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Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird heiß und macht Geräusche
« Letzter Beitrag von ChrisR am 4.10.2026 22:24 »
Hallo Helmholtz,

vielen Dank für deine Antwort. Verstehe, in dem Fall sollte ich im Ruhebetrieb ohne Signal noch innerhalb der Specs sein aber im normalen Betrieb verlange ich dem Trafo zu viel ab. D.h. ich sollte wohl auf einen stärkeren Trafo umsteigen, oder?

Und meinst du das Trafo-Geräusch hat was damit zu tun? Ich höre das ja auch schon im Ruhebetrieb ohne Signal.

Danke und beste Grüße
Chris
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Ja genau:

Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?

Der PI ist V4. V1 a/b ist die erste Gainstage für Channel 1/2 und V2 a/b ist die 2. Gainstage. (habe die channels auf die Röhren verteilt und nicht eine Röhre pro channel für beide Gainstages, weil ich so die beiden 33k Widerstände gleich am Eingang zusammenlöten konnte und den Input von der Buchse direkt an eine Stelle führen konnte).

V3 ist die Gainstage mit 820R Kathodenwiderstand und der Kathodenfolger fürs Tonestack. Dann kommt V4=PI



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Tech-Talk Amps / Re: Ringkerntrafo tt-t50 wird heiß und macht Geräusche
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 4.10.2026 21:56 »
Deine Strommessung zeigt nur den Ruhebetrieb ohne Signal.
Laut Datenblatt ziehen die zwei EL84 mit einem 8k AÜ (OT) bei 17W Ausgangsleistung ohne Clipping
zusammen 114mA (Anodenstrom plus Schirmgitterstrom). Zusätzlich ca. 4mA für PI und Vorstufe.
Ergibt 118mA.
MIt Brückengleichrichtung ist der Trafo-Wechselstrom etwa 60% höher als der DC Strom.
Also 189mAac.
Bei Endstufenübersteuerung steigt die Stromaufnahme weiter.
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Tech-Talk Amps / Ringkerntrafo tt-t50 wird heiß und macht Geräusche
« Letzter Beitrag von ChrisR am 4.10.2026 17:43 »
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich einen Röhenverstärker mit ECC83 Vorstufe und EL84 Gegentakt-Endstufe konzipiert und aufgebaut. Obwohl ich die Schaltung komplett vom leeren Blatt Papier aus selbst ausgerechnet habe, ist nichts Revolutionäres dabei. Das Ziel war hier mehr einen schönen kleinen Amp zu bauen und dabei viel zu lernen.

Nachdem ich die Schaltung aufgebaut hatte (Danke Tube-Town für die wie immer zuverlässige Lieferung) funktionierte das Teil auf Anhieb und die Freude war natürlich riesig. Ich habe zuvor schon einige Bausätze sowie selbst konzipierte Verstärker aufgebaut, aber der Moment des ersten Einschaltens ist doch immer etwas Besonderes. Einizger Grund zur Besorgnis: Sobald ich die Hochspannung zuschalte (der Verstärker kann Heizung und Hochspannung separat schalten) höre ich ein deutliches Surren aus dem Netztrafo. Nach längerem Spielen (ca. 2h netto Spielzeit) wird der Trafo und das ganze Chassis sehr heiß. Immer noch kurzzeitig berührbar, aber deutlich wärmer als ich das sonst so von Röhrenverstärkern (auch meinen Selbstbauten) kenne.

In meinem Fall ist der Netztrafo ein Tube Town "tt-t50" Ringkern-Trafo mit sekundärseitigen 6,3V @ 3A und 250V @ 120mA. Mit den 2x ECC83, 2x EL84 und dem Pilot-Light sollte ich im Heizkreis auf ca. 2,27A insgesamt kommen. Nach Berechnung sollte der Hochspannungskreis bei insgesamt 72mA liegen. Die Spannungen fallen in der Messung allerdings etwas tiefer aus als erwaretet (macht mich schon stutzig) und wenn ich die Widerstände im Netzteil nachmesse komme ich auf ca. 53,14mA Stromfluss insgesamt.

Sollte ich den Trafo damit schon überlasten? Ich habe ansonsten vorab natürlich alle DC-Arbeitspunkte in meiner Schaltung durchgemessen und nichts auffälliges entdeckt. Alles ein bisschen tiefer als in der Theorie, was aber nicht wundert wenn B+ schon zu tief ist. Klanglich ist auch alles OK soweit. Die EL84er sind zwar schon etwas älter, aber "kaputt" scheint davon keine zu sein - funktionieren soweit auch einwandfrei in anderen Verstärkern.

Mein Fazit: Niedrigere Spannung auf der HV-Seite, starke Hitzeentwicklung auf längere Zeit und das deutliche "Surren" im Trafo sprechen für mich auf eine Überlast. Ich kann diese aber bisher noch nicht nachweisen. Nächster Schritt wäre für mich die insgesamte vom Trafo aufgenommene Leistung zu messen bzw. den Strom direkt zu messen und nicht über den Spannungsabfall an den Widerständen im Netzteil festzumachen.

Hat jemand einen Tipp was ich messen oder versuchen könnte? Oder sind die Zahlen doch grenzwertig? Oder hab ich in meiner Schaltung (siehe Anhang) irgendwas komplett falsch gemacht? Ich bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar.

Beste Grüße
Chris
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Offenbar arbeitet/verstärkt die PI-Röhre (ist das jetzt bei Dir V3 oder V4 ?) überhaupt nicht, obwohl die DC Werte ok sind.
Sind die 14,8Vac am PI Eingang direkt am Röhrensockel (Pin 2) gemessen?
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Im Schaltplanausschnitt anbei habe ich die Spannungen eingetragen.

Hoffe das hilft weiter

LG
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Ich tu mir schwer vorzustellen, was Du unter
Zitat
knackt es statt schwingen
verstehst ???

Meinst Du etwa "Motorboating"? Das lässt sich meist relativ einfach unterbinden.

Das Schwingen kann auch daher rühren, dass der Amp ohne abschirmendes Gehäuse betrieben wird - weiß natürlich nicht, ob das mit oder ohne geerdetes(?) Gehäuse stattgefunden hat.

schönes Wochenende
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Deine 2 Links funktionieren bei mir nicht.
Vielleicht tut's ja auch eine 8,2V/2W Zenerdiode in Serie mit den ca. 20V.
Müsste man mit Belastung messen.
Bei Schaltmodulen denke ich immer zuerst an hochfrequente Störungen bei einem empfindlichen Preamp.
Hinsichtlich erforderlicher Siebung und Spannungskonstanz bei wechselnder Last sollte Tubeland beraten.
 
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Danke für deine Antwort! Da habe ich mich tatsächlich geirrt! Das müsste es aber jetzt einfacher machen, wenn nur die Relaissteuerung dran hängt.

Der Bausatz kommt meines Wissens nach ohne Trafo, ja.
Eine Empfehlung dazu konnte ich bei Tubeland nirgends finden, deshalb hänge ich an der Stelle gerade mit meinen Planungen. Ich frage auch nochmal bei Tubeland direkt nach.

Der von mir oben angesprochene passende Ringkerntrafo ist bei Tubeland erhältlich, aber eben mit 15vac.

Jetzt habe ich mir folgendes überlegt:
Der Ringkerntrafo bekommt einen Einschaltstrombegrenzer, danach gehe ich mit dem 15vac Anschluss in ein Brückengleichrichtermodul. Von dort müssten dann 21vdc herauskommen (15v x 1,4). Die 21vdc schicke ich in ein Stepdown Modul, damit ich die 12vdc für den Preamp bekomme.

Wie relevant ist denn die Siebung/Glättung für die Relaissteuerung?

Diese zwei Module hätte ich verbaut:
Brückengleichrichter:
https://----.io/m/VhOtuK

Stepdown:
https://----.io/m/kXODKA

Grüße
Voidman
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Lt. Schaltplan werden die Röhren mit 6,3Vac geheizt.
Die 12Vdc sind für die Relaissteuerung.

Sehe ich das richtig, dass der Bausatz ohne Netztrafo und 12Vdc Netzteil (Gleichrichter, Ladekondensator, etc.) kommt?
Gibt es für beides Empfehlungen von Tubeland?
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