapazitätverlauf.

Was heißt es für uns? Immer, wenn reine AC Signale hoher Amplitude geschaltet werden, kann man mit + an THD rechnen. Und mit Signal leakage bei hohen Frequenzen.
Hört man das? Ich wage zu behaupten : an ungünstigen Stellen, mit low gain Sound - ja. 
z.B. Cap zwischen den PI-Anoden schaltbar machen (ist ja erstmal keine Schlechte Idee, clean ohne, verzerrt mit).  Den Einfluss vom offenen OptoMos Schalter in clean Kanal habe ich dort deutlich gehört.

Aber auch in üblichen Situationen, den LängsSchalter oder den Mute-Schalter ungeeignet platziert (zu hoher Signalpegel, zu großer Widerstand) und man wird es hören.

Deswegen versuche ich bei OptoMos immer mit DC-Anteil zu schalten.
Beispiel: common V1 -> splitter auf 2 Kanäle. Den Schalter VOR den Koppel Cs platzieren (10Meg auf Gnd nicht vergessen).

P.S. Für das beschriebe Schalten von PI-Anoden C gibt es auch eine Lösung, man setzt den Schalter einmal an die Anode und einmal nach dem Koppel-C. Und referenziert mit 10Meg auf GND. Somit hat man am Schalter keine +/-50V Signal, sondern 230+/-50V und kaum Kapazitätsänderung.

Dort, wo reiner AC Signal geschaltet werden muss, und auch an Kathode, können weniger Spannungsfeste und bessere OptoMos Schalter, als der AQY210 gewählt werden. z.B.
http://www.ixysic.com/home/pdfs.nsf/www/CPC1006N.pdf/$file/CPC1006N.pdf

oder die 2-fach Variante davon - CPC2017


Andere Erfahrungen/Tricks sind willkommen.
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: The end is near? Kemper!?!
« Letzter Beitrag von rail2rail am Gestern um 02:27 Nachmittag »
Moin,

also ich persönlich bin der Meinung, dass DSP getriebene Produkte in dem Gitarrenmarkt nicht fehlen dürfen.
Es spielt doch unterm Strich zwischen "Loudness war" und uninspirativem Tongut garkeine Rolle, wo der Marshall Sound her kommt und wie er produziert wurde, ebenso stolz kann man doch sein, wenn man inspiratives Tongut mit einem Kemper produziert auch wenn es nur 98 Prozent des persönlichen Geschmacks wiedergibt.

Ich verabscheue den Kemper genauso wenig wie einen guten alten Marshall und geniesse sicherlich mit dem Produkt vorzüge, die ich mit einem Röhrenamp der klassichen Fraktion garnicht habe.

Auch könnte man berücksichtigen, dass diese Produkte mitunter groß werden, weil es stetig Generationswechsel in der Nutzerschaft gibt. Neuere Generationen finden es vieleicht "geil" auf dem fetten alten Marshall zu hotten, sind aber auch viel versierter im Umgang mit digitalen Produkten, daher auch weniger voreingenommen, vielleicht auch etwas offener.

Ich mag es nicht, wenn vintagianer sagen, dass die Digitalisierung und sei sie auch nur zum Teil "klingt schlecht". Es geht doch schon los, wenn ein Transistor oder eine Diode im Amp ist... Dann bricht sofort ein Glaubenskrieg vom Bein, den im Endeffekt keiner versteht.
Alles und wirklich alles ist persönlicher Geschmack. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass ein Twin Reverb ohne Pedal im Metal nicht unbedingt das richtige ist. Es hat aber auch keiner gesagt: "kauf dir einen Kemper für deine country Musik". Der Unterschied hier ist nur, dass der Kemper 98 Prozent der Anforderung erfüllt und offen gesprochen finde ich das ziemlich cool.

Meine Markteinschätzung ist, dass in Zeiten von Kemper und co dennoch der All Tube Amp bestand haben wird.
Diese Vorgabe liefern Endorser, wir und auch die Aufgeschlossenheit jüngerer Käufer.

lg Geronimo

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Hallo,
da hast Du Recht, ich suche eigentlich nur nach Paula ;-)

Faber habe ich erwähnt, da es da sehr authentische Modelle gibt
und ein Tausch für mich in Frage kommen würde...
Ich habe mal eine begutachten können und der Ersteindruck ist ok.

Burny und Greco sollen auch ganz nette MIJ-Les Pauls gefertigt haben...


MfG
Magnus
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Tech-Talk Amps / Re: brummender PT - halbdefekt - Streufeldmessung, etc.
« Letzter Beitrag von 456Onno456 am Gestern um 10:47 Vormittag »
Hallo Beate, Hallo Georg,

bezüglich der Hypothese des überforderten 60Hz-Netztrafos: Ich kann das nicht eindeutig beurteilen, dazu fehlen mir die technischen Mittel und die Fachkenntnis (tut weh das so deutlich zu schreiben, aber Georg scheint da der bessere Ansprechpartner zu sein). Auch nach entfernen der Trafohauben sehe ich keinen Schaden (visuelle Inspektion). Allerdings ist die Hochspannungswicklung des originalen Netztrafos mit 685Vac @ 105mA schon etwas lütt für 4 x 6V6 (+1 x 6V6 als Halltreiber) dimensioniert, wenn die vier 6V6 jeweils bei 35mA eingemessen werden (Herstellerangabe). Da ist jetzt mit 640Vac @ 150mA ein wenig mehr Luft nach oben.

LG,

Max
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